iPad, iSlate, iTablet – Apple stellt es endlich vor.

iPad, iSlate, iTablet - Apple stellt das Tablet vorDas Wichtigste, das ich jemals getan habe“ – so zitiert TechCrunch den Apple Chef Steve Jobs zum Thema des neuesten Apple Rechners, das heute in San Francisco vorgestellt wird. Zu den Details hüllte sich Jobs im Vorfeld wie immer in Schweigen.

Das fängt schon beim Design an. Tausende Bilder kursieren im Netz, wie es denn wohl aussehen wird und über die Ausstattung gibt es ebenso zahlreiche Gerüchte. Was davon Hand und Fuss hat werden wir heute Abend erfahren. Und danach heisst es wieder warten.

Heute gezeigt, ab März verfügbar, harte Konkurrenz
Der Grund für die ungewohnt frühe Vorstellung eines neuen Produktes ist sehr simpel: Die CES in Las Vegas – das grosse Event der Unterhaltselektronik – war schon am 7. – 10. Januar. Dort zeigte auch die Konkurrenz ihre Muskeln. Der lang erwartete QUE proReader von Plastic Logic wurde schon gezeigt: „Designed for the way you do business“ prahlt man stolz. Auch der Skiff, entwickelt von Hearst wurde schon enthüllt und beeindruckt mit 11,5 Zoll Display. Doch der Clou am Gerät ist jedoch nicht die Grösse, sondern die Display Technologie: Ein flexibles, biegsames TFT auf Edelstahl Folie – Glasbruch ausgeschlossen.

Was könnte Apple dagegen setzen?
Was es genau kann weiss noch keiner, aber hier ein paar Vermutungen: Bluetooth und WLAN sind so gut wie sicher, es wird ein echtes Mobilgerät sein. Das OLED Display hingegen ist unwahrscheinlich, denn in der zu erwartenden Grösse von 10 – 11 Zoll würde dieses alleine 400 US Dollar verschlingen. USB wird es wohl auch geben, um Foto- / Videokameras und Speichersticks anzuschliessen. Festplatte oder SSD (Solid State Drive), Intel oder ARM Prozessor, alles noch völlig spekulativ.

Denkbar ist auch eine G3 Anbindung, um das Tablet über Mobilfunkanbieter zu vertreiben und durch die Handyverträge sponsern zu lassen – ein naheliegendes Konzept bei einem Preis von wohl über 1000 US Dollar.

Spannend auch das Betriebssystem
Statt Apples OSX ist eine modifizierte Version des iPhone Betriebssystems zu erwarten, schon aus dem Grund der besseren Unterstützung von Fingergesten und Multitouch Funktionalität – Bedienung mit zwei oder mehr Fingern gleichzeitig.

Ich bin jedenfalls äusserst gespannt was da kommt. Denn Erfolg wird es bei dem Preis nur haben, wenn es wirklich anders ist als die anderen – und zwar nicht nur im Design. Denn auf dem heiss umkämpften Markt der kleinen Netbooks und Handhelds werden die Apple Jünger, die Steve einfach alles abkaufen, nicht reichen.

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3 Kommentare

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  1. Chris | 28.01.2010 10:15

    völlig überhyped das Teil, aber dies auch ist ein Verdienst von Mr. Jobs 😉
    Zum Technischen: Keine Kamera, viel zu geringe Aulösung (1024×768), kein SMS, und $499.- nur damit ich dabei bin? No thx! Da kauf‘ ich mir lieber einen iPod touch, der passt in meine Hosentasche.

  2. Dominik Allemann | 27.01.2010 09:45

    kann mir gut vorstellen, dass sowas in unserem digitalen haushalt platz haben wird. dann gehört mein powerbook wieder mir (und der arbeit) und für zu hause und das private unterwegs wäre das iSlate perfekt.

  3. Oli | 27.01.2010 08:56

    Also ich freue mich wie ein kleines Kind, auch wenn ich es nicht kaufen werde.

    Ich frage mich übherhaupt wer es denn kaufen soll. Das Zielpublikum verfügt doch bereits über iPhone und Macbook. Kommerziell könnte das Teil eine Niete werden!

    Aber vielleicht wissen wir ja noch nicht genut um ein Urteil zu fällen.

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