Kohle am Knochen, Fleisch hat’s schon genug – B2B & Social Media

meetontheboneIch habe in den letzten beiden Posts über B2C2B und wie eignet sich Social Media für B2B berichtet. Beide Posts sind auf reges Interesse gestossen, sowohl hier im Blog als auch durch Kommentare auf meinem Youtube-Channel.
Einen Punkt den ich bisher nicht beleuchtet habe ist, was die einzelnen Social Media Massnahmen kosten. Darauf aufmerksam gemacht hat mich unter anderem Corsin Camichel.

Ich habe also meinen letzten Post mit „Kohle“ ergänzt und das ist dabei rausgekommen.
Beträge in CHF


Direktlink zu Youtube für iPhone-Leser etc.

Nun ist es als Agentur immer heikel Zahlen zu nennen. Trotzdem habe ich ‚mal einen Wurf riskiert und es würde mich natürlich interessieren ob die Kohle am Knochen passt.

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10 Kommentare

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  1. Philipp Sauber | 14.09.2009 18:22

    @Moritz Danke für Deinen Input, da liegst Du voll richtig. Ohne Konzeptionsphase geht bei keinem der Tools was oder eben nur sehr unkoordiniert und wohl auch eher unprofessionell. Ich gebe Dir also Recht, dass man hier bei allen Instrumenten noch ein paar Stunden dazu addieren müsste. Zudem sollte man wie Du sagst die Instrumente gesamtheitlich anschauen.
    Mich wird das Thema wohl noch etwas weiter beschäftigen, mal schauen ob’s noch einen weitern Post dazu gibt.

  2. Moritz | 14.09.2009 14:47

    Was meines Erachtens vernachlässigt wurde (vielleicht auch zu Recht) ist der Overhead bzw. Projektleitungsaufwand für das Aufsetzen der Tools. Klar, ist ein Twitteraccount technisch recht schnell aufgesetzt, aber bei der grafischen Gestaltung des Backgrounds fängts schon an. Sind eventuell Photoshop-Arbeiten zu leisten wirds sofort länger und aufwändiger.
    Dazu muss man sinnvollerweise 1-2 Worshops machen, eine Strategie überlegen, Monitoring Tools aufsetzen, Facebook und Blog-Integration etc. Da ists dann mit einer Stunden nicht mehr getan.
    Bei Blogs hast Du das ja ganze ja richtig hinzuaddiert, bei Twitter und Co. fehlts mir noch, was dann die Gesamtsumme doch stark zu ungunsten von Blogs verändert.
    Sinnvollerweise geht ja sowieso nicht das eine oder das andere, sondern nur additiv. D.h. wer bloggt, sollte auch zumindest bei Facebook und Twitter vertreten sein. Je nach Business auch bei YouTube und Flickr. Dadurch hast Du dann einen Gesamt-Projektaufwand der sich auf die verschiedenen Tools aufteilt.

  3. Philipp Sauber | 14.09.2009 14:38

    @Reto Hartinger kannst Du begründen, weshalb Du den Reach von Twitter viel zu hoch und den von Blogs zu tief findest?
    Und ob’s wirklich Videos gibt die einfach so abgehen bezweifle ich stark aber das erfahren wir ja im nächten IB.
    Zu den Kosten betreffende Video gibt Dir Sebastiano unten die richtige Antwort.

    @Annubis klar braucht man zuerst eine Follower-schaft sonst passiert nicht viel. Wichtig ist aber auch die Qualität der Follower, denn da vertrete ich klar die Meinung, weniger ist mehr.
    Das mit „wenn Firma dann nur Video und Image“ stimmt ja so nicht. Alle Instrumente können für Business eingesetzt werden aber nicht alle zielen auf den Consumer ab. Oder haben ich Deine Aussage falsch verstanden?

    @Sebastiano Mereu Danke! Das mit den Kosten sehe ich genau so und wie heute beim Mittagessen besprochen ist meine Software, mit Screencasting wirklich nicht teuer. Und wie Du sagst muss es authentisch sein und nicht unbedingt einen Haufen Geld kosten.

    @Baris.ch Danke auch Dir. Ich denke es ist der Sinn eines Blogs auf Kommentare oder Tweets einzugehen, macht’s für mich auch interessanter und bringt mich im Thema weiter.
    Das mit dem Blog und WordPress stimmt natürlich auch nur für einen, der sich das selber aufbau, Themes runterlädt und Widgets installiert. Und das sind von der Gesamtbevölkerung <0.1%.
    Wenn Du eine Firma mit dem Aufbau eines Blogs beauftragst, kommt nebst individuellem Design etc auch noch die Beratung dazu. Man kann ja nicht einfach mal so ‚nen Blog starten, wenn man vorher nie sowas gemacht hat. Ich denke die Beratung sollte man sich leisten, sonst kommt so ein Blog nie wirklich ins Rollen.
    Was Du zu Videos sagst stimmt sicher, allerdings sollte man, wie das auch Sebi erwähnt, einfach mal den ersten Schritt Du, auf die Schnauze fallen, lernen und immer besser werden. Dann brauchst auch keine Profi Kameramann etc. Dir auch noch einen schönen Tag.

  4. Baris.ch | 14.09.2009 13:13

    Hallo Philipp,

    Zuerst einmal schätze ich es sehr, dass du nicht stur Blogposts verfasst, sondern auch auf die früheren Kommentare eingehst und so deine Videos gestaltest. Deshalb gefällt es mir, dass du deine Grafik erweitert hast. Jedoch sind die erwähnten Zahlen lediglich erfunden und auf subjektiver Basis – sie stammen nicht aus den Ergebnissen einer oder mehreren empirischen Untersuchungen.

    Deshalb kann ich beispielsweise die einmaligen Kosten für die Aufsetzung eines Blogs bzw. deine aufgeführten Zahlen nicht nachvollziehen. Es muss ja nicht gleich ein eigenes Content Management System programmiert werden, denn wie du sicherlich schon gemerkt hast, reicht ein CMS wie WordPress völlig aus. Ein eigenes Design sowie allfällige Anpassungen kriegt man ohne Probleme im dreistelligen Bereich, höchstens im tieferen vierstelligen bei wirklichen Innovationen. Deshalb sehe ich deine Einschätzung von 4’000-10’000 CHF als sehr übertrieben an, was vor allem Kleinunternehmen vor einem möglichen Einsatz im Bereich Online Marketing abhalten würde – was aber nicht der Fall sein soll.

    Meiner Meinung nach hast du dafür die Kennzahlen für Online Videos (bspw. eigener YouTube-Kanal) deutlich unterschätzt. Professionelle Videos sind mit hohen Kosten gebunden, da die meisten Unternehmen nicht das nötige KnowHow sowie Arbeitsgeräte verfügen. So braucht es beispielsweise neben einer sympathischen Sprecherstimme auch einen Kameramann (nötig bei Aufnahmen ausserhalb eines Zimmers). Natürlich existieren auch noch andere Faktoren, die aber nun nicht mehr einzeln aufgezählt werden.

    Ich wünsche dir noch einen schönen Tag und freundliche Grüsse,
    Baris.ch

  5. Sebastiano Mereu | 14.09.2009 10:57

    Anfänglich ist der Reach von Videos sicher schwer einschätzbar. Doch wie mit jedem Blog, muss es ein Langzeit-Engagement sein, um nennenswerte Zuschauerquoten zu errechen. Obviously.

    Mit den heutigen technischen Möglichkeiten, kann jeder Prosumer qualitativ hochstehende Vlogs herstellen. Wenn Prosumer dies können, sollten Betriebe erst recht in der Lage sein Vlogs zu führen. Die Initialkosten können von JEDER Firma, die nur ein Bisschen an Video-Blogging interessiert ist, getragen werden. Ein MacBook mit bereits vorinstalliertem iMovie und GarageBand für Soundeffekte, inklusive integrierter Kamera, kann für weniger als CHF 2,000 im Retail erworben werden und kann hervorragende Vlogs herstellen.

    Mir ist klar, dass die Herstellungskosten relativ hoch ausfallen können, wenn externe Manpower bezahlt werden muss, um das Video zu produzieren. Doch das schöne ist ja, dass sich Vlog-Interessierte autodidaktisch das notwendige Knowhow aneingnen können. Und sonst bietet Apple gratis iMovie Kurse an.

    Guter Beitrag, Philipp.

  6. Annubis | 14.09.2009 10:19

    so mal wieder meine meinung.

    also mit den kosten kann ich ned viel sagen – das könnte hinhauen – nur mit der verbreitung (reach) bin ich überhaupt nicht einverstanden. du sagst hier das microblogging, social networking und video am meisten erreichbarkeit erreicht. das stimmt so nicht. das ist erst der fall, wenn man genügend follower hat. vorher erreicht ein blog garantiert mehr leute.
    ich kann hier deine gedankengänge nicht ganz nachvollziehen. nach deiner einschätzung würde es reichen, wenn eine firma nur sich auf images und videos setzt. und das kann doch irgendwie nicht ganz sein. dann wären wir ja alle voll blöd nen blog zu führen ;p selbst ihr ^^

    du vergisst hier in dieser grafik auch das was zurückkommt. in nem microblogging kann man weniger gut diskutieren als in nem blog (will mir ned vorstellen wieviele twitterfeeds ich für diesen text gebraucht hätte)

    aber ja für totale neulinge ist diese grafik echt gut.

    so genug nett gewesen – das ist ja abartig – jetzt mal wieder was zum motzen. ich bitte dich nimm das nächste mal den hometrainer aus dem bild. ausser du willst uns zeigen, wie fit du alter mann bist ;P aber dann ist das hier kein social media blog mehr sondern ein bodybuilder blog ;))

  7. Reto Hartinger | 14.09.2009 10:11

    Ich halte vor allem den Reach von Twitter für massiv zu hoch und den von Blogs massiv zu tief.

    Es gibt natürlich sehr wenig Firmen, die ein Video in der Qualität machen können, die Du hier machst. Die müssen sofort ein viel grösseren Aufwand betreiben und dann ist Video wieder der grösste Kosten- und Effortblock. Dann halte ich den Reach von Video auch noch für wenig gut einschätzbar. Da kann es zu fast kein View bis zu einem totalen Ueberflieger kommen. Wie man das richtig macht, besprechen wir am nächsten Internet Briefing Videos in Websites: Storytelling, wie aufnehmen und schneiden http://www.internet-briefing.ch/videonik

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