Facebook Connect – die Überfans Connection

Die offene API von Facebook Developer bietet eine vielzahl interessanter Tools um mit den Usern zu interagieren. Einer meiner Favoriten ist dabei Facebook Connect. Was daran so spannend ist?

Wer connected hat’s einfacher und ist mehr als ein Fan!
Facebook Connect erlaubt die Verbindung zu Drittanbietern über Webseiten, mobile Endgeräte und Spielkonsolen. Jedes Facobook Mitglied kann sich über die Facebook ID einloggen und braucht nur noch einen User / Passwort für alle Seiten die Connnect benutzen. Das ist erstmal Nutzerfreundlich.

Doch  das Gold ist ganz woanders versteckt für die Anbieter. Denn über Facebook Connect kann der User dem Drittanbieter erlauben,  Aktivitäten die auf der Anbieterseite vom User gemacht werden, direkt auf die Pinnwand des Users zu posten. Damit sehen dann auch alle Freunde des Users was z.B. ich gerade auf der Drittseite geschrieben habe.

Im nächsten Schritt kann der User dem Betreiber noch gestatten, News und Posts direkt in meinen Pinnwand Stream zu schicken (ohne jedesmal Bestätigung einholen zu müssen). Im Durchschnitt hat jeder Facebook User 130 Freunde. Bedeutet für meine Unternehmensnachrichten sie erreicht jeden Connect User * 130.

Natürlich muss niemand diesen speziellen Berechtigungen geben, und kann einfach nur sein Facebook Log In für die Dienste benutzen, was ein bequemer Weg ist, sich nicht für jede Seite neue Log In Daten merken zu müssen. Allerdings Beweisen die Nutzer von Facebook Connect nicht nur dass sie Fans einer Marke / Produkt / Service sind, sondern zeigen so grosses Vertrauen zum Anbieter, dass sie die Mitteilungen des Unternehmens ihren Freunden nicht vorenthalten wollen.

Hier sind nochmal 10 tolle Beispiele für die Implementierung von Facebook Connect.

Auch wenn es für den vorsichtigen Nutzer wie Datenklau und Spam aussieht, ist die Akzeptanz recht gross. Nutzt Ihr diesen Service als User oder Anbieter?

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2 Kommentare

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  1. Tom | 1.04.2010 15:55

    Ich sehe im Horizont Artikel nicht das sie etwas betrachten. Sie blabbern nur nach was fast alle anderen auch schreiben und die habes entweder von http://techcrunch.com/2010/03/26/facebooks-plan-to-automatically-share-your-data-with-sites-you-never-signed-up-for/ oder zitieren einen Stiftung Warentest Test den sie gar nicht durchführen konnten weil ihnen FB die Zustimmung nicht erteilt hat ihre Seite zu hacken. Daraufhin haben sie eben ein paar AGB Bestimmungen bemängelt. Leider ist aber das sharen von Daten ein zentraler Teil von Web 2.0 und Werbung das einzige Geschäftsmodell von Sozialien Netzwerken (in dem Punkt sind ja alle gleich). Der einzige Weg für Leute die ihre Daten nicht preisgeben wollen besteht darin an diesem „Gewinnspiel“ nicht teilzunehmen.

    Die Neuerungen bei Facebook Connect haben ihre Vor und Nachteile man wird sehen wie es genutzt wird, dann können wir beurteilen ob es gut oder schlecht war. Im Fall 2 wird man sich eben für ein Opt-out entscheiden. Aber single-sign-on mit einem User Potential von 400 Mio+ hat natürlich seinen Reiz (und Wert)

  2. friedemann | 31.03.2010 21:11

    Naja für’s Marketing isses perfekt.
    Was die Daten der Nutzer angeht isses schon hart an der Grenze.
    Der Beitrag auf Horizont.net betrachtet die Sache schon deutlich kritischer:
    http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/Facebook-gibt-Nutzerdaten-automatisch-weiter_91204.html
    Wir werden sehn^^
    mfg

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