Was macht einen guten (Video)Blogger aus?

Es gibt über 60 Millionen Blogs – fast unmöglich, aus dieser Masse irgendwie hervorzustechen. Wenige Blogs schaffen es bis ganz nach oben, die meisten verschwinden bald wieder in der Versenkung. Auch Videoblogger müssen einzigartig sein: Sie sind zwar noch in der Minderzahl – aber die Konkurrenz wächst stetig:

Ich habe mir vier Gebote zurechtgelegt, um mit meinen Videos besser wahrgenommen zu werden und mehr Zuschauer zu erreichen.

Wie hebt sich euer Blog von der Masse ab? Welche Gebote habt ihr euch auf die Schiefertafel geschrieben?

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34 Kommentare

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  1. Philipp Sauber | 16.11.2009 09:07

    @sprain danke für’s Feedback.
    Kurz müssen sie sein, das sehe ich auch so. Und an die 3 Minutengrenze versuche ich mich auch zu halten, auch wenn das nicht immer ganz einfach ist.
    In dem man videopostet, holt man sich einfach noch ein Unterscheidungsmerkmal mehr dazu. Ich denke allein das ist ein Pluspunkt, auch wenn’s, wie Du auch weisst, viel aufwendiger ist.

  2. sprain | 15.11.2009 10:57

    So, habs endlich auch geschafft reinzuschauen.
    Grundsätzlich bin ich mit den vier Punkten einverstanden.

    Authentizität ist gut. Wenn jemand aber von Natur aus „uninteressant“ ist verhilft das natürlich nicht zum Erfolg 🙂

    Ich denke, dass beim Videobloggen vor allem auch technische Punkte ins Spiel kommen: Ein Web-Video muss kurz sein. Deines ist drei Minuten, was ich mittlerweile für die Obergrenze halte.
    Lange Erklärungen lenken ab, es sollte sofort zum Punkt kommen. Bei dir zum Beispiel hätte ich persönlich die nochmalige Zusammenfassung der vier Punkte weggelassen, besser gleich zum Feedback geben auffordern.

    Und ich bin immer noch der Meinung, dass Videos, die Information enthalten, die schriftlich genauso gut rübergebracht werden kann einfach nicht als Video sondern als Text umgesetzt werden sollte. Ich schau mir Videos online nur an, wenn diese unterhaltend sind. Sachliche Infos will ich in Textform, die kann ich rascher erfassen und einfacher wieder nachschauen.

  3. Philipp Sauber | 13.11.2009 15:05

    @themoshow Danke für’s Kompliment 😉
    wir haben ca 50% Leser aus Deutschland und die wollen wir auch behalten. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als mit dem schwiizerdütsche Akzent zu Videobloggen.

  4. themoshow | 13.11.2009 10:26

    das mag sein, das das die 4 punkte sind die man beachten sollte, aber zum thema authenzität, wieso redest du nicht schweizerdeutsch, sondern ein für deutsche mehr oder weniger lächerlich klingendes „schriftdeutsch“?

  5. Philipp Sauber | 11.11.2009 22:53

    @Pascal Gary Vaynerchuk ist der absolute Profi wenn’s ums Videobloggen geht. Kenne sonst keinen, der so überzeugend rüberkommt wie er.

  6. Pascal Burckhardt | 11.11.2009 16:36

    Mir gefällt diese Beispiel: http://tv.winelibrary.com/

  7. Sam | 11.11.2009 04:57

    Glaubwürdigkeit wäre somit eigentlich auch ein Punkt für die Liste. Also sauber recherchierte Aussagen – eigentlich selbstverständlich, aber Blogger tendieren oft dazu, schnell schnell was produzieren zu müssen (was aber keine Berechtigung hat, wenn man Mehrwert vermitteln will). Das Problem kenne ich von mir selbst.

    Mehrwert ist ja oft genau das: man nimmt seinem Leser/Viewer das Recherchieren ab und bringt ihm die wichtigen Infos kompakt daher.

  8. Ray | 11.11.2009 00:07

    Danke für die Nachsicht. Es ging mir mit der sehr direkten Art natürlich auch darum, die von Dir angesprochene Authenzität mit Nachdruck zu einzuverlangen.

    Die ist dem Empfänger (losgelöst vom eingesetzten Kommunikationsmedium) nur greifbar, wenn herüberkommt, dass der Dozent was von dem versteht, das er von sich gibt. Womit wir uns sicher einig wären.

    Spannend, übrigens. Denn es gibt auf der Welt hundertausende von Dozenten, die miserable Kommunikatoren sind – aber trotzdem ein begeistertes Gefolge haben. Da könnte man glatt mal was drüber schreiben, denn das hat mit der intellektuellen Qualität (pardon!) des Gefolges zu tun. Muss ja. Und wenn dem so ist, wäre die Frage, welche Plattformen schlecht kommunizierende Dozenten zu einem begeisterten Publikum linken. Erkenntnisse daraus dann ins Marketing abzuleiten, das wäre dann (aus meiner privaten Sicht) einfach geil! 🙂

    Ich habe mir erlaubt, den Punkt ‚auto‘ nochmal aufzuwärmen, weil er mir deutlich gewichtiger erscheint, als er (offenbar) bei anderen Lesern/Viewern ‚eingefahren‘ ist.

  9. Philipp Sauber | 10.11.2009 23:33

    @Ray auf den Punkte wurde bereits hingewiesen, ein paar Kommentare zuvor. Aber ich nehme die Kritik gerne ein zweites Mal entgegen, besten Dank für die sehr direkte und offene Art.

  10. Ray | 10.11.2009 23:25

    Es fällt sehr, SEHR, schwer, einem Dozenten noch zuzuhören, wenn der gleich in den ersten Sätzen seiner Botschaft überzeugend nachweist, dass er mit Fremdwörtern um sich schmeisst, die er selber nicht versteht.

    Wenn ich das mal sehr direkt so formulieren darf. Sorry.

  11. Philipp Sauber | 10.11.2009 23:08

    @dworni besten Dank für Deinen Videokommentar, finde ich natürlich sehr originell, innovativ und auf diesem Blog einzigartig. Somit erfüllst Du bis auf kreativ alle Punkte aus meiner Liste 😉

  12. Annubis | 10.11.2009 16:51

    @dworni: werd ich mir merken und ich glaub ich werde das von nun an auch mal versuchen ;P hoffe ich bekomm da was brauchbares hin so wie du vorhin

    @philip: ^^ bitte bitte #kompliment. auch wenn mich dein saubäääääär an die alte kehrichtabfuhraktion der stadt st.gallen erinnert. aber genau solche kleine dinge lassen mich deine videos anschauen. aber eben hätte zwar lieber wens nen hübsches bibi präsentiert ^^ aber man kann ned alles haben ;P

  13. @dworni | 10.11.2009 12:35

    @Annubis: ach, in ein paar Jährchen sind Video-Kommentare was völlig Normales, glaub mir. Kann man sogar (mit Seesmic oder Disqus) bereits heute easy für seinen Blog haben.

  14. Annubis | 10.11.2009 12:31

    @dworni: geile antwort ! das nenn ich INVOVATIV ! und wie du so schön sagst, man darf kopieren ^^ das werd ich wohl auch tun. ABER das ist ne KREATIVE antwort – damit widersprichst du dir in deinem videokommentar ;P

  15. @dworni | 10.11.2009 12:27

    Ich bin mit einem Punkt einverstanden, alles Weitere hier in meiner Videoantwort:
    http://www.youtube.com/watch?v=EqzCmYkhvDo

    😉

  16. Philipp Sauber | 9.11.2009 22:53

    @Claudio danke für den Hinweis, Auto wie beim Automobil heisst „selbst“, absolut richtig.
    Das mit der abnehmenden Relevanz sehe ich etwas anders. Es muss dem Videoblogger gelingen, dass er den Zuschauer anfänglich „heiss“ macht und der sich dann das ganze Video anschaut und nicht mittendrin weiterklickt. Klar, dass das nicht ganz einfach ist, sollte aber das Ziel jedes Videobloggers sein.

  17. Claudio | 9.11.2009 22:04

    Videoblogs müssen eine Zusammenfassung des Posts enthalten, zumindest die Thesen. Nur so kann man als Leser/Zuschauer zielgerichtet auswählen, welchen Videopost man sich anschauen soll.

    Bei Videos gilt genauso wie bei geschriebenen Texten, dass die Informationen nach abnehmender Relevanz sortiert sein sollen, damit der Zuschauer das Wichtigste mitnimmt, bevor er weiterklickt. Insofern sind Intros natürlich kurz zu halten.

    Deine 4 Punkte sind interessant, Philipp. Bloss eines sei angemerkt: Authentisch hat so wenig mit auto (selbst) zu tun wie auto ein th drin hat… authentikos heisst «echt», was auch die Wikipedia so weiss.

  18. Philipp Sauber | 9.11.2009 20:37

    @Annubis auch Du hast Recht – spannend und emotional muss es rüberkommen. Monotone Videos schaut man sich nicht an.
    Bin übrigens der Meinung, dass das selbe auch für Frauen gilt, ob hübsch oder nicht spielt keine oder die selbe Rolle wie bei Männer.
    Und danke für das versteckte Kompliment 😉

  19. Oliver | 9.11.2009 17:35

    @Philipp Sauber ja aber wenn der content wirklich saugut ist dann schaut man auch wenn es miserabel präsentiert wird. mmhh.. es fällt mir zwar grad kein beispiel ein, eins habe ich aber auf der zunge oder in den fingern. falls es mir eifällt folgt dies noch.

  20. Annubis | 9.11.2009 17:02

    ja diese 4 punkte sind alle schön und gut und auch richtig. aber vorallem muss es spannend rübergebracht werden. wenn zb philip seine videos immer im gleichen stimmtonlage und lautstärke „runtermantratieren“ würde – würde man ihn auch ned anschauen.

    nun bei den videobloggerinnen ist es doch so – man schaut nur ihre videos an wenn sie hübsch sind? ich weiss das will eigentlich niemand sagen ist aber so ;P

    tjo ich hab mir schon oft überlegt ob ich auch mal was vervideobloggen soll – aber das braucht vor allem eines – viel mut des videobloggers ;P

  21. Philipp Sauber | 9.11.2009 16:39

    @Oliver einverstanden, ohne guten Content schaut sich kein Mensch ein Videopost an (oder liest was) aber guten Content miserabel rübergebracht/ präsentiert genau so wenig.

  22. Oliver | 9.11.2009 15:16

    content ist king… meiner meinung nach der wichtigste punkt, nicht nur für videoblogs sondern immer.

    also zuerst sollte der inhalt da sein und dann macht man ein video. nicht ich mach ein video, jetzt brauche ich noch einen inhalt der da rein soll.

  23. Raha | 9.11.2009 14:40

    @philipp. hehe.. ich meine, es ist total logisch. Go on

  24. Philipp Sauber | 9.11.2009 14:17

    @Raha warum gibst Du auf?

  25. Raha | 9.11.2009 13:25

    @Philipp – ich gebe auf 🙂

  26. Philipp Sauber | 9.11.2009 12:04

    @Yves mehr Blogger als Blogs gibt’s z.B. bei website-marketing.ch 🙂

    @Sam schön von Dir zu hören, ich hoffe euch geht es gut.
    Ich bin der Meinung, dass die Millionen-Views sowieso gefaked sind. Gute Videoposts werden nicht Millionen-Mal geschaut, weil kein Blog (ausser ein paar super grosse) so viele Leser hat.
    Und danke für den Input, Intro müsst ich mal integrieren.

    @Dirk was Du beschreibst ist, wie wähle ich das richtige Thema etc, damit ich überhaupt zu was schreibe, das gelesen wird. Mir geht’s weniger um den Inhalt als ums gesamte Konzept der Erscheinung, bezogen auf Videoblogs. Ansonsten sehe ich das genau so.

    @Sebi Danke für’s Feedback „weiter so“. Braucht immer wieder viel Zeit und Energie. Dazu kommt, dass jeder xte Beitrag floppt aber das lässt sich nicht vermeiden.
    Geeky und Cool sind durchaus Prädikate die man noch dazu nehmen könnte, ich denke aber dass Authentisch und Cool (Geeky) zusammengehört, dh wenn jemand nicht Cool ist, dann kann er das authentisch auch nicht rüber bringen 😉

  27. Sebi | 9.11.2009 09:23

    Deine 4 Punkte treffen voll ins Schwarze.

    Ich hab im August bei einem T-shirt Wettbewerb von Namics mitgemacht, wo ich die Firma als

    Remarkable, Innovative, Authentic, Geeky, and Cool

    definiert habe. Zumindest will ich die Firma so sehen. Erfolgreiche Brands haben es vorgemacht und die oben genannten Punkte so in ihre Strategie aufgenommen, vielleicht ohne meinen 5. Punkt, Cool. Denkt nur an Seth Godin oder Garr Reynolds. Oder Pop17 und Tara Hunt. Alle haben eine Niche interessant gemacht, mit ihren eigenen Ideen eine Community ums Thema ins Leben gerufen, und sie sind eine Lilakuh wie es nur eine gibt.

    Bin super stolz, dass ich mit den ersten drei Begriffen ganz auf deiner Linie bin 🙂 Und „to be geeky“ ist für mich persönlich dasselbe wie kreativ zu sein.

    Weiter so, Philipp.

  28. Sam | 9.11.2009 09:17

    @Dirk (9:08) – so ist aber immer noch nicht ein Ansatz dabei, wie man ans Publikum kommt. Also immer noch etwas jazz-lastig…

  29. Dirk Worring | 9.11.2009 09:11

    Yeah! Unser erster Kommentar aus China. In lateinischer Schrift :))

  30. Sam | 9.11.2009 09:08

    Oh, mein erster Kommentar ging in die Moderationsschleife… @Yves: weil Blogs glücklicherweise nicht immer Einzelgängerprojekte sind – zB website-marketing.ch: 1 Blog, mehrere Blogger…

  31. Dirk Worring | 9.11.2009 09:08

    Richtig Bloggen meiner Meinung nach: Nische besetzen von der man Ahnung hat. In der Frequenz soviel schreiben, wie man vernünftiges hinbekommt (statt ganz viel liebloses, nur um Content zu bringen). Und dann ganz wichtig, Kommentare aufgreifen und schön mitdiskutieren.

  32. Sam | 9.11.2009 09:06

    Guten Morgen aus China in die Schweiz. Endlich (dank VPN) bin ich auch wieder mit Web 2.0 verbunden – ich war auch erstaunt: Website-marketing.ch ist in China gesperrt, wohl weil wir recht viele Themen rund um Facebook angegangen sind…

    Nach deinen „Regeln“ kann also jemand ein guter Videoblogger sein, also authentisch, einzigartig, innovativ und kreativ und kaum 1000 Views pro Video haben. Das ist wie bei den Jazz-Musikern, die sind sau-gut haben aber kein Publikum 🙂

    Markus Setzer, ein bekannter Bassist aus Deutschland videobloggt für Bassnews: http://bassnews.de/index.php/category/markus-setzer/ – gerade seine ersten Folgen (schaut zB http://bassnews.de/index.php/slap-bass-pluck-n-play-esmeralda-markus/ ) mit Schaufensterpuppe Esmeralda im Hintergrund waren authentisch, einzigartig und kreativ (innovativ?) – das Video wurde seit Anfang Mai aber erst 9000x geschaut – also „nur“ ca 1500x pro Monat.

    Daneben sind etliche YouTube-Stars 13-jährige Teenies mit Hyperaktivitätssyndrom – die haben dann die Millionen Views. Vielleicht weil die von ihnen produzierten Inhalte genug dumm sind und somit Viralitätsfaktor haben.

    Die Frage ist: wie definieren wir „gut“ in diesem Zusammenhang?

    (Ausserdem ist Logo, Intro, Outro mit „Dirk-Links“ zu älteren Folgen (wichtiger als Intro!) eher Minedestanforderung als allzu kreativ)

  33. Yves | 9.11.2009 08:52

    Guter Post! Mich beschäftigt aber die Frage, wieso es mehr Blogger als Blogs geben soll. Sind da Scheinblogger unterwegs, die nur so tun als ob?

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