Das Zwitschern am Set ist Geschichte!

twitterverbotTwitter eroberte den Promihimmel im Nu. Jetzt soll das Twittern und Facebooken vom Set aber schon bald Geschichte sein. Hollywood hat einen speziellen Social Media-Verbotsvertrag aufgesetzt.

Die ersten beiden, die ihn unterschrieben haben, sind Cameron Diaz und Mike Myers. Die beiden Schauspieler haben vom Set zu „Shrek 4“ den einen oder anderen Tweet zu viel rausgelassen. Hollywood hat reagiert und den Vogel abgeschossen. Mit dieser konsequenten Massnahme will die Filmindustrie verhindern, dass die Schauspieler verfrüht Geheimnisse über Filmprojekte ausplaudern.

Cameron Diaz und Mike Myers

Dass Filmstudios ihren Schäfchen auf die Finger schauen und sie einschränken ist ja eine alte Geschichte. Aber ob Disney und DreamWorks damit eine gute Falle machen, ist sehr fragwürdig.

Der Angriff der Filmindustrie auf die sozialen Medien lässt uns jetzt nicht vom Stuhl fallen. Vor zwei Monaten gab es schon mal eine ähnliche Geschichte im Sport.  Die Debatte ist nun eröffnet:

Habt ihr die Schnauze voll von Promis und seid froh über das Verbot?

Wird dies Twitter in seinen Nutzerzahlen merken, da die Schauspieler die Profile mit den meisten Followers haben?

Sind viele Nutzer nur wegen der Promis auf Twitter?

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14 Kommentare

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  1. Christina Schmid | 21.10.2009 11:26

    @luz dann wurde bei euch wohl nicht optimal kommuniziert. aaaber wir sind ja alles nur menschen. und von daher ist es mir grad sehr sympathisch. 🙂

  2. luz | 21.10.2009 11:22

    @christina: ja da geb ich dir Recht. der Meinung bin ich auch. Aber… da dies ja erst gar nicht rausgehen hätte dürfen, und sich nicht alle der tragweite solchen contents bewusst sind (da die sensibilisierung fehlt), muss ich so interagieren.

    Auch wenn ich deiner Meinung mit der Regel bin.

  3. Christina Schmid | 21.10.2009 11:15

    @luz da kommt mir aber eine ungeschriebene webregel in den sinn: was raus ist, ist raus – und dann steht man dazu. sonst gibt es vielleicht noch eine viel grössere welle draus?

  4. luz | 21.10.2009 11:13

    Das wäre nun gerade so eine Situation, in der Abgewägt werden muss welche Infos rausdürfen und welche nicht.
    @Christina: Als Beispiel kann ich das Verbot der Nutzung von Facebook nennen. Da hatte eine Lehrtochter auf fb den Status geändert in Bezug auf dieses Verbot. Offiziell wurde dies aber in der Öffentlichkeit noch nicht publiziert. Nun das sind ja nicht die brisantesten News, aber trotzdem müssen wir hier natürlich möglichst integer kommunizieren, ansonsten besteht die Gefahr von den Medien „zerrissen“ zu werden.Verständlöicherweise, denn man erwartet ja von Bund professionelle PR.

    @Daniel: mit reingeholt meine ich das man relativ schnell reagieren konnte, und die Mitarbeintende darauf hinwies den Status zu löschen. Leider ist man beim Bund noch gar nicht weit, in Bezug auf Social Media. Daher fehlt auch die Sensibiliesierung der Belegschaft. Es gibt weder ein Team noch ein Ablauf. Beim EDI bin ich das „wachende Auge“ in eigener Regie. Leider gibt es da weder Prozesse noch Konventionen. Aber das wäre mein Ziel, in diesem Bereich vorstossen zu können.

  5. Christina Schmid | 21.10.2009 11:03

    @dani
    ja das nimmt mich jetzt auch wunder. kann man etwas, das man rausgetwittert oder gefacebookt hat, wieder reinholen? wäre für mich vielleicht auch noch nützlich… 😉

  6. Daniel Ebneter | 21.10.2009 10:54

    @luz
    Da wäre wirklich spannend zu wissen, wie ihr diese Informationen wieder „reingeholt“ habt. Habt Ihr ein Team oder einen vorbereiteten Ablauf dafür?
    Und wie stellt Ihr fest, dass was rausgegangen ist?

  7. Baris.ch | 21.10.2009 10:50

    Die Twitter-Accounts von irgendwelchen Schauspielern interessieren mich nicht – die von den „grossen“ Sportlern dafür umso mehr. Interessante Tatsache:

    Bei der amerikanischen Basketball-Liga NBA gibt es seit wenigen Wochen ein Handy / Social Media-Verbot. So dürfen die Spieler, Trainer sowie andere Verantwortliche 45 Minuten vor dem Spielbeginn bis zu den letzten angelaufenen Pressegespräche ihre Mobiltelefone nicht benutzen.

  8. Christina Schmid | 21.10.2009 10:43

    @luz hast du mir ein konkretes beispiel?

  9. luz | 21.10.2009 10:39

    leider noch zu wenig.. eher gefacebookt.. und da die jüngeren leute ehe mal einfach von der seele schreiben, ist es auch schopn passiert, das vertrauliche informationen rausgingen, die wir wieder „reinholen“ mussten 😉

  10. Christina Schmid | 21.10.2009 10:37

    @luz soso wird bei euch zu viel getwittert? oder die falschen dinge?

  11. luz | 21.10.2009 10:22

    Also ich werde das auch nicht bemerken, da mich Promiklatsch auch nicht zu doll interessiert 😉
    Aber: Ich verstehe den Standpunkt der Firmen. Wenn ich dies auf meine Position beim bund adaptiere, haben wir ähnliche Probleme, nur im viiieeell kleineren Rahmen. Aber auch ich muss in meiner Position gewisse überwachende Funktionen wahrnehmen in Sachen Social Activities bei Mitarbeitenden. Und es kam auch schon zu zurechtweisungen. Gut, ich befinde mich in einem, ein bisschen heikleren Environment, da es beim Bund doch relativ viel vertrauliche Informationen gibt. Aber auch ich bei meinem Blog muss extrem aufpassen was ich schreibe und was nicht. Und wenn man nun wieder zur Filmindustrie wechselt, sind diese Inhalte schlussendlich deren Kapital. Und da bin ich mit ihnen einer Meinung dass dies zu schützen ist.

  12. Dirk Worring-Ramstoeck | 21.10.2009 09:35

    Ich persönliche folge keinem einzige Promi. Von daher werde ich nichts bemerken und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Schauspieler was zu sagen hätten das mich interessieren könnte.
    Wie Yves auch schon sagte, die Meldungen werden ihren Weg schon finden. Das viel grössere Problem, dass die fertigen Filme dann schneller im Netz als im Kino zu finden sind, bleibt bestehen, weil die Industrie es immer noch nicht geschafft hat, ein vernünftiges System anzubieten, dass illegales tauschen erübrigen würde.

  13. Christina Schmid | 21.10.2009 09:29

    also ich würde mich ja grün und blau ägern, wenn ich nicht mehr mitbekommen würde, was george clooney grad so treibt… 🙂

    die journis werden jetzt dann nicht mehr soooo viele tolle und „exklusive“ geschichten haben, wie zuvor. jänu! dafür haben jetzt die paparazzis wieder mehr arbeit. 🙂

  14. Yves | 21.10.2009 09:17

    Promis die Twittern interessieren mich nicht gross und die Schauspieler werde ich kaum vermissen. Schätze aber das für viele, vor allem jüngere Twitterer, die Promis die „Einstiegsdroge“ zu Twitter sind.
    Um die Verbreitung von Insiderinfos zu verhindern, finde ich ein Twitterverbot sowieso ziemlich daneben. Wenn sie nicht getwittert werden, finden sie ihren Weg auch sonst unter das Volk.

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