Freunde im Tausenderpack!

megaphoneEin Kilo Tomaten für 2.50 Euro, ein Pfund Brot für 1.60 Euro, tausend Twitter-Follower für 60 Euro und das Schnäppchen des Tages: 10’000 Facebook-Freunde für 1200 Euro. Zuschlagen!

Wer bei Facebook weniger als hundert Freunde hat, gilt wohl schon bald als unbeliebt. Doch was tun, wenn die Freunde nicht von selbst kommen? Genau. Man kauft sich welche. Das Online-Werbeunternehmen uSocial machte da kurzen Prozess. Und handelte so quasi mit Menschen.Virtuell.

Für die ganz Unbeliebten gab es in der Liste von uSocial auch das XXL-Menu: 10’000 Facebook-Freunde für unter 1200 Euro. Damit konnte eine Zeitlang selbst der unbeliebteste Soziopath zumindest auf Facebook den Anschein erwecken, er sei der absolute Stecher. Wie das allerdings mit der Facebook-Auflage funktioniert, dass ein Standard-Profil maximal 5000 Freunde haben darf, bleibt das Geheimnis von uSocial.

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„Jetzt aber mal halblang!“, dachte sich jedenfalls Facebook und drohte uSocial mit einer Klage vor Gericht, sollten sie nicht umgehend mit dem virtuellen Menschenhandel aufhören. Doch  jetzt tut uSocial so, als ob ihr Name Hase wäre. Laut Facebook sollen aber diverse Geschäftsbedingungen verletzt worden sein. Immerhin: Bis auf Weiteres hat uSocial den Verkauf von Freunden eingestellt.

Meine Meinung dazu: So nicht! Einig mit mir ist zum Beispiel die Firma Penn Olson, die fünf gute Gründe gegen das Kaufen von Fans gefunden hat:

1. Sie haben viele, aber keine guten.

2. Sie riskieren negative Reaktionen.

3. Sie wirken verzweifelt.

4. Sie verärgern vielleicht ihre wahren Fans.

5. Sie verlieren gekaufte Fans sehr bald wieder.

Wie sieht es bei Euch aus? Würdet ihr euch virtuelle Freunde oder Fans kaufen?

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42 Kommentare

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  1. Moritz Spatz | 9.04.2014 16:14

    Viele Leute kaufen sich auch Likes ohne sich mit rechtlichen Konsequenzen auseinander zu setzen da sollte man doch mal auf Info Seiten wie likesonline.de/ vorbeischauen und sich informieren

  2. Social Marketing John | 22.08.2012 00:40

    Ich würde jedem vom Kauf abraten. Was aber gut funktioniert ist das Tauschen. Man kriegt keine Fans im 1’000er Pack aber dafür Leute die sich wirklich für die Seite interessieren. Gute Plattform finde ich http://www.signalz.de

  3. Jörg | 4.05.2012 18:37

    Ich habe bereits mehrere Male auf den Seiten http://www.fbfanskaufen.com und http://www.buylikesfollowers.com Fans gekauft. Ich, für meinen Teil, war mit dem Ergebnis immer sehr zufrieden. Es geht hier doch nicht darum, „echte“ Freunde zu kaufen, sonder einfach darum, dass Image seiner Firma zu verbessern. Umso mehr Fans eine Firma hat, umso mehr Leute denken darüber nach, ebenfalls Kunde zu werden. Und das die gekauften Fans nicht echt sind … darüber ist sich doch glaube ich jeder Käufer im Klaren!

  4. Manu | 10.03.2012 10:52

    Das ist doch absolut wiederlich ô.o freunde kaufen das ist doch krank !
    Leute die sowas machen , müssen mal an die frische luft !

  5. Thomas | 5.09.2011 17:38

    Wir haben auch noch nicht so viele Freunde bei facebook, aber es ist doch echt komplett sinnfrei sich welche zu kaufen – eher peinlich

  6. Goldi | 25.05.2011 00:36

    Es geht damit eigentlich wirklich um Fans, und nicht um Freunde. Und Fans sind in dem Fall nichts weiter als eine Art von viraler Mailingsliste.

  7. Onlinevermarkter | 11.04.2011 09:50

    Man kann nur hoffen das uns die Evulution bald einen 7. Sinn verleiht. Das „virtuelle Bauchgefühl“ wird uns dann dabei helfen solche Fakes zu erkennen.

    Es ist schade, dass wir Menschen das eigentlich hilfreiche und nützliche immer wieder auf die wirtschaftliche Ausbeutung reduzieren.

  8. gregor | 30.03.2011 23:01

    Würd mir nur 2 bis 3 Freunde kaufen. Wirkt natürlicher…

  9. Lucy | 29.03.2011 12:42

    Fragen wir mal so…. welcher Umfrage konnte man überhaupt je glauben?
    Ist es nicht so, das diese Netzwerke ein potenzial haben was viele Unternehmen noch gar nicht gemerkt haben? Man muss es doch einfach mal so sehen, wo wenn nicht über die Social Netzwerke kann man heutzutage noch so viele Leute „kennenlernen“, miteinander verknüpfen und mit Informationen füttern, wenn nicht bei Facebook? (mal abgesehen davon das das TV sicherlich eine Maßnahme wäre, aber wer kann sich denn ein Spot in der Prime-Time leisten?) Also nutzt man Facebook, und wenn sich rund 10.000 Fans (oder mehr) auf einer Seite tummeln, dann kann man 10.000 Fans mit nur einem Post über etwas informieren. Und wenn man das als Unternehmen macht und davon vielleicht nur 1% wirklich interesse haben, dann kann das durchaus schon als Mehrwert gewertet werden. Seht es als Netzwerk für Kommunikation an, und nicht als „wie kaufe ich mir freunde“. Glaubt ihr wirklich das die Plattenfirmen nicht ihre eigenen CD’s kaufen? Glaubt ihr wirklich das Youtube Klicks von jetzt auf gleich auf über 10 Mio steigen können? Also ganz ehrlich, seht diese Mögchkeiten als Nutzen an, und nicht als Betrug!

  10. ursula | 23.02.2011 15:05

    Das ist Betrug wie grade in Facebook geschehen zum VOTEN des PRO für GUTTENBERG!! Und diese Manipulierte Show wurde dann fürs TV für ANNE WILL und alle andren medien bis zur Bundeskanzlerin ,, verwendet .. um sagen zu Können 80 % der deutschn würden Guttenberg lieben !! es ist eine unverschämte Sache die verboten gehört…. welchen Abstimmungen usw kann man denn dann überhaupt noch glauben ?

  11. Flo | 16.02.2011 14:31

    Dustin hat völlig Recht. Es wäre unsinnig 10.000 Fans zu kaufen. Um die Fanpage jedoch etwas ins Rollen zu bringen ist der Kauf von ein paar Hundert Fans sicherlich überlegenswert.
    Wenn es sich jedoch um ein Deutsches Unternehem handelt, sind 500 Indische Fans sicherlich nicht von Vorteil.

  12. Dustin | 10.02.2011 20:42

    Ganz richtig sind die hier angegebenen Infos nicht. uSocial verkauft keine Freunde sondern FANS. Und zwar um Unternehmensseiten Populär zu machen. Kein Schwein „liked“ eine Seite, die keine Fans hat..

  13. Roman | 7.12.2010 14:56

    Eine dieser WEB2.0 Negativ-Entwicklungen. Ich glaube das verpufft auch wieder, spätestens wenn der facebook Kram verpufft ist. Was nützten mir unechte Fans, wo im Profil nie was los ist? Vor allem WENN das einmal auffliegt wirds erst richtig peinlich….

  14. Thomas | 9.11.2010 12:05

    Mittlerweile werden die „Fans“ ja überall verkauft. In diversen Foren, eBay usw. Was man davon halten kann darf jeder selbst entscheiden. Fakt ist aber, wie Malte schon sagte, dass man lieber bei einem Shop mit 10 000 Fans etwas kauft als bei einem der nur 2 hat.

  15. Markus | 4.11.2010 10:13

    Ist ja nichts neues, schaut man sich die Angebote im Abakus Forum so an. Ob es wirklich etwas bringt, sei mal dahingestellt. Für ein besseres Image gegenüber dem Leser (der sich mit dem ganzen social media Kram eh nicht auskennt) sorgt das bestimmt schon. Oder geht wer gern in eine leere Gaststätte?

  16. Malte | 16.10.2010 21:23

    Für Unternehmen sehe ich schon Potential im Kaufen von „Fans“. Schließlich kaufe ich lieber etwas bei einem Shop mit 10000 Fans als bei einem Shop mit 2 Fans.

  17. Arno | 14.10.2010 16:25

    Sowas kann auch nur funktionieren, wenn es eine Nachfrage gibt.
    Wie eben bots bei WK oder Bookmarkdiensten, wird eben auch hier geschummelt

  18. Traffic | 14.10.2010 15:50

    naja das gibt es doch bei myspace und allen anderen sozialennetzwerken auch….überall versuchen sie geld zu machen

  19. Markus | 14.10.2010 15:25

    Hallo,

    suche genau zu diesem Thema infos und finde die Bedenken recht nachvollziehbar. Ich will meine Gruppe nur anstoßen die ich nun neu mache, einfach damit das net so leer ausschaut. Aber wozu man 10.000 braucht ist mir schleierhaft außer Statistiken zu puschen.

    Mad

  20. louis | 1.06.2010 03:16

    Wirklich kaum zu fassen.
    Denke die letzte Rettung für die Menschheit ist das Buch von Ares Einstein.
    „Der Michael Jackson Code“ – Ein Blick hinter die Kulissen der Wahrheit…

    Unbedingt die unzensierte Version besorgen …

  21. fimbim | 21.05.2010 14:51

    Unglaublich so was. War doch aber klar, dass damit jemand aufkommt. Das ging bei Myspace doch schon los mit dem Freundefarmen und dann Twitter und jetzt Facebook. Logische Konsequenz! Trotzdem unglaublich, damit wird das SM.Konzept absolut unglaubwürdig!

  22. Chris | 28.11.2009 18:02

    Es ist genau gleich wie mit gekauften Links für SEO. Es zieht zu wenig.

    Ich bin der Meinung die wirklich guten sprichst du damit nicht an.

  23. Bürgin Marc | 28.11.2009 10:49

    @Chris, das ist ansichtssache, ob jemand es seriös oder unseriös findet fb posts oder tweets zu kaufen.

    kleine kinder und komische leute naja…. es gibt schon einige tests mit gekauften tweets und wie hoch der ROI ist.

  24. Chris | 27.11.2009 17:58

    @Marc

    Könnte interessant sein, aber…

    1. Hört sich das sehr unseriös an.
    2. Wer wird sich wohl dafür verkaufen? Kleine Kinder, die ihr Taschengeld aufbessern werden oder sonst irgendwelche komische Leuten.

    Ich bevorzuge lieber die guten Kontakte der Swiss Web Scene 😉
    Die lohnen sich viel mehr!

  25. Bürgin Marc | 27.11.2009 15:08

    aus business sicht ist es kein schlechter ansatz sich freunde zu kaufen.

    bei twitter können tweets gekauft werden. dieses habe ich bei fb noch nicht gefunden. würde gerne den effekt testen wenn z.b. 100 personen mit 200 fans einen text posten, welcher nutzen daraus gezogen werden kann….

  26. Tom | 25.11.2009 21:17

    @Gaby. Natürlich wissen die „verkauften“ Fans was passiert. Das ganze läuft so: Es gibt einen Anbieter der eine gewisse Summe dafür bezahlt das User x Profile anlegen und dann auf Befehl Fans von x od. y werden. Die Summe ist nicht hoch aber für Ländern wie Indien & China hoch genug (dort werden auch benutzte Briefmarken wiedrr vom Stempel gereinigt weil sich das auszahlt). Hat dann die Firma z.B 10000 Fans im Angebot kann sie diese für alles mögliche auf z.B eBay verkaufen. Jetzt kommt eine Werbefirma die z.B für die Firma VW eine Facebook Page erstellt hat und kauft auf eBay die 10000 fans um zeigen zu können das sie die Marketingaktionen auf Facebook gut gemacht haben. Im Prinzip bringts nichts und ist nur dazu da den Fancounter zu erhöhen damit Seiten nicht so nackt aussehen sondern großes Interesse vortäuschen.

  27. Gaby | 24.11.2009 22:31

    Schade, wenn durch solche Machenschaften eine so beliebte Plattform wie Facebook die „echten“ Freunde vergrault! Was mich noch interessieren würde ist, ob diese „verkauften“ Freunde vom Verkauf wussten und diesem zugestimmt haben. Falls letzteres der Fall ist, welchen Anreiz haben diese bekommen dort überhaupt mitzumachen? Falls es ohne ihr Mitwissen passiert, dann ist das meiner Meinung nach ein grober Verstoss gegen Nutzung- bzw. Persönlichkeitsrechte, oder nicht?

  28. Tom | 24.11.2009 21:16

    Das Angebot richtet sich wohl hauptsächlich an Werbefirmen die für andere Fanpages einrichten und x Fans mitversprechen. Richtige Fans eines Produkts müssen längerfristig erworben bzw. ermarktet werden. Für die schnelle Erfolgsquote werden eben „Fans“ bei solchen Firmen gekauft. Bringt aber der Firma die beworben werden soll nichts. Ist aber im Prinzip dasselbe wie die Traffictausch Seiten wo nach einer Seitenoptimierung mal schnell eben billig zigtausende Hits gekauft werden um eine gewisse Zeit lang eine Erfolgsbilanz vortäuschen zu können.

  29. Chris W. | 24.11.2009 13:35

    @Annubis

    Da fühle ich mich gerade geschmeichelt 🙂

    Aber ich füge auch niemanden hinzu, den…
    … ich im RL nicht kenne
    … wenig Kontakt habe und den Kontakt nicht halten möchte

  30. Annubis | 24.11.2009 13:21

    ich bleib bei meinen <100 fb freunden. da weiss ich das qualität vor quantität kommt und ich die wirklich alle rl kenne.
    leute die freunde sammeln wie andere briefmarken muss ich belächeln – die spielen nämlich virtuellen schwanzvergleich und das is nix für mich ^^

  31. silicon_sky | 24.11.2009 12:48

    @Christina auf lange zeit sicher nicht, kurzfristig könnts funktionieren. vielleicht etwas vorfaken mit den fakefreunden?

  32. Christina Schmid | 24.11.2009 12:34

    @silicon_sky
    aber eben. schlussendlich bringt einem der anfängliche hype nix.

  33. silicon_sky | 24.11.2009 12:30

    @Christina es scheint irgendwie immer menschen zu geben die auf solche angebote eingehen, aus was weiss ich für gründen auch immer.

  34. Christina Schmid | 24.11.2009 11:45

    @silicon_sky aber was bringen einem unternehmen gekaufte freunde, die eh nix machen oder zu erzählen haben? hmmm?

  35. silicon_sky | 24.11.2009 11:38

    hmm wieso so aufgeregt… das gibts schon sehr lange in der virtuellen Welt. Angefangen hat das vor längerer Zeit bei den Onlinespielen wie z.B. WoW, dort kann man Virtuelles Gut und Gold gegen $ kaufen. Dass es nun in den Social Medien und Web 2.0 eingeführt wird (Gold sind halt hier Kontakte/Freunde) ist nur eine logische Konsequenz, neue Märkte wollen ja erobert werden.

    Der Umsatz mit Virtuellen Gütern (Gold, Schwerter oder eben „Freunde“) ist heut schon riesig und hat wohl noch viel Wachstumpotential.

  36. Christina Schmid | 24.11.2009 11:26

    @paddy so so was willst du denn für deine so haben? hast ein schnäppchen? 😉

  37. Paddy | 24.11.2009 11:16

    Wenn man irgendwo FB-Freunde kaufen kann, müsste man auch wo FB-Freunde verkaufen können. Oder? Ich brauche Geld. 🙂

  38. Christoph Fausch | 24.11.2009 10:16

    Wohin führt das noch? Als nächstes soll man sich wohl auch noch seine Kunden kaufen?!?

  39. Chris | 24.11.2009 09:51

    Du wechselst immer zwischen Freunden und Fans. Was meinst du jetzt genau? Oder geht beides? Du kannst Fans auch ganz anders kaufen 🙂

  40. Luzius Müller | 24.11.2009 09:17

    verrücklte Welt.. 😉

  41. Marcel Widmer | 24.11.2009 08:59

    Bei Facebook? Nein! Freunde kaufen? Ganz sicher nicht! Aber ich hoffe, uSocial ist bald wieder im Geschäft: ich würde denen – als Lieferant – gern ein paar ungeliebte Nachbarn, Lehrer und Verwandte verkaufen 😉

  42. Franzi | 24.11.2009 08:49

    So was albernes…Bei Leuten, die ueber 100/200 Leute als Freunde haben, ist es ja schon klar, dass es sich bei den meisten eher um Bekannte/alte Schulkollegen/virtuelle Bekanntschaften handelt. Was soll man denn mit 10k davon?

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