Geht Philips ein Licht auf?

Philips macht ab sofort mit der Filmproduktionsfirma „Ridley Scott Associates“ (RSA) gemeinsame Sache. Gut, dies ist vielleicht noch etwas übertrieben. Vorerst starten die beiden das Projekt „Parallel Lines“ als Teil einer neuen internationalen Kampagne, die Cineasten für Heimkino mit Philips Fernsehern begeistern soll.

Der Wettbewerb

Parallel Lines schliesst unmittelbar an den Kurzfilm Carousel an, der zur Produkteeinführung des Philips Cinema TV in 21:9 Format enstanden ist. Die Kampagne setzt natürlich voll auf Social Media – sagen die Macher.

Schauen wir uns das Projekt doch mal etwas genauer an. Für den Film hat Philips die Regisseure der RSA aufgefordert, zu einem fest vorgegebenen Thema einen Kurzfilm in einem Genre ihrer Wahl zu drehen. 45 Vorschläge wurden eingereicht, die fünf innovativsten wurden ausgewählt – natürlich nicht von den Usern. Ab dem 8. April gibt es diese fünf Beiträge online zu sehen.

Das Herzstück – und jetzt wirds spannend – ist eine eigens kreierte Facebook Seite (mit fast 3000 Fans), auf der über alle Neuigkeiten zu den Filmen informiert wird. Zudem gibt es Zugang zu exklusiven Interviews mit den Regisseuren und viele Hintergrundinfos. Doch die Fans dürfen auf der Seite nichts selber posten. Diese Funktion hat Philips ganz abgeschalten. Ebenfalls zu finden ist der neue Ambiplayer von Philips.

Die Trailer für die Filme stehen seit Ende Februar auf der Fanpage. Zum Filmlaunch am 8. April wird Parallel Lines in sieben Ländern zum ersten Mal im Kino-Format 21:9 auf Youtube zu sehen sein. Die fünf Filme sind dann auf einem eigenen Youtube Kanal zu sehen, der mit dem Ambiplayer von Philips ausgestattet ist.

Geht es eigentlich noch komplizierter? Setzen voll auf Social Media – lassen dann aber nicht die User entscheiden oder zu Wort kommen?

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