Microsoft schluckt Skype

Facebook, Google und Co. haben für einmal das Nachsehen: 8,5 Milliarden US-$ (5,9 Milliarden Euro) bezahlt Microsoft für den Internet-Telefonieanbieter Skype und tätigt damit den teuersten Zukauf in der 36-jährigen Unternehmensgeschichte des Software-Giganten.

Microsoft kauft Skype

Skype schaffte es wie kein anderer Anbieter, Internet-Telefonie weltweit mit einer hervorragenden Qualität anzubieten, notabene auch noch kostenlos. Die Übernahme durch Microsoft ist einer der spektakulärsten Deals in der Hightech-Branche der vergangenen Jahre. Beabsichtigt wird dabei vor allem, im Segment „Mobile Internet“  stärker Fuss zu fassen sich der starken Konkurrenz seitens Apple, Google etc. erfolgreich zu stellen. Durch die zunehmende Marktdurchdringung von Smart Mobile Devises (iPhone, Tablet-PC’s etc.) wird die Videotelefonie über das Internet immer beliebter, und auch für die Spielkonsole XBox könnte die Skype-Technologie grosse Vorteile bringen. Der enorme Kaufpreis führte  dabei zu heftigen Diskussionen in der Branche, Microsoft’s Steve Ballmer demonstrierte damit aber vor allem den absoluten Willen dieses Geschäft für Microsoft abzuschliessen. Ob er mit Microsoft aber mehr Erfolg haben wird als eBay wird sich zeigen. Der Internet-Auktionsriese kaufte Skype bereits 2005 und musste kurze Zeit später einsehen, mit viel Verlust, dass man die avisierten Ziele nicht erreichen würde. Einen spannenden Beitrag mit mehr Details zum Megadeal findet man im Wall Street Journal.

Übernahmen in dieser Grössenordnung führen rasch zur Überlegung, was sich nun bei Angebot und Dienstleistungen für den Endkonsumenten ändern könnte. Werden wir von Produkterweiterungen und Innovationen profitieren können?

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