Blogcamp 3.0, andere Erwartungen aber trotzdem lohnenswert

Heute hat das Blogcamp 3.0 im Technopark in Zürich statt gefunden. Die Veranstaltung ist aus dem Barcamp entstanden, eine Art Konferenz die auf sehr unkonventionelle Weise geplant und abgehalten wird. Man sprach von 120 Teilnehmern, so genau weiss das aber keiner und es ist schlussendlich auch absolut irrelevant. Als Highlight war zum Schluss noch Moritz Leuenberger als Kommunikationsminister auf der Bühne, der seit ein paar Monaten sehr erfolgreich seinen eigenen Blog schreibt.

Ich durfte zum ersten Mal ein einer solchen Veranstaltung teilnehmen und hatte natürlich meine Erwartungen.
Es ging mir in erster Linie darum, während einem der verschiedenen Referate, Insides von langjährigen Profis zu erfahren. Auch wollte ich raus spüren wie weit die Bloggingszene Schweiz hinsichtlich Corporate Blogs ist. Unter anderem wäre es dann interessant von Branchen-Kollegen Feedbacks über Statistiken, Erfolgsstories dank Blogs etc zu erfahren.

Nun erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Ich selber halte Präsentationen an Seminaren wie das ODMF oder an Hochschulen wie der HWZ. Und wenn ich ein Referat halte, dann bereite ich mich akribisch darauf vor. Das nimmt viel Zeit in Anspruch.
Bei den Referaten am Blogcamp war das zeitintensivste das Referat selbst (mag etwas übertrieben sein) und dementsprechend der Vortrag. Schlussendlich war das aber nebensächlich und schon beinah egal.

Denn was das Blogcamp ausmacht sind die Diskussionen nach den bescheidenen Referaten und die waren alle samt spannend und emotional. So z.B. nach dem Vortrag über das Blocher TV von Matthias Ackeret.
Zum Andern merkt man ‚mal wie „offline“-sozial die Blogger wirklich sind und deshalb war für mich der Tag durchwegs lohnenswert.

Es würde mich natürlich interessieren was andere von der oder auch anderen Veranstaltungen mit demselben Ziel halten?

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1 Kommentar

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  1. Tobias Brunner | 29.08.2008 18:17

    Bei einem Blogcamp weiss man im Voraus nicht, ob man überhaupt präsentieren kann. Folglich lohnen sich zeitaufwendige Vorbereitungen leider nicht. Hinzu kommt, dass viele Blogger selten präsentieren, die meisten arbeiten ja in KV- und IT-Support-Jobs.

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