Blog Spam Attacke mit gravierenden Auswirkungen

Blogs, vor allem solche die mit einem weit verbreiteten CMS wie WordPress ausgerüstet werden, sind ein beliebtes Angriffsziel für Spam Attacken.
So hat’s kürzlich auch unseren Blog, website-marketing.ch getroffen und die Auswirkungen sind fatal. Auf Grund des massiv zusammengebrochenen Traffics über Google haben wir rund 70% der Besucher verloren.

Wie das passieren konnte und was die Auswirkungen in Detail waren, wie immer im Video.

Was sind Eure Erfahrungen mit Spam Attacken und wie lange dauert’s bis man bei Google wieder positioniert ist?

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7 Kommentare

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  1. Manfred | 19.08.2011 09:53

    Mein Beileid! Anfang August bin auch ich in den „Genuß“ einer Spam-Attacke gekommen (Google Bowling). Die Auswirkungen waren natürlich fatal – die Website verschwand aus den Google-SERPs und der kostenlose Traffic blieb aus. In meinem Fall war das gezielte Geschäftsstörung, denn dem Ganzen ist ein anonymer Brief vorausgegangen, in dem ich aufgefordert wurde, Inhalt und Preis meines eBooks den „Marktgegebenheiten“ anzupassen. Das eBook beschäftigt sich mit Online Marketing, Ziel ist es, durch kostenlosen Suchmaschinen-Traffic möglichst hohe Gewinne zu erzielen. Das SEO-Kapitel, das einige „fortgeschrittene“ Techniken enthält, war da jemandem ein Dorn im Auge.

    Binnen weniger Tage wurde meine Website mit über 1400 Backlinks mit hartem Anker „versorgt“, Google hat fast zeitgleich reagiert. In diesem Fall hilft natürlich auch keine Anti-Spam-Software, da die Störung ja extern erfolgt. Leider ist da auch der Urheber kaum auszumachen. Einziger Lichtblick: Alle Seiten sind noch im Index und der PR ist noch der selbe. Vielleicht dauert die Penalty nicht allzu lange, bis dahin ist halt wieder bezahlte Werbung angesagt.

  2. Ivan | 6.04.2011 12:19

    An manchen Tagen ist es ganz schlimm … meistens an Feiertagen haben die Spammer mehr Zeit und müllen Dich mit irgendwelchen Kommentaren voll. Schade … aber an die wird man sich gewöhnen müssen ;(, leider …

  3. Oli | 6.04.2011 08:07

    Ok. Es gibt im Moment noch ein Update auf 3.1.1. Ev. wäre ein .htaccess Passwortschutz auf den Ordner wp-admin auch noch gut.

  4. Philipp Sauber | 5.04.2011 20:53

    @Arto & @Stephan, danke für die Inputs, werden wir sicherlich anschauen.

    @Oli ich will die Kiste nun erst mal sauber haben, dann werden wir wieder auf followed links umstellen. wenn Du dich also gedulden kannst, würde mich das freuen.

  5. Oli | 5.04.2011 14:09

    Ohh … war den WordPress auf dem aktuellsten Stand? Ich sehe allerdings den Zusammenhang mit dem nofollow Tag nicht ganz. Ich glaube kaum dass die Site damit nicht gehackt worden wäre. Jetzt muss ich hier wohl auch mein Link zum beispielhaften nofollow INM Blog entfernen 🙁 http://blog.webgarten.ch/suchmaschinenoptimierung/say-no-to-nofollow/

  6. Stephan Wuethrich | 5.04.2011 13:25

    also ich brauche bei meinem privaten blog seit jahren das anti-spam plug-in spam karma 2, welches mich bin jetzt verlässlich gegen jegliche art von spam-attaken geschützt hat. ich brauch es sogar heute noch, und dies obwohl der entwickler es leider nicht mehr weiter betreut. herunterladen kann mensch es jedoch immer noch. hier der link dazu.

  7. Arto Steiner | 5.04.2011 10:42

    Mir ist das zwei Mal passiert. Einmal wurde der Admin-Account gecrackt und einmal ging das via die Datei wp-config.php. Dort steht ja der Datenbank-Zugang im Klartext drin und damit kann dann alles gemacht werden.

    Falls noch nicht gemacht, checkt mal die Benutzer durch und ändert alle Passwörter. Bei mir war das so, dass die Bösen sich selber einen Admin-Account erstellt haben und die erste Reinigung nichts genützt hat, weil die Installation später einfach nochmals verschmutzt wurde unter Verwendung des Benutzer-Accounts.

    Es gibt auch ein paar Security-Plugins für WordPress, die Löcher suchen und Vorschläge machen, wie diese geschlossen werden können. Provider können auch irgendwie nach solchen Trojanern überprüfen, weiss aber die technischen Details dazu nicht.

    Habe aufgrund dieser Erfahrung ein paar kurze und knappe WordPress Sicherheits-Tipps im Blog erwähnt, siehe Link.

    Hoffe ihr kommt schnell wieder aus dem Spam-Sumpf raus!

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