Apples Goldgrube: Der iPhone-App-Store

Apples Goldgrube: Der iPhone-App-StoreWas wäre das iPhone ohne die in Apples App Store erhältlichen Zusatzprogramme? Studien zeigen, dass der Durchschnittsnutzer ganze 65 Apps auf seinem iPhone installiert hat – und damit Apple Unmengen von Geld in die Taschen spült.

Mit einer Studie wollte die Firma AppsFire herausfinden, wie viel einzelne Kunden im App Store für Applikationen ausgeben – und hat dabei durchaus erstaunliches festgestellt. So gaben die 1200 befragten Nutzer des hauseigenen Dienstes an, durchschnittlich fast 80 Dollar für Applikationen auszugeben. Ganze 65 Zusatzprogramme sind auf den iPhones der Freaks durchschnittlich installiert, für die es im Durchschnitt rund 1,56 Dollar zu berappen gilt. Sieben Prozent der Nutzer gaben allerdings an, sie hätten keine kostenpflichtigen Zusatzprogamme installiert, sondern würden nur kostenlose Programme nutzen. Die „Gratis-Nutzer“ haben dann aber auch deutlich weniger Programme auf ihrem iPhone. Typischerweise seien das weniger als 20 Apps, heisst es in der Studie.

Die „Downloaderitis“ der iPhone-User spült aber auch Unmengen von Geld in die Taschen von Apple. So soll das Unternehmen laut einem Bericht von ‚Apple Insider‘ monatlich rund 200 Millionen US-Dollar mit seinem App Store einnehmen – pro Jahr stolze 2,4 Milliarden Dollar. Auch wenn die Zahlen von ‚Apple Insider‘ auf einer anderen Studie beruhen, eines scheint klar: Apple hat mit dem App Store eine wahre Goldgrube erschaffen.

Wieviele Apps habt ihr auf eurem iPhone installiert? Wie viele davon sind kostenpflichtige Programme? Und: Wie viel Geld gebt ihr für eure Zusatzprogramme aus?

(Photo: CC/Steve Rhodes)

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8 Kommentare

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  1. mmzh | 3.06.2010 19:21

    Hier grüsst Chris Anderson mit der Long Tail Strategie: Head Produkte (nur wenige) machen viel Umsatz und die vielen Tail Produkte (Schwanz) erzeugen ein paar wenige Downloads. In der Summe übersteigen aber die Tail-Produkte die Head-Produkte im Umsatz.

  2. Olli | 8.09.2009 22:02

    „im iTunes Store eingeloggt und die Auswahl an Apps ist wirklich riesig – sozusagen für jeden etwas dabei“

    Und genau deshalb ist es so schade das die Suchfunktion im App Store noch mangelhaft ist. Man kann einfach gar nicht genau nach seinem speziellen Wunschapp suchen. So bleibt einem nur die Möglichkeit sich die Apps einzelnt anzuschauen und zutesten. Manche Anbieter geben ja Lite Apps raus aber manche wiederrum nicht. Ich bericht über meine iPhone Apps in meinem Blog, um dem Nutzer die Wahl der Apps ein wenig zu erleichtern. Gerade habe ich sämtliche iPhone Navigation Apps getestet. Zu empfehlen ganz klar der MobileNavigator.

    Aber eins bleibt ganz klar, der App Store wird in naher Zukunft noch enorme Umsatzsteigerungen bringen. Der Trend bleibt zubeobachten. Investiert ein Kund in ein App kauft er gleich im Schnitt für 25,00 Euro ein. Hab ich mal auf einem Blog gelesen, ich glaub es war auf Techcrunch.

    Gruß
    Olli

  3. Sam Steiner | 8.09.2009 16:05

    Ich gebe schnell CHF 1.10 aus, nur zum sehen, ob eine App was taugt. Bei CHF 3.30 – so blöd das tönen mag – überlege ich mir das 5x. Aber natürlich, wenn ich für einen Drittel des Preises eines herkömmlichen Navi-Geräts dieselben Funktionen im iPhone haben kann, dann macht die Anschaffung einer solchen App (inkl Autohalterung) Sinn.

  4. Julian | 8.09.2009 12:58

    Wenn wirklich jährlich 2,4mrd mit dem Appstore umgesetzt werden, wieso investiert die Konkurrenz nicht in diesen Kuchen? Ovi Store etc. ist keine Investition, dass ist vielleicht Sparbuch plündern. Gerade in der Krise soll man doch reinhauen… Da kommt für die anderen Mobilhersteller eine Konkurrenz zum App Store doch gerade richtig… Leute, ich bau euch ein Konzept mit Produkt, Vermarktung etc. Dafür will ich aber eure Managergehälter!

  5. Baris.ch | 8.09.2009 10:55

    Dieser Blogeintrag kommt wie gerufen, denn ich habe erst seit gestern ein iPhone 3GS und deshalb auch noch keine einzige Application heruntergeladen sprich installiert. Ich habe mich soeben im iTunes Store eingeloggt und die Auswahl an Apps ist wirklich riesig – sozusagen für jeden etwas dabei.

    Ich werde zuerst einige kostenlose Anwendungen wie beispielsweise den langsam, aber sicher obligatorischen „SBB Mobile“ installieren. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass hinter dem iPhone-Appstore eine wahre Goldgrube steckt. Zum Glück existiert durch die Kundenbewertungen sowie -rezensionen eine Transparenz, so dass man nicht Geld für veraltete, verbuggte Sachen ausgibt.

    Ich werde sicherlich noch meinen Spass mit dem iTunes-Store haben. Welche Apps darf ich mir nicht entgehen lassen? Vielen Dank im Voraus!

  6. Renato | 8.09.2009 10:34

    @Marcel: Aber es heisst doch, auch Kleinvie macht Mist. Ein Grossteil der verkauften Apps sind wohl unter 3 Dollar und machen sicher den grössten Teil des Einnahme-Kuchens aus… Man gibt auch viel schneller mal zwei drei Franken aus, auch wenn man sich nicht so sicher ist ob man das besagte App denn wirklich braucht. Was sind schon zwei Franken?
    Genau so werden es dann schnell ein paar Milliarden… =)

  7. marcel bernet | 8.09.2009 10:02

    so richtig los gehts mit dem umsatz durch die navi-programme. ich kaufe schnell was bis 5 usdol, sonst lieber gratis und für navi bezahl ich dann gerne mal mehr. noch warte ich ab.

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