Multitasking geht in eine zweite Runde

Die Art und Weise, wie wir Medien nutzen, verändert sich schneller und radikaler als noch vor einiger Zeit gedacht. Immer mehr Menschen lesen News eher auf dem Smartphone als in der Zeitung. Filme werden nicht mehr auf dem TV geschaut, sondern auf dem Laptop. Und Facebook ist das soziale Online-Zentrum

Eines ist jedoch sicher: Die Onlinewelt wird die alte Medienwelt nicht ablösen, sondern ergänzen. Viele nutzen TV-Gerät und Computer parallel. Während eine Sendung läuft, wird im Web getwittert, gefacebookt und gechattet. Besonders jetzt während der WM-Zeit rollt eine Kommunikationswelle durch Twitter und Facebook.

Dieser Trend hat Konsequenzen für die Werbewirtschaft. Jetzt ist es an der Zeit, gezielt Produkte vorstellen, die sich die Konsumenten dann parallel im Web anschauen können.

Markenartikler wie der Autokonzern Volkswagen reagieren bereits auf den digitalen Megatreffpunkt. VW kündigte unlängst an, dass sie bei der Einführung des Polo GTI die klassische Werbung auslassen wollen. Stattdessen konzentrieren sie sich voll und ganz auf Facebook.

Aber damit nicht genug. Ein weiterer Schritt ist die Eröffnung eines eigenen Facebook-Shops. Der Grund: Die jungen User shoppen lieber im Web als im Laden. Sie finden dort Empfehlungen ihrer Freunde und können Preise miteinander vergleichen.

Wie schaut es bei dir aus? Schaust du auch TV und surfst nebenbei noch mit dem Notebook? Hast du schon etwas was du während dem TV schauen gesehen hast, gleich via Web bestellt?

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1 Kommentar

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  1. Sam | 29.06.2010 14:05

    Ich frag mich (ab und zu), ob Websites im herkömmlichen Sinn überhaupt noch Sinn machen im Social Web Zeitalter. Auf meiner Bassisten-Plattform (Bassic.ch) sind 25000 Mitglieder registriert – seit 1999 (entsprechend sind viele nicht mehr aktiv und einige gestorben). Auf meiner Facebook-Page habe ich – ca 6 Monate nach dem Start – schon beinahe 25000 „Fans“, die wohl alle mehr oder weniger auf Facebook aktiv sind pro Woche.

    In Zukunft reicht doch einfach je eine Page bei Facebook, Google me und QQ (für China).

    (Dass Facebook mir nun die Page allerdings wegklauen will und nicht mehr auf E-Mails reagiert, hilft nicht gerade, Vertrauen in die Strategie „Facebook-Page statt Website“ zu gewinnen)

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