Wird RockMelt das Web rocken?

Yves Moret, 11.11.2010 6 Kommentare

RockMelt, wie das neue Baby von Netscape Gründer Marc Andreessen heisst, erhebt für sich den Anspruch, Facebook, Twitter & Co besser in den Browser zu integrieren und gleichzeitig als vollwertiger Browser zu dienen. Ich habe mir den Browser mal ein wenig angeschaut und bin noch ein wenig hin und hergerissen.

Die Verbindung zu Facebook wird schon ersichtlich, wenn man sich um den Download von RockMelt kümmern will. Auf RockMelt.com sucht man vergebens einen Downloadlink. Stattdessen wird man aufgefordert, sich mit seinem Facebook-Account zu connecten. Wird dies vollzogen, landet man fürs erste in einer Warteliste. Irgendwann später erhält man ein E-Mail mit dem Downloadlink. Dies wird einem erst zugeschickt, wenn einer seiner Facebookfreunde einen einlädt. Das Herunterladen und Installieren geht danach problemlos. Es wird noch angeboten, die Bookmarks und gespeicherten Passwörter des Chrome Browsers zu übernehmen. Bei Annahme geht dies ebenfalls ohne Probleme von statten.

Nach der Installation baut sich der Browser sehr schnell auf und will natürlich auch wieder sofort mit Facebook verbunden werden. Dabei wird RockMelt wirklich für alles und jedes in Facebook berechtigt. Ist dies abgeschlossen, eröffnen sich die wahren Qualitäten des Steinschmelzers. Am linken Rand hat man seine Freunde, die im Moment gerade online sind. Per Klick darauf, kann sofort mit ihnen gechatet werden. Auf der rechten Seite findet man eine Reihe Icons. Darunter, wir ahnen es, der Feed zu den Facebook Neuigkeiten, Twitter ist vorbereitet, damit nur noch seine Accountdaten eingegeben werden müssen. Im weiteren lassen sich in dieser Leiste auch individuelle RSS-Feeds einrichten. Beim Klick auf diese Icons öffnet sich jeweils eine schmale Spalte mit dem entsprechenden Feed.

Im Hauptfenster ist RockMelt ganz einfach ein Webbrowser im Chrome Style. Nicht mehr und nicht weniger.

Der erste Eindruck von mir ist eigentlich recht gut. Allerdings möchte ich bis jetzt diesen Browser nicht als Standardbrowser verwenden. Optimal finde ich ihn als Zweitbrowser. Surfen im Web wie bisher im Chrome oder im Firefox, RockMelt nur für Facebook, Twitter und ev. für Seiten, die ich gleichzeitig in einem zweiten Google-Account öffnen muss. So fühlt sich die Sache für mich gut an.

Habt ihr auch schon Erfahrungen mit diesem neuen Browser? Was sind euren ersten Erfahrungen? Wie immer bin ich gespannt darauf.

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6 Kommentare

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  1. Yves Moret | 12.11.2010 13:24

    Es wird nichts automatisch gepostet. Würde ich mir auch nicht gefallen lassen. 😉

  2. Cookie | 12.11.2010 12:38

    Ja, dass ohne eingeloggt zu sein nichts gepostet wird ist klar. Aber wenn ich eingeloggt bin, postet der Browser dann manche Aktivitäten automatisch auf Facebook?

  3. Yves Moret | 12.11.2010 12:14

    Man muss nicht bei Facebook eingeloggt sein. Allerdings eröffnen sich dann eigentlich nur Nachteile und es bringt eigentlich nichts. Wenn man die Vorteile von RockMelt nutzen will, muss man bei FB eingeloggt sein.
    Wie willst du was auf deine Wall posten, wenn du nicht eingeloggt bist?

  4. Cookie | 12.11.2010 11:13

    Man kann den Browser aber auch nutzen ohne in Facebook eingeloggt zu sein oder? Welche meiner Aktivitäten werden dann auf meine Facebook Wall gepostet? Oder werde ich diesbezüglich stets gefragt?

    Fragen über Fragen 😉

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