Online-Videos: Facebook macht YouTube Konkurrenz

Facebook und diverse andere Social Networks gewinnen als Video-Plattformen zunehmend an Bedeutung. Neben den Marktführer YouTube hat Facebook (gemeinsam mit ITV.com) im Bereich Online-Videos am stärksten zugelegt. Zwar beherrscht Google mit seinem Videoportal nach wie vor das Vorfeld, gemäss aktuellen Zahlen des Marktforschers comScore holt Facebook mit rund 2 Millionen Nutzern monatlich jedoch sichtlich auf.

Auch andere Soziale Netzwerke verzeichnen deutlichen Zuwachs im Bereich Videoprogramme. Während YouTube jedoch eine gewaltige Suchmaschine für Videos aller Art darstellt, setzten die Sozialen Netzwerke vermehrt auf Premiuminhalte mit persönlicher Komponente.

Die Nutzung von Online-Videos nimmt sichtlich zu
Die Popularität von Online-Videos im europäischen Raum nimmt weiter zu. Auch dies zeigen die aktuellen Zahlen des Marktforschers comScore. So machen bereits drei von vier Internet-User von Online-Videoangeboten gebrauch. Im Mai 2008 haben demnach rund 26 Millionen deutsche Internet-Nutzer im Schnitt über drei Milliarden Videos im Web abgerufen. Dies ergibt pro Zuschauer 116 angesehene Online-Videos im Monat. Das Online-Medium vermindert dabei jedoch nicht etwa den Fernsehkonsum, sondern steigert insgesamt die Zeitdauer, die heutzutage vor Bildschirmen jeglicher Art verbracht wird. Sowohl die ins Fernsehen als auch ins Web investierte Zeit hat im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen. Fest steht, dass das Thema Online-Video im Massenmarkt angekommen ist. Insbesondere bei den jüngeren Generationen sind Online-Videos nicht mehr wegzudenken. Dominieren die bewegten Bilder schon bald den Alltag unserer Gesellschaft?

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3 Kommentare

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  1. Hug | 20.07.2008 21:11

    Facebook hat das klar bessere community building als YouTube, weshalb es einfacher ist auf Facebook schneller eine grosse Zahl von Usern zu erreichen.
    Hier hat YouTube noch Aufholbedarf und da sich Microsoft an Facebook beteiligt hat, kann ich mir gut vorstellen, dass sich Google mit YouTube etwas einfallen lässt.

  2. Elisabetta | 18.07.2008 18:19

    Ich würde behaupten dass man nicht zielgerichteter auf einer Online Plattform vorgeht als im TV. Wahrscheinlicher ist, dass man etwas anschauen geht (fixes Interesse daran z.B. auf youtube) ob via link oder direkt über die Plattform und taucht danach über die verschiedenen Filmchen immer tiefer in diese Unterhaltungswelt ein. – Da neben jedem Film noch diverse „ähnliche“ Filme zur Auswahl stehen. Oftmals sind ausführlichere bzw. unterschiedliche Berichterstattungen jeglicher Art auf den Online Plattformen zu finden…im Vergleich zum TV. Daher denke ich dass die bewegten Bilder unser Alltag bereits beherrschen – Jeder von uns ist sensationsgeil, der Eine einbisschen mehr, der Andere einbisschen „weniger“.

  3. Rick | 18.07.2008 15:06

    Das die bewegten Bilder unseren Alltag dominieren oder beherrschen ist eigentlich nichts neues. Bei uns ist dies vielleich noch weniger der Fall wie beispielsweise in den Staaten, wo der TV den ganzen Tag läuft, ob jemand zusieht oder nicht.
    Während man sich vom TV eher vom festen Programm berieseln lässt, wird man auf einer Online Plattform eher zielgerichteter die Videos schauen, die einem auch interessieren. Hinzu kommt die Interaktivität. Wenn einem ein Video gefällt, wird man ihn auch mit seinen Freunden teilen.
    Bewegte Bilder sind also nicht gleich bewegte Bilder. Ich persönlich ziehe da immer noch das Kino vor.

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