Google Transparency Report

Nicht neu, aber doch immer wieder aufs Neue spannend ist der „Transparency Report“ von Google. Das Tool ermöglicht einen spannenden Einblick in welchen Ländern verschiedene Dienste wie Gmail, Youtube, Blogger oder Picasa Web geblockt oder eingeschränkt verfügbar sind. Auch Löschanträge und Datenanfragen seitens der jeweiligen Regierungen sind hier abrufbar.

Die letzten Wochen waren geprägt durch die Unruhen und Aufstände in Nordafrika (s.u.a. Jenny Peiers Beitrag Social Media Revolution) und der diesbezüglich vergleichsweise  leise verlaufenden Entwicklung in China. Aktion provoziert bekanntlich Reaktion, und etliche Regierungen versuchen sich mehr oder weniger stark mit Sperrungen und Löschanträgen gegen Veröffentlichungen und Entwicklungen im Internet zu wehren.

Google Transparency Report MapMit dem Transparency Report bekommt man einen spannenden, aber leider keinen umfassenden Einblick. Beispielsweise wären die Angaben von China  hochinteressant, sind aber leider nicht verfügbar. Ein Studium der Daten lohnt sich trotzdem: zum Beispiel der eingebrochene Youtube-Traffic in Lybien vom 18.-23. Februar oder die Übersicht der Löschanträge. Hier schwimmen Länder wie die USA, Brasilien oder Deutschland oben auf, die Schweiz tummelt sich diesbezüglich im Mittelfeld. Etwa ähnlich verhält es sich bei den Datenanträgen. Der Aktualisierungsgrad, mit Ausnahme des Internet-Traffics, lässt jedoch noch Wünsche offen.

Wie nützlich empfindest du den Dienst von Google? Sind die Angaben für dich eher überraschend oder bestätigen Sie was du bereits wusstest? Gelingt es Google mit diesem Dienst sich gegen die laufende Kritik zur Wehr zu setzen, dass der Suchmaschinen-Gigant gezielt Daten löscht und mit undemokratischen Regierungen zusammenarbeitet?

 

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