Wem dient die digitale Transformation und weshalb auch Sie nicht drum herum kommen.

Digitale Transformation oder bereits Post-Digitale Transformation? Um was geht's bei der Digitalisierung?

Grundsätzlich geht's bei der digitalen Transformation um die Ablösung von Prozessen, welche heute noch von Menschen bewältigt werden und zukünftig den neuen Medien und dem Internet Platz machen. Kurz um, Prozesse werden von Software und Hardware übernommen.

Anwendung der digitalen Transformation

Folgende Anwendungsbeispiele hat die digitale Transformation - sei es für B2B, B2C, KMU oder Grossunternehmen - seit der Erfindung des Internets hervorgebracht (betrifft keine Beispiele zur Industry 4.0):

1) Lead-Generierung über Website
Eine Firma versendet einen Newsletter und holt damit potenzielle Kunden auf die Website, die einen Artikel wie diesen hier lesen. Sind die Besucher am Inhalt interessiert, melden sie sich über ein Formular oder E-Mail-Adresse bei der Firma und generieren so einen Lead. Der klassische Weg läuft über die Kontaktaufnahme per Telefon. Unserer Meinung nach sollten beide Arten (digital und telefonisch) der Lead-Generierung stattfinden. Natürlich spielt der digitale Weg dem Sales in die Hand.

2) E-Commerce ergänzt stationären Verkauf
Eine Firma, die ihre Kunden bislang nur über den stationären Verkauf (oder per Telefon/ Fax), lässt einen E-Shop entwickeln und bietet Kunden die Möglichkeit, online oder eben digital zu bestellen. Bei der Bestellung werden die Daten direkt ins ERP übermittelt und die Bezahlung automatisch ausgelöst. Eine Form der digitalen Transformation, die es schon lange gibt.

3) Bestellung per WhatsApp im B2B-Umfeld
Eine Firma verkauft Ventile im B2B-Markt. Jedes Ventil hat ein Label, welches das Ventil eindeutig kennzeichnet. Fällt ein Ventil aus, fotografiert der Servicetechniker das Label und schickt es, mit einer Mengenangabe versehen, per WhatsApp an eine vom Lieferanten vorgegebene Mobile-Nummer. Das Bild wird beim Lieferanten automatisch mit den Koordinaten des Kunden und dem Standort der Maschine (wird mit dem Bild vom Smartphone gespeichert) im System als Bestellung erfasst.
Diese Anwendung erleichtert dem Servicetechiker den Bestellprozess massiv und verhindert einen Medienbruch. Der Prozess funktioniert natürlich auch im B2C-Umfeld, beispielsweise bei der Bestellung von Kontaktlinsen.

4) Online CV-Kreation mit CRM Abgleich
Ein Stellenvermittler bietet Jobsuchenden die Möglichkeit, ihren Lebenslauf (CV) online zu kreieren. Die erfassten Daten werden zeitgleich mit der Stellendatenbank abgeglichen und - während der User sein CV kreiert - angezeigt. Ferner werden die erfassten CVs in die Datenbank geschrieben und dem zuständigen Berater im CRM der Firma zur Verfügung gestellt. So werden einerseits einer oder mehrere Medienbrüche umgangen und andererseits seitens des Stellenvermittlers massiv Zeit gespart.

5) Bezahlung per Mobile-App
Die Zeiten, in denen man Zahlungen noch am Postschalter erledigt hat, sind zwar noch nicht Geschichte, aber längst nicht mehr die moderne Art, wie Geld transferiert wird.
Apps wie Paymit ermöglichen dem Kunden per App, Zahlungen an den Empfänger zu übermitteln, direkt vom Smartphone aus. Diese Art der Bezahlung wird nicht nur den Postschalter, sondern auch die Kreditkarte ablösen.
Alle diese Beispiele stellen dem Betreiber dieser Tools und Applikationen eine Unmenge von Daten zur Verfügung, aus welchen Rückschlüsse gezogen werden können. Hierbei spricht man "Big Data".

Wen betrifft die Digitalisierung?

Die Suche nach dem Ausdruck "Digitale Transformation" hat sich in den letzten zwei Jahren verzehnfacht. Bei jedem Management Symposium spielt die Digitalisierung eine Rolle, in jeder Ausgabe der NZZ am Sonntag und der Sonntagszeitung findet man einen Artikel zu dem Thema

Digitale Transformation - Interesse im zeitlichen Verlauf

Und so sehen die Keywords aus, welche im Zusammenhang mit der Digitalisierung gesucht werden:

Digitale Transformation - Keywords

 

Bereits heute erzielen Suchbegriffe wie "Digitale Transformation" oder "Digitale Strategie" ein enorm hohes, monatliches Suchvolumen (Impressionen, hier Impr. genannt). Auch die Klickpreise (Maximaler CPC) bei den Google AdWords haben mit über vier Franken bereits einen stattlichen Betrag erreicht. Zum Vergleich: der Suchbegriff "Last Minute", welcher heiss umkämpft ist, ist heute gleich teuer.
Daraus kann man schliessen, dass die Digitalisierung nicht nur ein Thema für Grossunternehmen ist, sondern auch in den KMUs Einzug nimmt.

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