Wie „social“ sind wir denn? – das Resumee

teddys-huggingLetzte Woche hatte ich die Frage aufgeworfen, wie stark unsere sozialen Kontakte im Vergleich zwischen Virtualität und Realität sind. Womit ich nicht sagen will, dass Facebook und Co. nicht real sind. Aber es ist schon etwas anderes als mit einem Kumpel in der Beiz zu quatschen.

Für mich sind die Ergebnisse nicht überraschend gewesen. Erstaunlich ist aber, dass die einzelnen Angaben und Verhältnismässigkeiten fast identisch sind.
Facebook und ähnliche Plattformen dienen demnach der Vernetzung mit Menschen die man persönlich kennt. Im Schnitt sind es um die 90%. Regelmässigen Kontakt haben die Facebooker mit durschnittlich 11% ihrer Kontakte.
Aussreisser sind Leute mit extrem vielen Kontakten, um die 1000 oder gar mehr. Hier kennt man unter 2% der Menschen real.

Bei Twitter / Microblogging sieht es ganz anders aus. Real kennen die Zwitscherer durschnittlich 12%. Regelmässiger Kontakt geht gleich Null. Auch hier nimmt die Zahl der Personen die man real kennt rapide mit der Anzahl „following“ ab.

Mein Fazit – wenig überraschend wie gesagt: Auf Plattformen, über die man sich weitaus „breiter“ austauschen kann, Dinge wie Fotos, Videos inklusive Kommentare und Diskussionen, ist die Vernetzung viel stärker auf Personen ausgelegt die man kennt. Freunde eben.
Twitter und Microblogging dienen in einem weitaus grösseren Mass der Informationsbeschaffung und die sozialen Komponenten treten in den Hintergrund.

Haben euch die Ergebnisse überrascht oder was habt ihr erwartet?

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3 Kommentare

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  1. Annubis | 10.11.2009 16:48

    ich sehs bei mir selber – facebook sind nur leute drinn die ich persönlich kenne und auch rl verkehre.

    im twitter gibts viele follower die ich noch nie gesehen habe, aber die „stammfollower“ mit denen trifft man sich auch rl oder versucht die sonst bei tweetups uä kennen zu lernen. das macht das ganze noch viel spannender ;P

  2. Dirk Worring-Ramstoeck | 10.11.2009 10:15

    Hoi Sebi, danke für die Blumen.

  3. Sebi | 10.11.2009 10:05

    Die Ergebnisse haben mich überhaupt nicht überrascht, ausser vielleicht bei Twitter. Dort denke ich, dass es auf die Sozio-kulturellen Unterschiede von Individuen ankommt, wie Twitter benutzt wird.

    Es gibt durchaus Leute, die Twitter ausschliesslich mit Freunden und Bekannten brauchen. Natürlich ist dann der Kanal auch „gelockt“ für Aussenseiter. Doch dies ist sicherlich nicht die grosse Masse und in unseren Breitengraden eher unpopulär.

    Nochmals Dankeschön für die Umfrage. War echt spannend!

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