Aufstehen mit Stress und den Social Communities

leve-toiGleichzeitig mit der Verleihung des Fischhof-Preises 2009, der dieses Jahr an Robert Huber und den Rapper Stress gingen, wurde von der GRA (Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus) eine Social Media Kampagne gestartet.

Die Kampagne mit dem Namen „LÈVE-TOI“ (Steh auf) hat zum Ziel einen Film zu produzieren, in dem sich Stress zusammen mit Social-Media-Usern gegen Rassismus erhebt.
Die Mitglieder von verschiedenen Social Communities haben die Möglichkeit, ihr kurzes Statement gegen Rassismus in Form eines Videos oder eines Portraits auf eine Microsite hinauf zu laden.
Laufend werden von den Produzenten die Videos bewertet und zu einem Film zusammengeschnitten, der neben den Beiträgen der Social Media Akteuren auch Statements von Stress beinhaltet.
Die ganze Aktion dauert 3 Wochen und die Initianten erhoffen sich durch den viralen Effekt eine möglichst grosse Breitenwirkung um ihre Botschaft zu den Leuten zu bringen.

Die Idee den viralen Effekt mit einem populären Rapper und den Social Communities viral zu verbreiten finde ich top. Da die Kampagne schon seit dem 29. Oktober läuft und im Moment erst 16 Beiträge aus den Communities eingegangen sind, vermute ich mal, dass die Kampagne zum Start zu wenig heftig gepusht wurde.

Seht ihr das auch so? Was läuft sonst so, wie es nicht sollte? Interessiert das Thema zu wenig? Oder sind gar die Schweizer Web-User noch nicht bereit für so etwas?

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7 Kommentare

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  1. Nicole Gerber | 23.03.2010 11:13

    Der Clip mit Stress gegen Rassismus ist jetzt online:

    http://www.youtube.com/watch?v=d9qUO_tImhA
    http://www.leve-toi.ch
    http://www.nemuk.com

  2. Chris | 6.11.2009 08:03

    Kann mich Christina eigentlich anschliessen.
    Für eine Interkation, wie Home-Videos, finde ich, sind die schweizer Jugendlichen etwas zurückhalten.

    Wurde aber auch meiner Meinung zu wenig gepusht. Vor allem Twitter, es werden nur 11 gefollowt. In der Bekannten Schweizer Twitter-Szene habt auch nur ihr davon gehört. Also schon etwas wenig.

    Dafür hat die Fansite aber schon einige Fans. Nur was bringt der Kampagne das im Moment?

    Ich glaube ein zentrales Event, wie ein Konzert, würde der Kampagne noch mehr einbringen. Eine Art Protestkonzert. Und da würden sich noch ganz andere Stars dazu finden.

  3. Olivier | 5.11.2009 13:54

    am besten gleich aufstehen für den guten zweck, filmen und einsenden.
    dann wäre der sache am meisten geholfen. hier geht es, soweit ich das verstehe, um eine kampagne ohne werbebudget.

  4. qris riner | 5.11.2009 13:19

    wir arbeiten dran ;-)…

  5. Christina Schmid | 5.11.2009 12:21

    Ja aber um tausende von Beiträgen zu bekommen, muss man erst mal 100 selber machen.

  6. Yves | 5.11.2009 12:20

    Ist eine Frage der Ziele die man sich steckt. Die Initianten träumen von tausenden Beiträgen. Da muss in den nächsten zwei Wochen noch so einiges gehen.

  7. Christina Schmid | 5.11.2009 12:13

    Der liebe Stress probiert es immer wieder. Im Frühjahr 2007 versuchte er sowas ähnliches in Zusammenarbeit mit Nokia. Damals forderte er auch Videos von seinen Fans – aber keine Sau wollte mitmachen.

    Vor fast 3 Jahren war das „videölen“ halt noch nicht so verbreitet und die User wussten nicht, wie so sowas anpacken sollen. Ausserdem hatten sie Angst, von ihren Freunden ausgelacht zu werden.

    Ich bin gespannt wie es diesmal ausgeht. 16 Beiträge in einer Woche sind ja nicht sooooo übel. Bei Nokia warens glaub 10 im Ganzen… 😉

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