10 Jahre Google – Von der Garagenfirma zum Internetgiganten

Am 7. September 1998 setzten Larry Page und Sergey Brin mit der Gründung der Suchmaschine Google den Grundstein einer Erfolgsgeschichte. Nach nur 10 Jahren nämlich gehört die ehemalige Garagenfirma aus Kalifornien zu den mächtigsten Unternehmen der Welt. Mit dem Ziel, alle weltweit verfügbaren Informationen zu organisieren und den Usern universell zur Verfügung zu stellen, verbreitete sich die Leistungsfähigkeit der Google-Anwendungen im Netz im Eiltempo. So hat der Konzern inzwischen eine riesige Palette an Programmen und Diensten aufgebaut und ein Ende ist nicht absehbar.

Wie alles begann…
Die beiden Informatik-Doktoranden Page und Sergey lernten sich 1995 an der Elite-Universität Stanford kennen und befassten sich intensiv mit der Frage, wie man im Internet relevante Informationen findet. In einem Projekt entwarfen sie eine Suchmaschine nach dem Prinzip, je öfter per Hyperlink auf eine Website verweist, desto wichtiger muss sie sein. Nach einer ersten Testphase und mit 1,1 Millionen US-Dollar Startkapital im Rucksack wagten die beiden den Sprung ins World Wide Web, gründeten eine Firma namens Google und zogen in eine Garage im Menlo Park, Kalifornien. Bereits zwei Jahre später ist Google die führende Suchmaschine im rasant wachsenden Internet.

Google heute…
Nach wie vor nutzen die meisten Menschen Google vor allem zur Suche im Internet. Heute stehen Google Sites mit 19 Milliarden Suchanfragen an erster Stelle auf der Rangliste der führenden Suchwebsites in Europa. Dies macht einen Anteil von 79% des gesamten europäischen Suchmarktes aus. Millionen von Anwendern schätzen zudem die Qualität und Nützlichkeit der verschiedenen Google-Dienste;

Die Programme AdWord und AdSense verknüpfen Werbe-Anzeigen mit Internet-Suchergebnissen und lieferten damit die Grundlage für den Aufbau eines Milliarden-Geschäfts. Die Karten-Dienste Google Maps und der virtuelle Globus Google Earth dienen als Plattform für unzählige ortsbezogene Anwendungen. Googles kostenlose Anwendungs-Programme treten gegen Microsofts etabliertes Office-Paket an. Und der E-Mail-Dienst Google Mail konkurriert erfolgreich mit anderen ähnlichen Angeboten.
Das grösste aktuelle Projekt neben dem Browser Chrome ist das von Google mitinitiierte Handy-Betriebssystem Android, das dem Konzern helfen könnte, seine starke Position auch auf die mobile Internet-Nutzung auszuweiten. Das Wissens-Projekt Google Knol ist eine Alternative zur Online-Enzyklopädie Wikipedia. Und auch die heftig umstrittene Initiative Google Book Search, bei der Google alle veröffentlichten Bücher einscannen und online durchsuchbar machen will, könnte noch an Bedeutung gewinnen.
Hier eine Übersicht über weitere Google-Produkte.

Google hat einen eigenen Markt entwickelt, den es vorher nicht gab. Die Erfolgsformel: Eine hohe Reichweite und die geschickte Vermarktung von Werbung auf der eigenen wie auch bei Partner-Seiten. Doch was unzählige Internet-User fasziniert, löst bei manch anderen Sorge und Bedenken aus. So warnen Kritiker vor einem Wissensmonopol des Konzerns und dem Missbrauch der von Google gespeicherten Daten (dies aber wieder ein anderes Tehma).

Was haltet Ihr von der Erfolgsgeschichte des Suchmaschinen-Giganten Google? Welche Dienste nutzt Ihr regelmässig, welche Tools würdet Ihr weiter empfehlen?

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3 Kommentare

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  1. Mogius | 10.09.2008 10:37

    Google Maps verwende ich am häufigsten und natürlich die Suchmaschine! 😉

    Kein Thema für mich ist Gmail und Chrome. Da sammelt Google einfach zu viel Daten über mich und das will ich nicht.

    Google soll den Fokus auf die Suchmaschine richten und ein paar nützliche Tools wie Maps, Earth, Knol, … anbieten. Auch AdWords und Adsense finde ich noch okay. Doch bei Chrome, Gmail und Andoid geht mir Google zu weit und ist nicht mehr das Kern-Business.

  2. Martin Hunkeler | 10.09.2008 07:37

    Neben der Suchmaschine benutze ich noch „Text & Tabellen“, Google Earth, GMail, den Kalender und natürlich, voll der Hammer, Picasa.
    An den Google Programmen schätze ich, dass sie immer verfügbar sind, sei es Zuhause oder im Geschäft, ob Windows oder Linux.
    Den neuen Browser Chrome verwende ich bis jetzt noch selten. Angst dass darüber Google mehr über mich erfährt habe ich allerdings nicht. Ich wüsste nicht, was ich zu verbergen hätte. 😉

  3. Hanspeter | 9.09.2008 20:17

    Mein Favorit ist ganz klar Google Earth. Das Tool ist der Hammer und überbietet alles bisher dagewesene. Dann finde ich Google Trends ganz nützlich und arbeite natürlich mit der Suchmaschine, wer tut das nicht.
    Von was ich die Finger lasse ist Chrome, der Google Browser, mit dem will sich Google nur noch mehr Info holen und da sollte man nicht mitspielen.

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