Mobile Apps: welche schaffen es in den App-Store?

Yves Moret, 17.09.2010 1 Kommentare

Bis anhin waren sie weder öffentlich noch offiziell bekannt: Die Kriterien, warum Apps in den App-Store dürfen – oder eben auch nicht. Nun hat Apple die Bewertungskriterien bekannt gegeben. Mehr oder weniger.

Kürzlich wurden sie nun von Apple publiziert. Die überarbeiteten Richtlinien für Entwickler – die so genannten „Review Guidelines“. Denn bis anhin existierten keine bekannten, offiziellen Kriterien, warum es eine App nicht in den App Store schafft. Jedoch sind bei den veröffentlichten Bewertungskriterien nicht alle Punkte eindeutig. Und: Apple spricht teilweise eine klare Sprache. „Wenn deine App aussieht, als sei sie in wenigen Tagen zusammen geschustert worden, mach dich darauf gefasst, abgelehnt zu werden“.

Kriterien schwer einzuschätzen
Nebst klar definierten Kriterien, sind einige aber schwer einzuschätzen. Neue Apps, die bereits existierenden Apps zu sehr ähneln, können abgewiesen werden – auch wenn sie ansonsten alle Kriterien erfüllen. Zudem werden teure Apps genauer geprüft als günstige, hält Apple weiter fest. Apps, die Minderheiten, Religionen und weitere Gruppen diskriminieren , werden grundsätzlich abgelehnt.

Sollte eine App abgewiesen werden, können sich Entwickler an die eigens dafür gegründete Kommission wenden. Diese neue Institution nennt sich „Review Board“. Dort können die Entwickler ihren Standpunkt darlegen und erhalten in Idealfall eine Erklärung oder auch Änderungsvorschläge.

Und was haltet ihr grundsätzlich von Apples App-Store? Und findet ihr diese neu veröffentlichten Selektionskriterien sinnvoll?

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1 Kommentar

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  1. Patrick Matsumura | 17.09.2010 12:16

    Hi Mirjam

    prinzipiell finde ich es hart, dass andere meine Arbeit „einschätzen“, „bewerten“ und ablehnen dürfen, mir aber noch nicht einmal klar sagen können, warum sie abgelehnt wird. Aber eigentlich nur, weil ich zunächst – relativ viel – Geld zahlen muss, damit ich überhaupt entwickeln darf. Auf der anderen Seite werden auch nicht alle OpenSource Projekte bei SourceForge, RiaForge usw angenommen, dafür sind die Bestimmungen aber ziemlich klar formuliert.

    Dass man so natürlich auch diskriminierende, hassende, pornografische und einfach schlechte Apps abfängt, befürwortet eine Überprüfung. Allerdings sollte Apple mit seinen Aufnahmebedingungen etwas genauer werden, denn immerhin verdienen sie sehr viel Geld mit den Apps anderer.

    Kannst du mir – und den anderen Lesern – evtl. noch einen Link posten, der deine Recherchen untermauert?

    Danke und einen schönen Tag noch.

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