Reisebüroangestellte, sucht euch einen neuen Job! Google sagt warum.

travelagencytravelEin Freund von mir hat vor ca 20 Jahren Schreibmaschinen-Mechaniker gelernt. Den Job gibt’s heute nicht mehr! Nun zeichnen sich auch bei anderen Berufsgattungen ähnliche Szenarien ab, so z.B. in der Reisebranche, der klassische Reisebüroangestellte.

Google zeigt auf Basis von Statistikdaten und mit Hilfe einer Graphik, wie sich die Branche in den nächsten Jahren entwickeln könnte. Mehr dazu im Video.

Direktlink auf Youtube für iPhone-Leser etc.

Gibt’s noch andere Berufen, die der Digitalisierung und dem Internet zum Opfer fallen?

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12 Kommentare

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  1. Ju | 26.07.2010 18:56

    Ich kann nur allen sagen und empfehlen, auser denen die einen Kurzstreckenflug bei den Billigairlines buchen möchten, dass wenn Sie über das Internet einen Langstreckenflug buchen dieser bei einem Reisebüro mit einer Spezialisierung auf das Zielland des Reisenden deutlich preisgünstiger ist. Wer mehr zahlen möchte bucht eben dann seine Fernreise ohne Beratung teuerer im Internet und dann noch viel Freude wenn man eine teuere Hoteline
    aus dem Ausland anrufen muss wenn z.B. der Flugtag geändert werden muss
    oder das Hotel nicht zum aushalten ist!

    Eine meiner letzten Kundinen fragte ob wir auch einen bestimmten großen Reiseveranstalter anbieten können da Sie über diesen eine Pauschalreise in ein bestimmtes Hotel buchen möchte. Als Inhaber eines Reisebüros sagte ich wir haben alle Reiseveranstalter im Programm, Sie sagte es kostet Sie 3553,00 EUR ich sagte ihr, können wir gerne Buchen, dass gleiche Hotel und die gleichen Leistungen wie auch die Zimmerkategorie kann ich Ihnen jedoch bei einem anderen großen Veranstalter zu 3094,00 EUR anbieten.Sowiel zu der Behauptung das Internet sei kostengünstiger, unsere Kunden haben das verstanden und buchen bei uns günstiger als irgendwo im Netz den es gibt keinen Anbieter welcher alle Reiseveranstalter anbietet auch wenn dies auf manchen Seiten behautet wird.

    459,00 EUR Ersparnis dank Buchung im Reisebüro, die Kundin war sehr glücklich das Sie bei uns gebucht hat so wie viele andere auch die
    zuvor Preise im Internet betrachten.

    Es lebe die Wichtigkeit eines Reisebüros duch kompetente Beratung,
    einen Ansprechpartner und einen günstigeren Preis!!!!!!

  2. Julia | 22.01.2010 12:07

    was für mich, die ich ein stationäres reisebüro habe ganz klar rüber kommt, ist, dass die information kostenpflichtig wird. und das wird für alle branchen gelten. der übergang der industriegesellschaft in die informationsgesellschaft.

    und das zweite, was mich immer amüsiert – auch in einem online reisebüro arbeiten menschen, die die reisen erzeugen und buchen etc.
    reisebürotechnishc gesehen ist da nicht so ein unterschied ob online oder offline reisebüro. also kann tipp nur heißen, reisebüroangestellte sucht euch ein online reisebüro.

  3. Andi | 20.10.2009 16:25

    Sehr schöner Beitrag!

    Ich persönlich mache es auch schon lange so. Ich gehe höchstens noch ins Reisebüro wenn ich mal wieder neue Prospekte brauche! ;o)

  4. Phil Kieser | 20.10.2009 09:58

    Was bei beim Flügebuchen begonnen hat, wird mit dem Niedergang der Reisebüros wohl weitergehen. Ich kann mir außerdem lebhaft vorstellen, dass vielleicht das Shoppen in den Supermärkten, wenn auch nicht in unmittelbarer Zukunft, langsam abnehmen wird und Online Supermärkten mit InHouse Lieferservice weichen könnte. Die Angestellten an den Skipassausgabe in den Skidestinationen wirds wohl auch bald treffen: http://www.liftopia.com….

  5. Philipp Sauber | 19.10.2009 23:07

    @Sebi Danke, war mein erstes Video in meiner neuen Wohnung und sollte etwas lockerer daher kommen. Man gibt sich Mühe 😉

  6. Sebi | 19.10.2009 14:39

    Als Konsument muss ich zugeben, dass ich seit 2004 (oder gar früher) nicht mehr bei einer Reiseagentur gebucht habe. War oft in einer, um Prospekte zu holen, Preise zu vergleichen und dann online zu buchen. Und offensichtlich bin ich nicht der einzige der er so macht.

    Sehr guter Beitrag, Philipp!

  7. Philipp Sauber | 19.10.2009 13:40

    @Daniel & @Patrik
    Da hab ich ja ’ne richtige Hoteldiskussion losgetreten. In dem Bereich (CRS/IDS) kenne ich mich zu wenig aus, kann aber nur bestätigen, dass es für einzelne Hotels immer schwerer wird, SEM oder SEO zu betreiben.
    Wir optimieren in der Schweiz für ein paar grosse Hotels, für kleinere kommt das aber höchstens noch longtail-mässig in Frage und ich denke das wäre auch die Lösung für ein Hotel in Marokko.
    Wenn ich mich auf die Keywords einschiesse, die genau mein Angebot beschreiben, dann ist das noch platzierbar (SEO) und zahlbar (SEM). Z.B. „Ferien Graubünden Kinder“ oder „Wander Berneroberland günstig“.

    @Daniel, hab Dich bei der Google Docs auf die Präsi genommen, solltest Zugriff haben.

  8. Daniel Ebneter | 19.10.2009 12:44

    @patrick
    Das sehe ich auch so. Danke für die Hinweise auf die CRS-Plattformen. Ich hatte schon Pegasus, Fastbooking, TravelClick, Trust und SynXis angeschaut. In „Entwicklungsländern“ wie Marokko sind die Voraussetzungen beispielsweise für Kreditkartenzahlung so kompliziert, dass auch lokale Anbieter eine grosse Rolle spielen.

    Auf der eigenen Website günstiger zu sein als über GDS/IDS schaut aufgrund der Marge machbar zu sein. Aber die GDS/IDS streben natürlich genau das Gegenteil an…

  9. Patrick | 19.10.2009 12:00

    @daniel
    Ich hab da einen ähnlichen Fall mit Hotels in der Schweiz und im Ausland. SEO ist zwar wichtig um auffindbar zu sein, SEM jedoch zu teuer, da die Grossen alle erdenklichen Suchwortkombinationen mit „Hotel“ belegt haben. Eine eigene, funktionierende Internet-Booking-Engine ist unerlässlich und dann scheint (Online-) Yield Management eine Lösung zu sein. Kann man manuell mit verschiedenen CRS-Plattformen machen (SynXis, reconline, Dirs21, etc.) oder automatisch (Hotelpartner).
    Wenn der Kunde schon online vergleicht und buchen will, muss der Preis auf der eigenen Hotelwebsite günstiger sein als bei den GDS/IDS-Kanälen.

  10. Daniel Ebneter | 19.10.2009 11:00

    Tolle Infos und Charts, Philipp! Kannst Du mir die Links dazu schicken?

    Das Internet macht übrigens nicht nur den Reisebüros zu schaffen, sondern auch den Dienstleistern am anderen Ende der Kette.

    Ich berate gerade Hotels in Marokko. Die beklagen sich lauthals, dass sie wegen den Online-Reisebüros und Preisvergleichsseiten wie hotels.com, hrs.com oder expedia.com zunehmend die Kontrolle über ihre Vertriebskanäle und ihre Preise verlieren.

    Sie suchen denn auch händeringend nach Möglichkeiten, Buchungen auf ihren eigenen Websites zu ermöglichen und mittels SEO und SEM direkten Traffic zu generieren. Kein leichtes Unterfangen.

  11. Dirk Worring | 19.10.2009 09:57

    Ich denke es gibt zwei Lager: Wenig beratungsintensive Produkte die man komplett online im Kauf abwickelt. Andere Produkte, die man vielleicht gerne mal im Original sieht, Haptik und Optik begutachtet, vor allem aber gerne eine angenehmen Beratung im einem Fancy Laden von einem Fachmann im Nadelstreifenanzug möchte, um dann nach Hause zu gehen und bei preihammer.ch den besten Preis findet und bestellt.
    Wie man es dreht und wendet, der Ladenbetrieb steht unter enormem Druck.

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