Datenschutzdebatte: Facebook krebst zurück

Yves Moret, 21.01.2011 1 Kommentare

Immer wieder geraten das Facebook-Unternehmen und Datenschützer heftig aneinander. Der Vorwurf: Facebook geht zu freizügig mit den Nutzerinformationen der Mitglieder um. Jüngst wollte Facebook externen Firmen den Zugang auf zu Telefonnummern und Adressen öffnen. Der Plan ging aber nicht auf.

Alles begann relativ unauffällig. Am vergangenen Wochenende kündigte Facebook ganz unscheinbar in einem Blog für Software-Entwickler eine Neuerung an. Künftig hätte für Software-Entwickler und Website-Betreiber der Zugang zu Telefonnummern und Adressen von Facebook-Nutzern geöffnet werden sollen. Hätte sollen. Ganz schnell wurde Protest von Mitgliedern und Datenschützern laut. Die Forderung: Facebook soll die umstrittene Idee wieder zurücknehmen.

Zwar müssten die Nutzer bei der Weitergabe ihrer Daten ausdrücklich zustimmen. Die Kritiker entgegneten aber, dass viele Facebook-User unter Umständen unüberlegt ihre Zustimmung geben, ohne sich über die Konsequenzen im Klaren zu sein.

Die heftige Kritik hat nun aber gefruchtet: Die Pläne zur Weitergabe des Telefonnummern und Adressen wurden nun wieder gestoppt.

Und wie seht ihr das mit Facebooks Umgang mit Euren privaten Daten? Stört ihr Euch daran oder ist es Euch egal, was mit den Daten geschieht?

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