Whitepaper: Wissen strategisch eingesetzt

Yves Moret, 16.07.2010 1 Kommentare

Lead-Gewinnung entwickelt sich zu einem zentralen Bestandteil im Online Marketing. Hierfür wird immer öfters das Whitepaper als wichtiges Instrument eingesetzt.

Anstelle von klassischen Werbebotschaften bietet ein Whitepaper potenziellen Kunden gehaltvolle Informationen mit einem hohen Nutzwert. Diese Informationen wiederum sollten, nein müssen, überzeugen. Die Qualität der angebotenen Informationen sollte dementsprechend besonders hoch sein.

Doch was ist ein Whitepaper genau? Ein Whitepaper ist ein wirksames Marketing-Instrument. Es ist ein Papier, in dem ein spezifisches Thema behandelt wird. Es sollte maximal 10 bis 15 Seiten lang sein. In einem Whitepaper kann eine Unternehmung effizient Wissen zu einem spezifischen Thema dokumentieren – und zwar in einer auf die Zielgruppe adaptierten, originellen Sprache. Es gilt, durch die präsentierten Infos für die Leser einen echten Mehrwert zu schaffen: Vorschläge, Ideen, Tipps und Erklärungen sollen dem Leser helfen, ein komplexes Thema besser zu verstehen und idealerweise auch anzuwenden.
Das Whitepaper verzichtet ausdrücklich auf werbliche Elemente. Dass zudem Formalia wie Rechtsschreibung, Interpunktion oder Grammatik eingehalten werden, ist selbstverständlich. Bei Fakten, die nicht aus der eigenen Unternehmung stammen, werden die Quellen deklariert. Da die Zeit des Lesers meistens begrenzt ist, macht es Sinn, das Whitepaper prägnant zu gestalten: Gut strukturiert, leicht zu überfliegen, leicht zu lesen und vor allem leicht zu verstehen.

Warum ein Whitepaper?
Das Whitepaper ist ein ideales Instrument, um mit neuen Kaufinteressenten in Kontakt zu treten. Und es ist bestens geeignet, um an die Entscheidungsträger heranzutreten. Denn gerade Entscheidungsträger ziehen dieses Dokument zur Entscheidungsfindung heran. Zudem hat ein Whitepaper meist einen viralen Marketingeffekt. Oft wird ein solches an Kollegen weitergereicht. Dabei findet eine von Kollegen erhaltene Information für gewöhnlich mehr Beachtung. Denn ihr wird meistens mehr Vertrauen entgegen gebracht.

Durch das Whitepaper kann sich ein Unternehmen als (technisch) kompetenter Lösungsanbieter positionieren – und dabei die besagten Leads generieren. Auch stärkt ein solches Papier das Image einer Unternehmung. Mit der Publikation – meistens als PDF-File – eines Whitepapers wird die positive Meinung über eine Firma und deren Dienstleistungen oder Produkte ebenfalls verstärkt. Selbst Google mag die inhaltsreichen PDF-Dokumente:  nicht selten lässt sich das Ranking der Unternehmensseite durch ein Whitepaper verbessern.

Und was glaubt ihr. Ist es wichtig für eine Unternehmung, Whitepapers zu spezifischen Themen zu veröffentlichen? Habt Ihr selber schon Gebrauch von einem Whitepaper gemacht und wie waren Eure Erfahrungen damit?

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1 Kommentar

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  1. Dominik Allemann | 16.07.2010 11:24

    sali mirjam! danke für diesen beitrag. natürlich wasser auf die mühle von uns pr-berater/innen. weil wir ganz fest davon überzeugt sind: das „wissen teilen“ ist eine ganz „schöne“ art der unternehmens- und produkte-pr. mit ganz vielfältigen und positiven auswirkungen:
    1. das unternehmen gewinnt durch das erarbeiten der whitepapers an know-how
    2. die bezugsgruppen nehmen kompetenz war, was wiederum…
    3. …vertrauen fördert und
    4. positiv auf die qualität und quantität der geschäftsbeziehung abstrahlt.

    also los: wissen teilen!

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