Google’s Shopping Liste seit 2001, was wohl noch kommen mag?

Google Inc. hat bis dato 54 Firmen gekauft. Die bisher grösste Akquisition war DoubleClick, eine Online-Werbe-Firma für USD 3,1 Milliarden.

Die erste Firma hat Google im Jahr 2001 gekauft, ein Unternehmen namens Deja, deren Dienstleistung in das heutige Google Groups Produkt konvertiert wurde.

Weitere interessantesten Akquisitionen waren z.B.

Applied Semantics & Springs aus welchen Google AdWords und AdSense abgeleitet hat, also den Bereich, mit welchem Google heute nahezu 100% seines Umsatzes von rund USD 16,6 Milliarden (2007) erzielt.

Genius Labs, aus der Firma wurde Blogger kreiert. Die Site bittet jedermann die Möglichkeit einen eigenen Blog zu kreieren.

Urchin Software Corporation war im Jahr 2005 die Basis von Google Analytics, allerdings verkauft Google die Software von Urchin auch heute noch als Statistikprogramm, welches mit Log-Files arbeitet.

YouTube folge im Oktober 2006 für USD 1,65 Milliarden. Die Site ist heute die grösste video sharing Plattform im Web. Was die Internet-Schaffenden aber bis heute wundert, ist die Tatsache, dass Google die Youtube-Plattform bis heute nicht richtig zu Geld macht.

Mit Endoxon ist dann im Dezember 2006 auch eine Schweizer Firma dabei, welche Google beim Setup von Google Maps geholfen hatte.

Die komplette Akquisitionsliste finden man auf Wikipedia, und es stellt sich die Frage was sonst noch kommt oder ob eines Tages auch Google einer Übernahme zum Opfer fällt?

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6 Kommentare

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  1. Rick | 8.07.2008 08:11

    Habe heute Morgen gerade gelesen, dass M$ noch immer Yahoo aufkaufen will. Es wird nun eine Änderung in der Führungsriege bei Yahoo abgewartet.

  2. Philipp Sauber | 7.07.2008 20:26

    Dass Google nur noch wachsen kann sehe ich auch so. Und dass man mit zunehmender Grösse irgendwann nicht mehr das „coole“ Google Startup aus der Garage ist, kann ich auch unterschreiben. Wie Rick sagt, siehe Beispiel Microsoft.
    Sicherlich wird Google aber aufpassen müssen, dass es in gesunde Unternehmen die auch ‚mal kurzfristig einen Revenue abwerfen, investiert.

    Dann stellt sich also nur die Frage welcher der nächste Übernahmekandidat sein wird? Twitter vielleicht?

    @martin: habe mir den Video von Vint Cerf angeschaut, spannende Sache, muss also nur noch richtig umgesetzt werden.

  3. Martin | 7.07.2008 12:03

    Die Shoppingliste könnte man ganz schnell erweitern, wenn man sich zwei Videos ansieht. ,Google übernimmt…‘ und die ,Zukunft des Internets‘ (mit dem Googlevisionär Vinton Cerf) – s. thestrategyweb.de. Vielleicht kommt auch ein Scheich, kauft Google und stellt sich einen Computer mit Google Startseite im Browser in die Garage – direkt neben seine Autosammlung. Wer weiß…

  4. Rick | 7.07.2008 10:31

    Dieser wachstumsorientierte Zeitgeist ist nicht per se schlecht. Irgendwann ist aber der Punkt für eine Firma erreicht, wo es anfängt ins Schlechte zu kippen. Gutes Beispiel ist Microsoft. Da habe ich in Google mehr Vertrauen, schon von der ganzen Unternehmenskultur her. Ausserdem haben die „Zukäufe“ bis jetzt praktisch alle auch etwas fürs operative Geschäft gebracht. Was man zum Beispiel bei Skype, das von EBay aufgekauft wurde, nicht sagen kann.

  5. Urs | 7.07.2008 09:59

    Verflucht zum Wachsen
    Wie so viele Firmen ist auch Google dazu verdammt, immer weiter zu wachsen. Eine Wachstumsstrategie zu fahren, die vor allem Analysten und Börsen“fach“leute fordern. Eine langfristige, qualitätssichernde Strategie, hätte ein Kursfall und somit eine negative Auswirkung für den kurzfristigen Erfolg, dem alle andere unter zu ordnen ist. Die Angestellten der übernommenen Firmen, die mit Herzblut Aufbauarbeit betrieben haben, können einem leid tun. Ist dieser wachstumsorientierte Zeitgeist wirklich gut?

  6. Rick | 7.07.2008 07:55

    Bei der Grösse die Google bis jetzt erreicht hat, sind natürlich Firmenübernahmen nötig und Google kann es sich ja auch leisten. Vielleicht kaufen sie ja bald Microsoft oder was vielleicht realistischer ist, Yahoo. Wäre interessant, was die Kartellbehörden dazu meinen würden.

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