Das WWF – Das grüne Dateiformat

Man kennt das Problem, obwohl immer mehr Dokumente nur noch elektronisch bearbeitet, publiziert und verbreitet werden, hat sich dies überhaupt nicht auf den Papierverbrauch ausgewirkt. Nach wie vor werden noch viele E-Mails, Webseiten, E-Books etc. ausgedruckt. Dazu gehören natürlich auch PDF’s.

Der überflüssige Ausdruck von Digitalen Dokumenten verursacht alleine in Europa jährlich 655’000 Tonnen CO2-Emissionen. Um dagegen anzukämpfen, hat die Umweltorganisation WWF ein neues Dateiformat geschaffen, mit dem Computernutzer auf einfachstem Weg ein PDF-Dokument erzeugen können, das sich nicht ausdrucken lässt.

Derzeit verschwinden im Jahr rund 13 Millionen Hektar Wald, was ungefähr der Fläche Griechenlands entspricht. Aus diesem Grund hat der WWF zusammen mit der Agentur Jung von Matt die Software entwickelt, die zum einen die Nachfrage nach Papier senken soll und weiter vor allem das Bewusstsein im Umgang mit Papier in neue Bahnen lenken soll.

Die kostenlose Software kann vorerst nur für Mac OS X auf Saveaswwf.com runtergeladen werden. Die Windows Version sollte in den nächsten Tagen folgen.

Eine gute Sache des WWF, wie ich finde. Wenn ich schon elektronische Dokumente verschicke, dann sollen sie doch auch am Bildschirm verarbeitet werden. Oder was meint ihr? Wird es Spezialisten geben, die sich einen Screenshot schiessen und den dann ausdrucken? Ich würde mich freuen, wenn sich dieses Format möglichst weit verbreitet.

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7 Kommentare

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  1. Max | 3.12.2010 14:53

    Am besten der WWF implementiert noch die technologische Drückerkolonne und bietet gegen eine kleine Spende an den WWF das -ok dann halt doch- ausdrucken an 😉

  2. Tom | 3.12.2010 12:47

    Das ganze ist nur ein Werbegag. Es geht an der Praxis vorbei. Als Sender eines Dokuments kann ich ja nie wissen wie der Empfänger es benutzt bzw. benutzen möchte. Ich kann doch als Sender dem Empfänger nicht vorschreiben das er es gefälligst nur digital zu nutzen hat. Sachen werden ausgedruckt weil es manchmal praktischer ist auf dem Papier Korrekturen zu machen, es in Meetings mitzunehmen etc. etc. Wenn man das nicht kann suchen die Leute eben Tools wie man so ein geschützes PDF wieder in Word umwandeln kann bzw. machen Screenshots. Wer drucken will soll drucken.

    Um Papier einzusparen muss man organisatorische Lösungen andenken und nicht technische.

  3. Robert Mittl | 2.12.2010 21:39

    Die Idee ist gut nur leader muss man ab und zu Dokumente aus verschiedenen Gründen ausdrucken. Entweder man will das Dokument Korrekturlesen oder es irgendwo mit hinnehmen.

  4. capo | 2.12.2010 15:05

    Finde ich Genjal. Echt!
    Bin schon lange auf das Papierlose Büro umgestiegen.
    Und mit den kommenden Pad’s wird sich das noch weiter entwickeln.
    Ob’s .wwf wirklich braucht ist eine andere frage, aber ein Zeichen wird damit sicher gesetzt!

  5. Michel Bognar | 2.12.2010 13:52

    Ich finde das super.. weil man damit subtil daran erinnert wird, dass man das heutzutage wirklich nicht mehr auszudrucken braucht! 🙂

  6. Yves Moret | 2.12.2010 08:47

    Das es eine PR-Aktion ist, das ist schon klar. Ich finde es aber gut, dass der WWF auf diesen Aspekt aufmerksam macht. Klar kann man das im Acrobat definieren, aber mal ehrlich, wird das auch genug gemacht? Kennt der Grossteil der Anwender diese Funktionen?

  7. Herbert Peck | 2.12.2010 08:32

    Na ja, neu ist nur der Name bzw. Extension. Jedes mit Acrobat erstellte PDF-Dokument kann man für den Ausdruck sperren, ebenso gegen kopieren in die Zwischenablage etc. Die Tatsache, dass die Dokumente ‚mit fast allen Programmen, die PDF anzeigen können‘, geöffnet werden und dass das Programm zum konvertieren in WWF genau wie die Freeware PDFmaker etc. als Druckertreiber installiert werden, deutet doch sehr darauf hin, dass es sich um das PDF-Format handelt. Ich denke, das ist eine PR-Aktion und Augenwischerei.

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