Personal Branding dank Saubär – Top oder Flop?

SauBaerDas Image eines Brands entsteht beim Kunden, egal was die Werbung versucht zu verkaufen. Beim Personal Branding ist es nicht anders. Daher versuche ich heute Feedback zu sammeln, wie das „SauBär“ ankommt und welches Bild euch vermittelt wird.
Bringt es die gewünschte
Authentizität, kann man sich meinen Brandnamen besser merken als nur Philipp Sauber? Oder vermittelt das ganze mehr Unsinn als Kompetenz?

Das Video erklärt kurz worum es beim Personal Branding geht und wie es zum Saubär gekommen ist.

Auf die Gefahr hin, dass es nicht nur positive Kommentare gibt, bitte ich euch um ein ehrliches Feedback.

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44 Kommentare

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  1. Marcel Widmer | 25.11.2009 18:03

    Möchte im Anschluss an mein Versprechen in Kommentar Nr. 11 brav melden: im Blog-Logo ist jetzt auch mein Avatar integriert – Personal Branding umgesetzt.

  2. Tom | 24.11.2009 21:31

    Ich schließe mich meinen Vorpostern an Sau-Bär ist witzig aber ich denke nicht das es fürs Business passt. Aber an den vielen Feedbacks hat man wieder ganz toll den Wert von Social Media gesehen.

  3. Chris | 17.11.2009 23:39

    Ich habe zwar jetzt nicht ALLE Kommentare gelesen. Stimme aber den ersten von @dworni (Bierlaune) und @leumund zu. <- Man siehe da, sogar David hat schon seinen Brand 🙂

    Allgemein finde ich aber, dass diese Nicknames eher eine "Altlast" sind. Alle deine Beispiele sind schon eine ganze Weile im Internet vertreten. Noch zu den Zeiten, wo Anonymität im Internet sehr beliebt war 😉 – Da war es treffender, cooler, anonymer einen Nicknamen zu verweden. Durch die Namenstreue über die lange Zeit hat sich das eingebürgert.
    Mittlerweile ist es ja so, dass man Seriös wirken will. Sich selber Bekannt machen oder die Firma in der man arbeitet. Ich glaube deswegen, dass das aus der Mode ist.

    Bei meinem Namen gibt es auch 13 Millionen Einträge und man findet mich zuoberst (Website bitte nicht beachten <- ist auch so eine "Altlast") – Übrigens auch unter "geile Siech" auch (http://www.google.com/search?hl=de&q=geile+Siech&btnG=Suche&lr=&aq=f&oq=), aber das lassen wir mal aussen vor ;). Ich bin also mit meinem "Branding" davon ausgegangen, dass niemand mit dem selben Namen so präsent sein will/wird im Internet, wie ich.

    Ich habe mich gegen die Personal Branding Variante mit Nicknamen entschieden, weil das im grossen und Ganzen (meiner Meinung nach) bei den Newcomern eher unseriös wirkt. Willst du als Newcomer erfolg haben, wollen alle wissen wer du bist, was du machst. Du musst transparent sein, um Vertrauen zu gewinnen, also zeig dich.

  4. Philipp Sauber | 17.11.2009 11:53

    @blogstone & @chlori danke Euch für’s Feedback. Ich denke man ist sich weitgehend einig, dass Saubär ein cooles Experiment war aber mehr nicht und ich besser fahre, wenn ich vorerst mit meinem Namen arbeite.

    @Sam & Christian Leu danke für die interessanten Vorschläge und ja ich bin sicher, man würde was finden, das besser passt als Saubär.
    Trotzdem glaube ich ist’s am schlausten, wenn ich mich für den Moment auf meinen Namen konzentriere.

    Was noch läuft ist das Projekt um die Websau, da bin ich mit ein paar Leuten dran und werde euch informieren wenn‘s was spruchreifes gibt. Das hat allerdings nichts mit Personal Branding zu tun.

    VIELEN DANK allen für die Feedbacks, schöne zu sehen wie wunderbar Social Media hier funktioniert hat!

  5. Christian Leu | 17.11.2009 09:06

    Ich habe übrigens schon bei @valerieWOW und bei @parkgott meine Namingdienstleistungen bewiesen. Vielleicht solltest du dich mal an einen echten Profi wenden. Wär ja gelacht wenn wir da nicht was SauCooles finden.

  6. Sam | 17.11.2009 05:09

    WebRacer oder WebRacing würde besser passen 🙂 Nicht nur, weil ich dich mehrmals auf Kartbahnen erlebt habe, sondern auch, wie du das Thema Social Media / Web 2.0 aufgegriffen hast. Pder SocialMediaRacer… Aber da findest du was Besseres.

  7. chlori | 17.11.2009 03:46

    Ich finde, nimm dir (d)einen Namen und biete unter diesem Namen etwas grossartiges an! Wenn was du machst interessant genug ist, dann kommt der Rest von selber. Beispiel Michael Moore, Helge Schneider, Zlatan Ibrahimović.

    Und wenn dein Name nicht geeignet ist, nimm doch einfach einen anderen, der funktioniert.

    Was/wer wirklich hinter dem Namen steckt finde ich sehr nebensächlich: Facebook, Bluetooth, Picasa, Pearl Jam, Toyota, Dreamweaver… Macht ihr euch viele Gedanken über solche Namen? Ich nicht. Ich finde ein gutes Produkt kann einen (+/-) wohlklingenden Namen haben, egal woher der Name kommt. Das merke ich mir dann schon rechtzeitig…

    Wie andere auch erwähnt haben, soll der Name passen. Wenn du also ein korrekter, guter Schweizer bist, passt doch Philipp Sauber prima. Wenn du aber ein provozierender Web-Schlingel bist, würde ich auf die Karte WebSau setzen.

    Lustige Wortspiele sind meiner Meinung nach häufig zu kurzfristig amüsant um für Brands, Tattoos und T-Shirts geeignet zu sein. Aber vielleicht zählt meine Meinung nicht, weil ich auch keine Autoaufkleber („Und Tschüss!“, „No Risk No Fun“, …) kaufe, aber der Markt doch boomt…

  8. blogstone | 16.11.2009 23:21

    Saubär finde ich ein cooles Wortspiel und inszeniert deinen Nachnamen. Mit dem Logo perfekt umgesetzt, allerdings wie schon erwähnt teilweise nicht auf den ersten Blick erkenn oder erahnbar.

    Trotzdem bin ich der Meinung, dass Saubär irgendwie nicht zu dir passt, weil es für mich negativ behaftet ist. Du hast ja bereits selber geschrieben, dass du Saubär nicht auf deine Visitenkarte schreiben würdest. Sprich du stehst also selber nicht 100% hinter diesem Namen. Gutes Projekt um Feedback abzuholen, aber als Personal Brand würde ich mir einen anderen Namen zulegen.

  9. Annubis | 16.11.2009 19:37

    @philpp: naja dein name sauber ist ja nicht wirklich übermächtig. ich zb habe lange ned gewusst, dass du zum sauberclan gehörst – hab mir da nichts gedacht – erst später als ich ein wenig dich gegoogelt habe, hab ichs rausgefunden.
    nun ich habe nen ausführlichen kommentar geschrieben, weil ich mir vor nicht allzulanger zeit das gleiche überlegt ;P

  10. Martin | 16.11.2009 18:54

    1. Ich nehme an, Dir ist bekannt, dass es die Marke in der Schweiz bereits gibt, wenn auch nur mit Eintrag im Markenregister für drei Klassen?

    https://www.swissreg.ch/srclient/faces/jsp/trademark/sr300.jsp?language=de&section=tm&id=534601

    2. Der eigene (bürgerliche) Namen kann durchaus auch Marke taugen. Spontan kommen mir Beratungsunternehmen in den Sinn – beispielsweise «Roland Berger».

  11. Sam | 16.11.2009 17:57

    @philipp ja, China, Gruss zurück

    @sebi – musstest du nachschauen, um Me’Shell Ndegeochello korrekt zu schreiben? 🙂 warst auch im Kaufleuten vor Jahren zus. mit Marcus Miller? (sorry. off topic)

  12. Sam | 16.11.2009 17:51

    @philippfilsaubär @sebi – ich kann Sebi’s Punkte nachvollziehen, finde aber, hier geht’s nicht um die Entscheidung zwischen SauBär oder Philipp Sauber, sondern mehr darum, ob SauBär als Brand ankommt.

    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein fiktiver Name angebracht wäre, nur nicht SauBär. Man hat kein Stress und kann das in Ruhe angehen/entwickeln.

    (Natürlich ist das Geschmacksache, aber mMn passt das zu einem übergewichtigen, kuscheligen Hobby-Internetter 🙂 )

    But then again: ich verwende auch meist das unverständliche ‚Magganpice‘. Muss mich an der Nase nehmen.

  13. Sebi | 16.11.2009 17:32

    @Philipp Natürlich kommt es ganz auf deine Positionierung an, wie du den Brand wählst.

    Nimm Ted Murphy: Er hat ein sehr ausgeflipptes Kostüm, worüber er sicht ganz klar als „freak and crazy-head“ positioniert. Er hat keinen Übernahmen (zumindest nicht dass ich wüsste), doch er versucht mit seinem Auftreten in erinnerung zu bleiben, und das gelingt ihm sehr gut. Andere wie eben Garr Reynolds oder Seth Godin provozieren nicht mit ihrem Aussehen oder Wortmarke, sondern mit ihrem Content.

    Konkret: Wenn die INM-Marke und die SauBär-Marke in den gleichen Topf gehören sollen, würd ich mir sicher überlegen welche Message ich ausstrahlen will und welches Publikum diese gut finden soll. Ist SauBär zu provokativ, oder gar infantil, oder genau das richtige um Leute aufzuwühlen? Kann ich natürlich nicht sagen. Niemand weiss das besser als du selbst.

    Nochmals, ich finde eine Brand wie Presentation Zen, Socialnomics, Purple Cow, oder Crowdsourcing sehr gute „Catcher“. Okay, diese sind später alles Bücher geworden, doch wohl nur weil der Brand eben sehr gut ist. Es muss ja nicht unbedingt ein Nickname sein. Philipp Sauber kann natürlich auch ein Brand sein, ist es ja bereits. Doch wenn ich diesen zum ersten Mal lese kann ich mir garnichts darunter vorstellen. Bie Websau schon mehr, und bei Pixelfreund natürlich noch mehr. Website-Marketing konnte ich mir immer merken, und all eure Namen, ausser den von Sam, waren mir fremd. Doch Web-Mar müsst ihr euch halt teilen.

    Finde nun einen Brand der ganz alleine dir gehört und dich authentisch wiederspiegelt. What’s it gonna be? 🙂

  14. Philipp Sauber | 16.11.2009 17:13

    @annubis danke für den sehr ausführlichen Kommentar. Einheitlich muss es sein, ich glaube das kam deutlich durch und da hast Du auch recht. Ist nur nicht ganz einfach zu handeln. Dass ich aber den Saubär ins Business rüberbringe ist auszuschliessen, dafür wär’s zu lässig..

    @Philipp Braun danke, das bestätigt meinen Eindruck.

    @Marcel Widmer tja das mit der F1 ist so ein Thema, allerdings sind die Bereiche in den ich und mein Vater tätig sind so unterschiedlich, dass das kein Problem sein sollte. Aber klar, wer will schon als Sohn vom Vater durchgehen.

    @Sebi Danke und auch nicht danke 😉 ich war schon so weit, dem Brand zu begraben und nun kommst Du mit keep it up. Deine Meinung ist mir wichtig.
    Denkst Du das auch wenn man’s aus purer INM Business-Sicht betrachtet? Oder wirkts dann eher infantil, wie in den Kommentaren bemerkt?

  15. Sebi | 16.11.2009 16:02

    Mir gefällt Personal Branding, welches über einen Übernahmen wie Sau-Bär gemacht wird. Namen, egal ob komune wie Peter Müller oder komplizierte wie Me’Shell Ndegeocello, sind schwieriger zu merken als ein Begriff wie Purple Cow oder Presentation Zen.

    Garr Reynolds war ja auch ein Nobody bis sein Blog Presentation Zen die Herzen der PowerPoint-geschädigten Businessleute und Studenten berührte. Sein Personal Branding lief über seinen Presentation Zen Brand. Heute kennt man den Namen Garr Reynolds sehr wohl, doch Presentation Zen kannte man bereits zuvor.

    Ich finde den Brand SauBär und das dazugehörige Logo sehr gut. Natürlich nicht jedermanns oder jederfraus Sache, doch mich sprichts an. Keep it up!

  16. Marcel Widmer | 16.11.2009 14:16

    @Philipp Sauber: Wenn ich die letzten Kommentare („Sauber“, als Marke besetzt, Assoziation „Formel 1“ etc.) lese, frage ich mich, ob’s bei Dir halt nicht ganz so einfach ist. Weil Du – wir haben schon drüber gesprochen – im beruflichen Umfeld verständlicherweise ja nicht in erster Linie als „Sohn vom Vater“ (an-)erkennt werden willst. Richtig?

    (Namen können also auch eine Kurx sein. Sich von Prinz Frederic von Anhalt adoptieren zu lassen, ist also auch keine Alternative 😉 )

  17. silicon_sky | 16.11.2009 13:12

    @Philipp Sauber das ist ein typischer _rox00r_ gamername und stammt noch aus der zeit wo man nur via games oder irc chatten konnte und es verpönt war den realen namen nur ansatzweise zu erwähnen. Ist für web2.0 eigentlich absolut doof aber ja nu, ich häng noch bisschen an dieser zeit.

  18. Philippe Braun | 16.11.2009 13:06

    Spannende Diskussion hier.

    Ich habe den „Sau-Bär“ ehrlich gestanden beim ersten Mal auf Video gar nicht begriffen (dachte zuerst: wieso redet der jetzt so seltsam?) – erst mit dem Logo ging das Lichtlein auf. Wobei ich wie andere hier zuerst bzw. bis zuletzt eher an einen Privatscherz glaubte und mich wunderte, dass es der Sau-Bär doch bis ins Firmenblog bzw. die Videos schaffte.

    Das Problem mit „Philipp“ verstehe ich übrigens überhaupt nicht (ausser dass natürlich ein „e“ am Schluss fehlt) 😉

  19. Annubis | 16.11.2009 12:57

    wie ich schon öfters hier sagte, erinnert mich saubär an die kampagne der st.galler abruhrwerke. damals in meiner „kindheit“ stand auf jedem abfall sack der saubär und es gab sogar ein comic. darum musste ich ziemlich grinsen als ich dies das erste mal gelesen habe.

    nun ob dieses personal branding gut ist oder nicht, da habe ich 2 meinungen. es kommt imho darauf an wofür er diesen nick verwendet – wenn er die nur für seine videos/website-marketing dinge verwendet ist das gut. da kann so ne person ruhig kreieren. will er sie aber für inm verwenden, könnte es probleme geben, da man SAUbär liesst und da gibt halt viele (trockene) manager ohne witz und humor die das nicht verstehen – dies wäre dann aber auch ne sache der clientel der inm ag.
    wichtig ist einfach die konsequente durchsetzung diese schiene.

    die aussage, dass der name sauber belegt ist stimmt ned wirklich – gut wenn man sauber hört könnte man an den formel1 sauber denken – aber so ein seltener name ist das nicht. googelt mal philpp sauber findet man auch nur dinge über unseren filsa.

    nun zum schluss will ich sagen, ich glaube nicht dass saubär mehr schadet als filsa oder philipp sauber. gut ich finde es schade, dass auf 3 plattformen 3 versch. nicks laufen.
    ich kann aus meiner erfahrung reden. ich bin privat ganz offen unterm nick annubis unterwegs. wens aber was geschäftliches betrifft (offerten, kundengespräche oä) dann bin ich dort auch nur Eric-Oliver Mächler (diesen namen gibts nur 1 mal in der welt) unterwegs. ich habe aber nie versucht zu verschleiern, dass annubis und eric-oliver mächler die gleiche person ist. wenn man jahrelang ein nick verwendet wird das zu einer marke. denke wenn philipp seinen saubär auch jahrelang verwendet wird es genauso geschehen. man darf einfach nicht dauernd nen neuen nick erfinden – das nervt.
    ich habe ebenfalls nie nachteile obwohl ich nen bösen ruf pflege mit annubis.

    darum ich glaube das muss philipp selber entscheiden. zieht er saubär durch oder geht er auf sein RL name. in zeiten der suchmaschinen machts aber eigentlich nichts aus weder der eine noch der andere (verbinden kann man die nicks immer) – vorallem da inm im webbereich arbeitet ist es wurscht. (wäre was anderes wenn er im försterbereich arbeiten würde )

  20. Dirk Worring-Ramstoeck | 16.11.2009 12:38

    @Christian: zum Teil richtig. Braucht i.d.R. länger geht aber. K2 machen Ski. D² machen Mode. DKNY kennt auch jede Frau als Donna Karan New York.
    BMW, HBO, ABC, NBC, n-tv…
    Anders bei LMVH – und da woh lauch gewollt, denn der Konzern Luis Vuitton, Moet & Hennessy will gar nicht, dass die Zielgruppe merkt, dass all die Luxus Labels einem einzigen Riesenladen gehören.

    Ich hatte einfach nur eine riesen Freude, dass ich tatsächlich eine 3-Buchstaben Domain bekommen hatte. Ein Umstand der in .de oder .com völlig unmöglich ist. 🙂

  21. Philipp Sauber | 16.11.2009 12:27

    @silicon_sky danke, das mit der Mehrsprachigkeit hat was und dass es für URL schlecht geeignet ist stimmt auch. Mit dem Gigathlon hatte das allerdings nichts zu tun aber die Idee, Saubär im Sport zu verwenden ist gut.
    Würde mich natürlich interessieren, wie’s zu Deinem silicon_sky gekommen ist?

  22. silicon_sky | 16.11.2009 12:19

    also ich hab das so mitbekommen, dass du den namen für das Gigathlon team entworfen hast. dafür ist er einfach toll! aber als eigenbrand find ich den namen jetzt nicht so wahnsinn. zwei beispiele die mir gerade so in den sinn kommen.

    1.) zu kompliziert (man muss nachdenken um den wortwitz zu verstehen und wenn jemand den namen mündlich erwähnt, erkennt man den wortwitz schon fast gar nicht mehr).

    2.) nur im deutschsprachigen raum verwendbar. wenn sie dich im fremdsprachigen ausland mal erwähnen wird der name nie richtig geschrieben werden. auch kannst du nur auf wenigen platformen umlaute in benutzernamen verwenden.

    verwend den name doch einfach für team/sport event wenn du der team leader bist. sonst find ich Philipp Sauber toll, egal wie man nun Filiph schreibt, suchmaschinen gehen eh fast immer auf phonetische schreibweise ein darum spielt es nicht so eine rolle.

  23. Christian Leu | 16.11.2009 12:13

    @DWRCH
    Ich hatte mal mit 20 ein Musikgeschäft das den tollen Namen F2SL trug. Keine Ahnung mehr für was das Stand. Mein Learning war aber das Buchstabenkombinationen ohne Sinn für dritte relativ das schlechteste in Sachen Branding sind. So habe ich glaub mindestens 12 Monate lang @inm nicht auswendig gewusst. Bei DWRCH wirds noch ein wenig länger bei Copy&Paste bleiben. Wir sind ja nicht Maschinen, sondern Menschen!

  24. Reto | 16.11.2009 12:06

    „Saubär“ als Personal Branding war im ersten Moment lustig und erheiternd, doch es passt für mich nicht in das Website-Marketing-Format, worum es letztlich doch auch gehen sollte, oder? Jung, witzig, dynamisch und doch fachlich auf hohem Niveau kannst du auch ohne „Saubär“ sein! Deine Kompetenz wird damit eher in Frage gestellt als erkannt. Gemäss Wikipedia ist eine als authentisch bezeichnete Person in der Wirkung besonders echt, das heißt, sie vermittelt ein Bild von sich, das beim Betrachter als real, urwüchsig, unverbogen, ungekünstelt wahrgenommen wird. Dabei muss es sich nicht notwendigerweise um die realen Eigenschaften des Betrachteten handeln, sondern es können auch Zuschreibungen des Betrachters diese Eindrücke verursachen, die etwa auch Teil einer gelungenen Inszenierung darstellen können. Ist die Inszenierung übertrieben, wirkt sie schnell Klischee-haft und wird zum Kitsch.
    An deiner Stelle würde ich das Saubär-Image rsp diesen „Brand“ bei passenden (seltenen) Gelegenheiten „wieder“ auspacken.

  25. Dirk Worring-Ramstoeck | 16.11.2009 12:01

    Ich bin begeistert, wie die Leute diskutieren und ihre fachlichen Kommentare einbringen. Dafür als Mitschreiber von website marketing auch schon mal ein grosses Danke.

    Und mein Input natürlich auch noch.

    Philipp Sauber gibts nur einen in der Schweiz, richtig. Sauber ist aber ein Brand das schon extrem stark belegt ist und gegen das man sich nur schwer behaupten kann. Und Philipp richtig schreiben fällt wohl vielen so schwer wie die schönen Inseln Süd-Ost Asiens richtig zu schreiben.

    Was die Frage eines Symbols oder Logos betrifft, da glaube ich jederzeit dem grossartigen Karl Lagerfeld. Der nicht nur ein genialer Modefritze ist, sondern nicht nur die komplette Werbung für Chanel macht, sondern auch noch andere Labels betreut. Seine Devise: Ein Logo ist das wichtigste Element einer Marke (seine Worte beim ADC – Gipfel der Kreativität, im Interview mit Amir Kassaei, der erstaunlich nervös war, als Beispiel bracht er sein Design für das Fendi Logo). Bei Hilfiger denkt auch jeder sofort an die Flagge.

    In Punkto Kontinuität stimme ich Euch zu. Ich selbst versuche durchgängig mein DWRCH zu benutzen (Dirk Worring Ramstoeck / Schweiz). Ob SauBär da das richtige ist für ein komplettes Branding sei dahingestellt.

    Was es erreicht hat: Man redet darüber. Und auch wenn viele hier egschrieben haben, sie wüssten nun endlich, was es damit auf sich hat, so ist es in der der kleinen community doch schon ein Begriff geworden. Somit ein Teilerfolg!

    Und was man an diesen Kommentaren und Meinungen sieht: Inhalt, Logo, Werbung und Marketing einer Marke sind ein feine Sache. Was eine Marke wirklich ist, ensteht in der Gesamtheit der Kundenköpfe. Ihr findet Philipps Inhalte gut, trotzdem und obwohl Ihr das Label, dass drauf gepappt wurde seit einiger Zeit für unpassend haltet.

    Wir könnten die INM als super seriösen Technologie Partner oder als chaotisch kreative Spinneragentur in nächster Zeit bewerben. Alles vergebene Liebesmüh, wenn wir bei Kunden, Freunden und in der Webcommunity anders wahrgenommen werden.

    Daher stimme ich mit den PR Profis hier überein: Das beste und web2-nullste was wir machen können, ist zuzuhören wie man uns wahrnimmt. Darauf reagieren, mitreden und uns fragen ob unser Bild mit dem wahrgenommenen übereinstimmt. Woran es liegt und wofür uns die Leute schätzen und was sie uns nicht abnehmen.

    (Und bevor Du es sagst, Philipp: Ja, ich leide an einer milden Form der Hypergraphie) 🙂

  26. Philipp Sauber | 16.11.2009 11:53

    @marcel bernet klar bin ich nicht 100% sicher ob sich das lohnt. Es war wie’s Sam sagte ein Experiment und ich finde in den socialen Medien kann man sowas dann auch sehr gut diskutieren und wertvollen Input einholen, wie eben auch Deiner. Danke!

  27. marcel bernet | 16.11.2009 11:45

    «Sau-Bär» ist mir für dein Personal Branding zu kindisch. Achtung: Ich mag kindische Sachen SEHR, niemand kann so staunen wie Kinder. Aber: Das passt einfach nicht zu deinem Branding als DER strategische Berater für Kunden, die Hilfe suchen.

    Wenn du 100% sicher wärst mit Sau-Bär, dann würdest du gar nicht fragen. Aber da steckt ein Zweifel auch in Dir drin. Wenn du 100% sicher bist über Sau-Bär, dann schlag alle Meinungen in den Wind und bleib dabei.

  28. Christian Leu | 16.11.2009 11:38

    @marcel
    Ich denke ein Personal Brand wie „Leumund“ muss immer auch im Zusammenhang mit dem echten Namen, in meinem Fall „Christian Leu“ benutzt werden. Ich wäre interessiert zu wissen wieviele Leute die den Leumund kennen auch wissen wie ich heisse.

    Auf meinen neuen Moo Cards setze ich ja bewusst auf der Frontseite den leumund.ch in Szene, während hinten eben der Christian Leu steht. (Ja, der Christian Leu steht da…)

    @Philipp
    Der Leumund der ist irgendwann einfach entstanden. Ganz früher lief ja mein Blog auf atleu.ch. Und dann habe ich diese Kulturministerwahl gemacht mit Leumund und seither blogge ich halt als Leumund. Passt halt einfach prima.

  29. Philipp Sauber | 16.11.2009 11:36

    @Dominik Allemann danke auch Dir für’s Feedback (ausserhalb des ersten Workshops 😉
    Klar ist’s was über das man schmunzeln kann aber viele (siehe oben) haben gar nicht begriffen um was es ging. Und dann kann der Schuss, vor allem in der Business Welt eben hinten raus. Nun fragt sich wie viele „Kunden“ unseren Blog lesen. Tatsache ist aber, dass website-marketing.ch u.a. ein Marketinginstrument der INM ist und drum sollt’s u.a. auch auf die ausgerichtet sein.

    @Sam ich denke die Spielwiese Blog ist für solch ein Experiment geeignet, wie Du sagst. Klar auch, dass man aber aus den Feedbacks und Reaktionen die Konsequenzen ziehen muss und das werde ich spätestens heute Abend machen bez. Entscheiden, wie’s weiter geht.
    Ev behalte ich das Logo klein auf’m T-Shirt und erwähne nichts mehr oder lass es ganz weg. Gruss nach China?!

  30. Philipp Sauber | 16.11.2009 11:26

    @leumund danke, Deine Message ist klar. Auch das mit dem einheitlich Auftreten stimmt, müsste ich wie auch Marcel sagt wieder mal überarbeiten.
    Trotzdem hast Du Dir mit leumund einen Namen gemacht aber offenbar eignet sich der besser, da Leu und nicht Sau.

    @bugsierer klar, dass der Inhalt regiert und wenn der schlecht ist nützt auch der beste Brand nichts, da gebe ich Dir absolut Recht. Trotzdem konnte ich meine Bekanntheit durch den Saubär steigern. Klein Hirschmann und sein Club profitieren von seinen Exzessen schlussendlich auch, selbst wenn die Presse nur negatives schreibt. How ever, danke für’s direkte Feedback.

    @Marcel Widmer auf meiner Biz Karte steht Saubär natürlich nicht, das ginge zu weit. Aus dem Grund wollte ich das Topic auch mal thematisieren um zu erfahren was andere davon halten. Bei Social Media Aktionen steht man selber zu stark im Mittelpunkt, als dass man immer alles objektiv beurteilen könnte. Danke auch Dir!

  31. Sam | 16.11.2009 11:25

    @Marcel – guter Ansatz, Konsequenzen aus einer solchen Diskussion zu ziehen. Wir diskutieren oft so viel ohne Output.

    Meine Meinung zu Saubär: als kleines Experiment um zu lernen finde ich war es gut (lieber mal was machen statt zu reden) aber für ein kompetentes Branding finde ich das Wort ‚infantil‘ treffend. Man muss aufpassen, dass man das Experiment abbricht, bevor man wirklich noch ein animalisches Image einfängt.

  32. Dominik Allemann | 16.11.2009 11:18

    und hier noch die (ein)sicht des PR-beraters:

    das „branding“ muss formal/inhaltlich zum gebrandeten, zu seinen visionen und zielen passen.

    philipp passt als (achtung!) kompetenter, zielstrebiger jungunternehmer mit breitem horizont und humor aus meiner sicht nicht optimal zu seinem branding. und sein saubär auch nicht in die markenfamilie der INM (wie leumund schon ausführte).

    handkehrum gab das „sau-bär“ doch ein gewisses schmunzeln und farbe in den weballtag.

    trotzdem meine empfehlung: investieren in die marke philipp sauber und nicht in den sau-bären.

    (kompliment: eine erste grossinvestition in dieses sauber-branding: der offene dialog auf allen kanälen. schätz ich sehr.)

  33. Marcel Widmer | 16.11.2009 11:04

    @Philipp Sauber: Ich finde „Saubär“ grundsätzlich gut, weil Aufmerksamkeit entsteht. Wo ich mit @dworni die Meinung teile, dass auch „Philipp Sauber“ als Personal Brand machbar ist (was ich ja mit dem Allerweltsnamen beweise). Hat zudem den Vorteil, dass die Marke „Marcel Widmer“ überall einsetzbar ist (oder hast Du „Saubär“ auch auf Deinen Business Cards?).

    Noch bevor ich den Kommentar von Christian Leu leumund (branding!) gelesen habe, dachte ich: der Philipp fiLSa Sauber Saubär müsste hier (bzw. bei gravatar.com) noch das Portraibild aktualisieren. (Gleich anschliessend in meinem Notizbuch notiert: „beim Redesign von marcelwidmer.ch das Twitter-Bild im Header integrieren!“)

  34. bugsierer | 16.11.2009 10:58

    alles chabis.

    ein brand definiert sich nicht durch seinen namen, sondern durch seinen inhalt und seine geschichte. es ist, überspitzt gesagt, egal, wie der name lautet. beispiele dafür gibt es genug.

    so etwa novartis – als der neue name (nach der fusion von ciba-geigy mit sandoz) bekannt wurde, rümpften alle die nase. heute ist es eine weltmarke. oder tommy hilfiger. kein mensch hätte vorher darauf gewettet, dass aus diesem biederen namen einst ein angesagter modebrand wird.

    also: philip sauber wird dann zur marke, wenn er hier kompetent bloggt.

    und „saubär“ ist erstens infantil und zweitens schon ziemlich abgenudelt, wie dieses beispiel zeigt:
    http://www.baeren-langenthal.ch/home.html

  35. Christian Leu | 16.11.2009 10:51

    Dass du dir ein Branding machst finde ich ok. Warum du da mit dem wohlklingenden Namen Sauber dann einen auf tierisch machst war mir auch nie klar. Vorallem dann, wenn man damit nicht einheitlich auftritt. Meine Meinung zu private branding ist vorallem die konsequente Nutzung des Brands in allen Channels. So ist zum Beispiel der Rouge ein eher schlechtes Beispiel, da sein Blog rouge.ch ist, sein Twittername notgedrungen lerouge. Bei dir wird es noch fantastischer, da du auf website marketing bloggst, unter twitter als filsa auftritts und auch sonst nicht wirklich einheitlich kommunizierst. das kann sich ja niemand merken. Und manchmal ist das einfachste und naheliegendste auch das beste.

  36. Christina Schmid | 16.11.2009 10:51

    @philipp an die müllabfuhr mag ich mich noch erinnern: Der Saubär macht saubär. Stand auf jedem Güselsack. Ist aber schon x Jahre her…

  37. Philipp Sauber | 16.11.2009 10:39

    @Ugugu ich glaube auch die Müllabfuhr in St. Gallen heisst Saubär 😉 Und nein, abgemahnt wurde ich deswegen noch nie.

  38. Philipp Sauber | 16.11.2009 10:38

    @Marcel Widmer, klar muss der Inhalt sitzen und interessant rübergebracht werden. Sonst liest’s oder schaut’s keine „Sau“.
    Laut Deinem zweiten Kommentar scheinst Du aber auch eher @dworni’s Meinung zu sein. #bieridee?

    @dworni danke für’s ehrliche Feedback. Auf das wollte ich hinaus. Auf der andern Seite kann auch mein Vorname kaum einer auf Anhieb richtig schreiben und auch das ist eben nur ein Name wie jeder andere, den’s halt zufällig selten gibt. Aber habe Deinen Punkt verstanden.

  39. Marcel Widmer | 16.11.2009 10:16

    … und es gibt bei local.ch 84 Einträge mit dem Allterweltsnamen „Marcel Widmer“, bei Google über 70 000. Und dennoch bin ich bei Google ausgezeichnet platziert. Was Deine These untermauert, @dworni.

  40. @dworni | 16.11.2009 10:06

    Meine kurze Recherche auf local.ch ergab, dass es in der Schweiz nur einen Philipp Sauber gibt. Wenn man dich googelt kommst du von Platz 1 bis 10. Ich dachte anfangs diese „Saubär“-Geschichte sei ein einmaliger Jux.

    Dass du aber damit ein seriöses Personal Branding durchziehen willst erstaunt mich. Denn der Name wie auch das Logo finde ich eher eine witzige Bieridee denn ein glaubwürdiges Branding.

    Marcel Widmer ist für mich ein „brandbarer“ Name wie auch Philipp Sauber. Der Vaynerchuck hat eigentlich sogar ein Problem mit seinem Namen, da dieser wohl schon auf 100 verschiedene Arten geschrieben und ausgesprochen wurde. Meine Meinung: authentisch = Philipp Sauber.

  41. Marcel Widmer | 16.11.2009 09:55

    „Wenn ich hingehe und sage, mein Brand ist ‚Philipp Sauber‘ nehmen würde, dann ist das wie Peter Müller oder [grinsen] …“
    Gib’s zu: Du wolltest „Marcel Widmer“ sagen! 😉

    Zu Deiner Frage: Ja, ich bin sicher, dass Personal Branding funktioniert und (je nach Absicht) wichtig ist. Aber nur als Ergänzung zum Inhalt. Will heissen: keine Sau würde die Saubär-Videocasts schauen, wenn der Inhalt nicht interessant wäre.

  42. rouge | 16.11.2009 09:46

    Danke für die Erwähnung. Eigentlich ist Rouge ja kein beabsichtigtes Pers. Branding. Es ist mein Übername seit der ersten Franz. Lektion in der Schule. Und ich hab den nie mehr wegbekommen, meine alten Kumpels nennen mich noch heute so.

    Aber jetzt weiss ich endlich was das mit dem Saubär auf sich hat 😉

  43. Ugugu | 16.11.2009 09:35

    Hast Du noch keine Abmahnung erhalten? #Saubär

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