Feedreader am Anschlag – Wenn der RSS Dschungel unübersichtlich wird.

rss-feed, feedreader, google readerIch glaube jeder der hier aufmerksam und interessiert mit liest weiss, was ein RSS Feed ist und hat wohl selber einen sogenannten Feedreader auf seinem Rechner, der die neusten Beiträge und News aus Blogs, Zeitschriften und sonstigen Webseiten zusammenfasst und zum späteren lesen hortet.

Ich selber benutze den Google Reader, bei welchem ich meine diversen Kategorien erstellt habe und mit welchem ich eigentlich sehr gut zurecht komme. Früher hatte ich einmal Bloglines als Feedreader installiert, aber inzwischen wird Bloglines nicht mehr weiterentwickelt und somit habe ich dann mal alle meine Dynamischen Lesezeichen zum Google Reader gezügelt. Bei diesem Vorgang habe ich damals auch rigoros ausgemistet und gleich alle, als nicht mehr relevant erachteten Feeds gelöscht. Doch mit der Zeit sammeln sich in so einem Feedreader immer wieder Unmengen an Feeds an und eh Mensch es sich versieht, platzt der Reader schon wieder aus allen Nähten.

Den weitaus grössten Anteil bei meinen Feeds haben Blogs, denn die sind prädestiniert um einen Feed zu verbreiten und die meisten Blogger nutzen dies auch aus. Etwas schwieriger wird es meines Erachtens bei den Newsfeeds welche die Zeitschriften und Journals im Internet verbreiten. Da gehe ich persönlich besser direkt auf die jeweilige Webseite und lese die letzten News und Artikel gleich vor Ort. Vor ein paar Jahren war ich einmal an einem Vortrag über RSS-Feeds und dabei sagte der damalige Referent, dass es nicht Sinnvoll sei, mehr als 30 Feeds gleichzeitig im Reeder zu haben, alles darüber liegende sei sowieso nicht mehr zu „händeln“…

Wenn ich mir meinen Feedreader jetzt ansehe, dann stelle ich fest, dass sich dort schon wieder gegen 200 Feeds angesammelt haben und ich gestehe, dass ich mich meist auf die obersten 20 Blogs konzentriere und den Rest dann als gelesen markiere, obwohl ich die Beiträge aus Zeitmangel gar nicht gelesen habe. Unter den Titel Information Overload ist übrigens bei imgriff.com auch ein interessanter Artikel zu diesem Thema erschienen

Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr eine RSS-Feed Obergrenze? Welche Anzahl Feeds macht für euch noch Sinn? Lest ihr alle eure Feeds und regelmässig?

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12 Kommentare

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  1. Internetmarketer Stefan Ebersold | 11.05.2011 16:14

    Google Reader ist wahrscheinlich der bekannteste und bequemste Anbieter, wenn es um RSS Feeds geht. Wer nicht nur selbst Feeds abonieren möchte, sondern auch die eigenen Blogartikel in möglichst vielen Feeds wiederfinden will, dem kann ich nur empfehlen sich bzw. die eigene Webseite anzumelden. Der RSS Feed ist eine sehr sinnvolle Möglichkeit, um im Internet Marketing auf sich aufmerksam zu machen, vorausgesetzt man schreibt regelmäßig hochwertige Artikel.

  2. Massimo | 9.05.2011 20:02

    Hallo
    Ich benutze auch Google Reader und http://www.spreeder.com/ um lange Artikel zu lesen. Wobei ich zur Zeit eher twitter als Informationsquelle benutze. Rss eher im Zug oder auf längeren Reisen.

  3. Stephan Wuethrich | 9.05.2011 15:48

    danke für eure kommentare. feedly kenne ich ja noch gar nicht. das muss ich mir einmal ansehen!

  4. René Stalder | 9.05.2011 12:42

    Hatte mal 200 Feeds was dann auch etwa gerne mal 300 – 600 Posts pro Tag sind…. inzwischen bin ich bei etwa 50, auch weniger aktiven Blogs. Den Rest recherchiere ich nach Interesse.

    Man kann sich aber auch Feedly einrichten und egal bei welcher Anzahl Feeds nach Laune konsumieren ohne dem Druck nachzukommen, alle Feed gelesen zu haben.

    Ich lese aber selten direkt aus dem RSS Feed Reader. Meisten blättere ich einmal in der Woche durch, markiere die Interessanten für ReadItLater und lese die dann irgendwann, wenn überhaupt.

  5. Helmuth | 9.05.2011 10:04

    Ich verwende die Mac-App von newsfire – ist ganz praktisch und übersichtlich… Allerdings wäre eine App für mobile Geräte auch ganz praktisch!

  6. ghost | 9.05.2011 09:16

    Aloha,

    ich verwende auch den Google Reader, da er ein wirklich sehr guter Feed Reader ist.

    Hier meine vorgehensweise, wie ich zumindest versuche die wichtigen Informationen rauszufinden: Ich nutze das Artikel markieren Feature.

    Ich sehe mir also durch einen Klick auf „Alle Artikel“ und „Ungelesene Artikel“ erstmal an, was so neu reingekommen ist. Dabei habe ich den Google Reader so konfiguriert, dass ich lediglich die Überschriften der Beiträge sehe. Ich gehe diese Liste dann über die Taste „n“ (nächster Artikel) und „m“ (als gelesen markieren) durch. Alles was nicht interessant ist wird direkt als gelesen markiert und ist weg. Ggf. ist die Überschrift nicht sehr ausschlaggebend, daher muss man manchmal per Enter-Taste den Beitrag öffnen und einen Blick hineinwerfen, aber auch so findet man recht fix heraus, um was es geht.
    Alle kurzen oder wirklich interessanten Artikel lese ich direkt. Handelt es sich dabei um ein Tutorial oder sonst irgendetwas, was ihc später nochmal gebrauchen kann, markiere ich den Artikel. Das geht durch einen Klick auf das Stern-Symbol oder durch das Drücken der Taste „s“.
    Artkel, die ich zwar interessant finde aber jetzt nicht lesen kann (klar, wenn ich am arbeiten bin und nur kurz in den feed reader sehe, habe ich keine zeit stunden lang zu lesen), dann markiere ich mir den Artikel ebenfalls.
    Mit etwas Übung arbeite ich diese Liste jeden morgen in wenigen Minuten durch und habe dann am Wochenende, in der Mittagspause oder Abends lesematerial in der Liste meiner markierten Artikel.
    Sollte sich ein Artikel dabei als uninteressant entpuppen, wird er wieder entmarkiert und verschwindet aus meiner Liste.

    Man könnte das Ganze noch etwas optimieren … vielleicht schreibe ich mal einen Artikel in meinem Blog dazu, wenn ich mir etwas Gedanken gemacht habe darüber 🙂

  7. Willi | 9.05.2011 08:38

    Zur Zeit aktuell 717 Feeds abonniert! Google Reader so konfiguriert, dass er nur aktualisierte anzeigt. Kategorien und Tags eingerichtet! Vor Jahren mal ein Buch über Speedreading gekauft. Wird heute für das überfliegen der Feeds genutzt!

    Feeds die älter sind als x Tage werden dann irgendwann mal als gelesen markiert. Von der Vorstellung das der Feedreader am Ende des Tages leer sein muss habe ich mich vor langer Zeit verabschiedet!

    Sich selber keinen Druck machen in Sachen Feeds hilft auch schon viel weiter!

  8. Lemi | 9.05.2011 08:19

    @Yves
    Das stimmt. Mittlerweile kann man (ich) das beim „scannen“ mit dem Auge rausfiltern 😉

  9. capo | 9.05.2011 08:12

    Google Reader ist das beste das es gibt!
    Auf meinen ios Geräten lese ich den mit der Reeder App.
    Am PC direkt im Browser. Ich konzentriere mich im moment darauf so wenig Fatclients wie möglich zu nutzen und konzentriere mich voll auf Webapps am Computer.
    Dank Google Reader bin ich everywhere, everytime on everydevice in der Lage meine Feeds zu lesen.

  10. Yves Moret | 9.05.2011 07:59

    @Lemi

    War auch lange Zeit mein Favorit. Im Moment bin ich allerdings wieder zum puren Google Reader umgestiegen, nachdem Feedly immer mehr Zeugs reingefeedet hatte, dass ich eigentlich gar nicht wollte.

  11. Lemi | 9.05.2011 07:54

    Mein absoluter Favorit für RSS ist feedly.com

  12. Yves | 9.05.2011 07:06

    Der Google Reader ist mein wichtigstes Werkzeug, wenn es darum geht, gezielt neue Infos aus dem Internet zu ziehen. Ist allerdings wie mit Twitter. Wenn man mit dem Anspruch an die Sache geht, alles zu lesen, hat man schon verloren.
    Wenn ich den Feedreader öffne, überfliege ich der Reihe nach alle Feeds, spricht mich der Titel und/oder der Anriss an, überfliege ich den Artikel. Kurze Artikel lese ich bei Interesse gleich durch, längere, interessante Artikel sende ich zu Read Me Later.
    Wichtig für mich sind die Empfehlungen der Leute denen ich folge. Dort finde ich immer wieder Quellen, die sich zu abonnieren lohnen.

    Tabularasa mache ich nur, wenn ich mal 10 Tage nicht in den Feedreader schaue. Dann wird alles was älter als einen Tag ist direkt als gelesen markiert.

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