B2C2B – der neue Kanal im Social Media Marketing

b2c2b_logoB2C2B. Nur ein Hirngespinst vom Sau-bär? Ich bin kein Fan von noch mehr Abkürzungen aber dank Social Media Marketing gibt’s nun eine ganz neue Beziehung die ich Business-to-Consumer-to Business (B2C2B) nenne. Ich behaupte, dass dies die Möglichkeit für die heutigen B2B (Busniess-to-Business) Firmen ist, Tools einzusetzen, die bisher vor allem für den B2C (Business-to-Consumer) Markt genutzt wurden.

Dass Social Media Instrumente vor allem im Bereich B2C funktionieren ist bekannt. Doch nutzen immer mehr Firmen, die Ihre Produkte und Dienstleistungen über den B2B Kanal vertreiben Tools wie Twitter oder Facebook. Warum das so ist erkläre ich anhand einer Grafik im Video:

B2C2B, doch nur eine Flause die sich der Sau-bär in den Kopfgesetzt hat um so auch B2B Firmen auf Twitter & Co zu bringen?

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8 Kommentare

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  1. Pascal Burckhardt | 1.09.2009 16:07

    Meiner Meinung nach kommt es wohl auf das Verpackung an und das in zweierlei Hinsicht. 1. das Image Verpackung der Firma und 2. das Verpackung der Twitter, Facebook Botschaft an. Wenn der Zusammenhang nur zu Marketing Absicht zu durchsichtig ist, geht der Schuss wohl in die falsche Richtung. Wenn die Verpackung (Image, Geschichte etc.) kreative umgesetzt ist kann das sicher Funktionieren.

    Ich denke aber das B2C Lösungen wie das kürzlich Fleurop (http://www.blogspan.net/presse/echte-blumen-fr-die-virtuelle-community/mitteilung/99853/ ) lanciert hat sicher direkter und besser funktionieren und ein grosses Potential bieten.

  2. Thomas Hutter | 31.08.2009 23:29

    @philipp – nächstes mal schaue ich mir das Video mit Ton, dann verstehe ich den Inhalt auch besser 😉 – Der Ansatz B2C2B kann vereinzelt funktionieren – hat aber sicherlich keine enorme Hebelwirkung, da viel Zufall mitspielt muss. Den Einsatz von Social Media Marketing sehe ich primär im B2C-Umfeld, dort dafür aber mit riesigem Potential.

  3. Philipp Sauber | 31.08.2009 23:09

    @Thomas Interessante Zusammenfassung von Stories bei denen durch Social Media der Schuss hinten raus ging (siehe Link oben). Allerdings reagieren wir Blogger auf solche Geschichten schon eher, als der „standard“ Facebook-User. Aber Stories wie diese werden in Zukunft sicherlich an Gewicht gewinnen, denn auch hier in Europa zieht Social Media langsam langsam ein.

    Von bahnbrechend war übrigens nicht die Rede, es ging mir alleine um den Zusammenhang B2B und Social Media.

  4. Thomas Hutter | 31.08.2009 22:56

    Der Meinung von Stefan kann ich nicht beipflichten, ich erlebe immer häufiger, dass eine Verknüpfung zwischen Privat und Business auch in Facebook und Twitter grundsätzlich möglich ist und immer mehr zusammen fliessen. Gerade im Bereich Branding zeigen Bespiele wie Pizza Hut und Coca Cola mit Facebook FanPages mit Mitgliederzahlen von 1 Mio. das Facebook durchaus eine geeignete Oberfläche für Marketingaktivitäten bietet.

    Nicht bahnbrechend neu finde ich die Wortschöpfung B2C2B, die Kommunikation B2C dürfte bereits vor Social Media Marketing, bzw. Social Networks auch auf dem Rückkanal funktioniert haben, wenn entsprechende Dialogmechanismen zur Verfügung gestellt wurden. Neu dürfte in diesem Zusammenhang eher sein, dass die Kommunikation nicht mehr 1:1 erfolgt, sondern für eine Vielzahl von Kunden und möglichen Kunden sichtbar gemacht wird und nicht mehr „im Dunkeln“ erfolgt, was wiederum neue, hohe Anforderungen an Marketing und PR von Firmen stellt – siehe dazu auch „Einflüsse von Web 2.0 auf den Kundendienst von Unternehmen“ – http://www.thomashutter.com/index.php/2009/07/einflusse-von-web2-0-auf-den-kundendienst-von-unternehmen/ – In diesem Bereich werden viele Unternehmen auf Grund von Ignoranz und Nichtwissen in den nächsten Jahren teures Lehrgeld bezahlen müssen.

  5. Philipp Sauber | 31.08.2009 22:28

    @Stefan Danke für Deinen Input. Ich glaube auch, dass es bei Facebook, Twitter und Co (noch) um’s private geht aber man nimmt immer wieder was mit, an das man sich dann im Biz im richtigen Moment wieder erinnert (sollte).
    Natürlich muss es auch subtil genug sein, dass man sich nicht nervt, da hast Du absolut recht.

  6. Stefan Amport | 31.08.2009 22:12

    Meine Überlegung zum B2C2B: Twitter, Facebook und co. werden vom Consumer zu privaten Zwecken genutzt. Und der schweizer Durchschnittsangestellte trennt doch gerne Privat und Beruf. – So wird er sich wahrscheinlich bei Business Angeboten eher genervt wegklicken, als sich informieren, da er sich in dem Moment über Privates und nicht Geschäftliches informieren möchte.

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