Social Banking: helfen mit guter Rendite

Eine kleine Internet-Bank aus Berlin macht vor, wie’s funktioniert. Das Social Banking. Das Konzept: Privatleute helfen, in dem sie in konkrete Einzelprojekte investieren.

Die eigene Hochzeit. Ein neues Klavier. Oder ein moderneres Sofa. Alles kostspielige Anschaffungen, für die es liquide Mittel braucht. Fehlen diese, ist ein Kredit oft der letzte Ausweg für die Betroffenen. Und trotzdem bleibt die Finanzierung auf Pump schwierig: Die Banken wollen Sicherheiten sehen. Danach verderben unermessliche Zinsen die eigentliche Freude an der Anschaffung. Und oft scheitern die Träume dann wieder ob all dieser Auflagen.Das muss nicht sein. Die Social-Banking-Plattform Smava macht vor, dass es auch anders geht.

Konzept geht auf
Die kleine Internet-Bank Smava unterscheidet sich in vielen Dingen von anderen Banken. Denn: nicht die Bank an sich verleiht das Geld, sondern Privatleute. Dabei investieren diese nicht wie üblich in anonyme Anlagen, sondern in konkrete Einzelprojekte. Für den privaten Investor eine attraktive Sache im doppelten Sinn: So kann das Bedürfnis, jemandem zu helfen gleichzeitig mit einer guten Rendite versehen werden. Für beide Seiten ergeben sich dabei interessante Zinssätze von rund 5 Prozent. Bei einem allfälligen Zahlungsausfall sind die Anleger über Pools gesichert.

Bei Smava handelt es sich zwar nicht um eine Bank im eigentlichen Sinne. Faktisch ist die Internetbank nur ein Vermittler von Krediten. Und trotzdem: das Konzept scheint aufzugehen. Im vergangenen Jahr hat sich das Vergabevolumen im Vergleich zum Vorjahr gar verdreifacht. Ein gute wie auch einfache Geschäftsidee also, bei der beiden Parteien gleichermassen profitieren.

Und was haltet ihr davon, wenn die Grundlage für soziales Handeln gleichzeitig ein gutes Geschäft für beide Seiten ist?

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