Regeln für Twitter, Facebook und Co.

Flugbegleiterinnnen tun es via Twitter, Lehrerinnen via Facebook: Lästern. Mitarbeiter die sich in sozialen Netzwerken tummeln, sind für Firmen eine Herausforderung. Um Schaden vom Arbeitgeber abzuwenden und die Internetlust sogar zu nutzen, braucht es klare Social Media-Richtlinien. In den USA sind sie gang und gäbe – doch wie schaut es in Europa aus?

Intel hat solche Richtlinien schon im 2009 veröffentlicht. Ein Auszug daraus zeigt, dass das Unternehmen den Mitarbeitern nichts verbietet. Die Richtlinien machen aber deutlich, was alles passieren kann. Bevor Angestelle Web 2.0 benutzen dürfen, werden sie geschult. Zentraler Punkt: Die Mitarbeiter dürfen juristische Angelegenheiten und den firmeninternen Flurfunk nicht nach aussen tragen. Sie sollen auf den Social Networks aber auch nur über Themen sprechen, in denen sie sich auskennen. Wer sich nicht dran hält, für den wird Web 2.0 während der Arbeitszeit tabu.

Regeln wie diese sind auch für Unternehmen in Europa unabdingbar. Laut einer Bitkom-Studie surft jeder zweite Arbeitnehmer im Job auch privat – nicht selten auf Twitter und Facebook. Aber noch tun sich die Unternehmen schwer mit Richtlinien. Dabei wären klare Regeln vorteilhaft, denn es bringt jedem Unternehmen etwas, wenn über seine Produkte und Angebote online diskutiert wird.

Jetzt bin ich aber gespannt auf eure Erfahrungen mit Social Media im Büro. Twittert ihr über Eure Arbeit? Wissen eure Chefs das? Gibt es Regeln?

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6 Kommentare

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  1. Daniel | 22.04.2010 13:35

    hier zwei interessante Links:
    http://www-01.ibm.com/software/lotus/news/social_software.html#benefits

    und eine facebook-ähnliche Plattform für Unternehmen
    http://www-2000.ibm.com/partnerworld/pwhome.nsf/weblook/pub_ben_collab_paxos.html

  2. Rupert | 20.04.2010 14:36

    Ich selbst bin auch ab und zu auf Facebook und Twitter. Solange ich meine Arbeit hier erledige ist dies kein Problem. Ich selbst hätte aber ein Problem, wenn alle ständig auf Facebook und Twitter wären, denn das lenkt ab und frisst viel Zeit. Ich denke wer Facebook und Twitter geschickt nutzt, kann auch für das Geschäft viele Vorteile erzielen. Verbreitung von guten Informationen und News sind sicherlich hier von Vorteil.

  3. Roman | 20.04.2010 13:18

    Hallo, es ist schon eher gefährlich, einfach die ganze Belegschaft zum *Corporate* twittern zu lassen. Ich sehe, dass nur wenige der Mitarbeiter im Betrieb, wo ich tagsüber arbeite, auch nur annähernd was über die Umgangsformen und die Dynamik von Social Media, bzw Twitter Bescheid wissen. Deshalb bin ich zur Zeit der einzige im Betrieb, der für das Unternehmen in Twitter, Facebook oder Communitys aktiv ist. …zum guten Glück ;o) denke Social Media Unternehmensrichtlinien sind sehr wichtig und soweit ich das sehen kann, gibt es da sehr grossen Nachholbedarf. Der Grund wird wohl sein, dass die „Arbeitszeit“ (von Twittern etc) nicht verrechenbar und der ROI nur sehr schwer nachvollziehbar ist. Wenn eine Firma aber die Angestellten zum Unternehmen einfach twittern lässt und gar keine Richtlinien vorgibt, begibt sie sich auf sehr dünnes Eis…

  4. Christina Schmid | 19.04.2010 14:37

    @marcel aber ein bitzeli kannst du uns ja schon erzählen?

  5. marcel bernet | 19.04.2010 11:58

    Ja hallo, also ich kann da jetzt nichts sagen. Also nicht alles. Bin natürlich der Schef aber muss ja ein Vorbild sein. Mit heimlichen Grüssen, Marcel (-:

  6. franzi | 19.04.2010 09:36

    ich twitter nicht, schau aber während der arbeitszeiten öfter mal auf facebook rein. so lange ich meine arbeit erledige, ist das zum glück kein problem.

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