YouTube Partnership Program wird ausgeweitet

Yves Moret, 27.08.2009 1 Kommentare

youtubeBis vor einem Jahr verdiente an YouTube direkt eigentlich nur YouTube oder viel mehr der Inhaber Google. Im Juni 2008 wurde dann das YouTube Partnership Program gestartet. Die Produzenten von sehr erfolgreichen Filmen wurden in dieses Program eingeladen und konnten somit auch finanziell von ihren Erfolgsvideos profitieren.

Im YouTube Partnerprogramm kann sein eigener Videokanal verwaltet werden, der von seinen Anhängern auch abonniert werden kann. An den Einnahmen aus Adsense und Werbebannern profitiert der Inhaber des Kanals unmittelbar mit. Bei den Spitzenreitern wie Nigahiga und Fred lassen sich die Einnahmen durchaus sehen. Es wird mit monatlichen Einkünften von über 10‘000 $ gerechnet. Obwohl die produzierten Filme absoluten Nonsens sind, haben die beiden schon bald je 1,5 Mio. Abonnenten in ihren Kanälen.

Wie nun gestern Shenaz Zack im Google Blog ankündigte, will Google auch diejenigen Videoproduzenten fördern, die einzelne Videos auf YouTube hochladen, die sich dann, durch Zufall und virale Verbreitung zum Bestseller entwickeln.
Also, wenn ihr es nun schafft, dass euer Video wirklich viele Views hat, über hohe Viralität verfügt und dazu noch mit den AGB von YouTube übereinstimmt, dann sind die Chancen gross, dass ihr ein Mail von YouTube bekommt, in dem ihr angefragt werdet, ob ihr von YouTube vermarktet werden möchtet.

Was meint ihr? Sind eingeblendete Adwords bei einem Video von Fred wirklich werbewirksam? Ist es wirklich so leicht, von ein paar Blödelvideos zu leben? Woran kann das liegen, dass so schwache Filmchen wie von Fred so viele Abonnenten finden?

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1 Kommentar

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  1. Sebi | 27.08.2009 12:06

    Danke für den interessanten Artikel, Yves.

    Wie „blöd“ ein Video ist, liegt im Auge des Betrachters. Offensichtlich sind viele Leute an Blödelvideos interessiert, und deswegen erreichen diese sechsstellige Views innert kurzer Zeit.

    Wie ich bereits im Post The Good Pirates Part 1 kommentiert habe, bin ich der Meinung, dass nicht Banners oder andere Werbung die Kassen von Youtubers klingen lassen, sondern wie diese offline Business anziehen. Youtubers wie Rinontherox, BassPlayerGirl und Julian Smith wurden von verschiedenen Talk-Shows, wie Ellen Degeneres und Tyre Banks, ‚gefeatured‘. Dies bringt grosse Offline-Publicity und bei einem Popduo wie Rinontherox potenzielle Liveauftritte mit tausenden von Fans und somit einer hohen Gage. Oder, Filmemacher wie Julian Smith könnten für einen Hollywood-Blockbuster engagiert werden. Gutes Geld auch dort.

    Die erfolgreichen Youtubers sind meist die, die alle Fassaden fallen lassen und 100% authentische Videos veröffentlichen. Es geht nicht um die professionelle Umsetzung eines teuren Musikvideos, sondern um die kreative und authentische Idee dahinter. Klar wurde Avril Lavigne’s Girlfriend-Video Zich-Millionen Mal geviewed. Doch die waren Gewinner sind authentische Talente wie Rinontherox (youtube.com/hiphopRINROX), die ohne finanziellen Aufwand eine Millionenshow produzieren und nun mit einer gut überlegten Strategie abkassieren können.

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