Twitter ist die neue Zigarette danach

Nach dem Sex wird erstmal eine Zigi gepafft oder man lässt einen Tweet raus. Das hat eine aktuelle Studie über das Verhalten der unter 35-jährigen Surfer ergeben.mannbettfrau

Retrevo.com hat über 700 User befragt und dabei herausgefunden, dass fast 40% der unter 35-jährigen nach dem Sex sofort twittern oder ihren Facebook-Status aktualisieren.  Bei der gleichen Studie kam auch heraus, dass fast 30% der Anwender mehr als 10 Mal täglich Facebook oder Twitter updaten.

Auch interessant: 40% twittern während der Autofahrt, 30% während eines Dates und geschlagene 64% während der täglichen Arbeit. (Wir übrigens auch @inm)

Schon ein bisschen viel. Doch wie oft ist zu oft? Und wann beginnen die unzähligen Updates zu nerven? Ich habe dazu eine kurze Twitterumfrage gestartet und innert 30 Minuten folgende Feedbacks erhalten.

replies

Jetzt richte ich die Frage an euch. Wie oft twittert ihr? Und kommt der Facebook-Status auch nicht zu kurz? Sind bei euch Twitter und Facebook identisch?

Und mich persönlich interessiert: Was steht in den Tweets „danach“? 🙂

Weiterempfehlen

image description

Kommentieren

12 Kommentare

image description
  1. Sebi | 16.10.2009 12:39

    Den Retrevo-Report hatte ich gestern gelesen und war eigentlich nicht überrascht. Social Media ist ja mitlerweile das Nicotine der Internetgeneration geworden. Wenn Baby-Boomers vor 20 Jahren eine Zigarette nach dem Sex geraucht haben, updaten die Net Geners ihren Status. Obvious, ain’t it?

  2. Thomas | 16.10.2009 12:34

    Also ich nutze Twitter und Facebook unterschiedlich stark. Beide mal oft, mal weniger oft. Und ich bin sehr froh, dass die meisten meiner Friends inzwischen gelernt haben, dass es keine gute Sache ist, die Twitter-Nachrichten alle auch auf Facebook zu pushen 🙂

  3. Marcel Widmer | 16.10.2009 12:10

    Der Tweet danach? Wäre tatsächlich was, nachdem ich vor 2 Jahren aufgehört habe. Aufgehört habe mit dem Rauchen, natürlich 😉

    Zur vermeintlich ernsteren Frage: Facebook so gut wie gar nie (ist nicht Meins), Twitter im (vermuteten) Schnitt 4-5 Mal pro Tag (dann aber meist für ca. 1/4 Stunde).

  4. luz | 16.10.2009 11:46

    @christina
    ja durchaus. fb kann natürlich, gerade bei aktiveren usern, sehr gut als überwachungstool eingesetzt werden. darum ist meine meung auch, dass man sehr bewusst damit umgehen sollte. ich dachte schon mehreren statusupdates, fotos oder videos ui, das hätte ich jetzt nicht gepostet.

    aber: solange sich das in einem „nirmalen“ rahmen abspielt, ist es ja auch in ordnung. wer überwachungsdrang verspürt kommt ja ohne fb oder twitter zu den informationen wenn es sein muss. da liegt dan wohl das problem eher bei der überwachenden person. oder?

  5. Christina Schmid | 16.10.2009 11:40

    @Dani Merci. Ich hoffe jetzt „räbläts“ dann gleich… 😉

  6. Christina Schmid | 16.10.2009 11:36

    @luz
    Es kann aber auch eine Überwachung sein, oder?

  7. Daniel Ebneter | 16.10.2009 11:34

    Da sich sonst niemand getraut, hier einfach mal ein Beispiel:
    http://twitter.com/danielebneter/statuses/4755359769

  8. luz | 16.10.2009 11:24

    @Christina: ja da hast du recht, aber das kann ja auch schön sein wenn sich jemand sorgt 😉

  9. Christina Schmid | 16.10.2009 10:43

    @luz
    Manche Leute machen sich dann auch plötzlich sorgen, wenn der Status auf FB oder Twitter nicht mehr aktualisiert wird… 😉

  10. luz | 16.10.2009 10:32

    haha, der tweet danach =)
    naja mir ist das eigentlich noch nie in den sinn gekommen, darum weiss ich auch nicht was darin schreiben..

    aber nun zur ersten frage.. bei mir ist fb im vordergrun 1-2mal täglich status.. aber sonst halt viel aktivitäten.
    und die frage wann es zuviel ist.. naja ich finde das immer eine situative einschätzung.. irgendwann könnte man ja bereits von cyberstalking sprechen. ich persönlich habe das in einer ähnlichen form erlebt, als ich tatsächlich eine kollegin darauf hinweisen musste dass sich verschiedene leute bei mir meldeten um zu fragen was mit ihr los sei, da sie jede, aber wirklich jede aktivität meinerseits auf facebook kommentiert hat. sie hat damit etwas ausgelöst dass man digital uncertainty nennen könnte (oder so ähnlich 😉 ). jedenfalls haben sich andere user verunsichert gefühlt und sich nicht mehr „getraut“ (ist vielleicht ein bisschen das falsche wort“ slebst zu posten, da sie wussten dass innerhalb 5min ein comment von der angesprochenen person zurückkam.
    das ist zuviel!

    aber: es hat sich gebessert als ich sie (im richtigen leben) darauf angesprochen und gebeten habe, etwas kürzer zu treten.
    seit her funktionieren meine dialoge auf fb auch wieder.

    gruss
    luz

  11. Christina Schmid | 16.10.2009 09:31

    @capo Ach komm – raus damit. 🙂

  12. capo | 16.10.2009 09:27

    Mehr als 15tweets pro Tag kann es schon mal werden.
    Je nach dem was gerade ansteht. Wo man ist, was man macht.
    Facebook ist tot für mich. Denke ich habe seit mehr als 5Monaten nicht mehr einen Facebook status geschrieben. Schaue alle 2-3Wochen mal rein.

    Der Tweet danach?
    hmm….
    Ich vergebe die Tags in meinem Kopf 🙂

Kommentar schreiben

Please copy the string OXWmEU to the field below: