Google Wave – Enttäuschungswelle

Google Wave Federation ProtocolGestern 12.00 Uhr, ein Raum voller Internet Geeks und ein Testlauf mit zwei der -bis dato- seltenen Google Wave Accounts. Und bei all den anwesenden, ausgewiesenen Webprofis: grosse, imaginäre Fragezeichen über den Köpfen. Und das lag nicht an der äusserst dünnen Dokumentation von Wave.

Mit einem grossen Paukenschlag auf der letzten Google I/O Konferenz wurde Wave vorgestellt. Ein eineinhalb Stundenvortrag, der vor Begeisterung sprühte und versprach, Wave würde unsere Art der Kommunikation im Web völlig revolutionieren. Auf der Konferenz wurden die heiss begehrten ersten Test-Accounts für Entwickler vergeben, mittlerweile soll Google weitere 100.000 Tickets verteilt haben. Doch wo Google Wave heute steht hat es nur eines revolutioniert. Die Ansicht über Google`s Entwickler- und Produktstrategie.

Zu früh, zu langsam, nicht mal halbfertig und hungrig
Normalerweise kennt man Google als sehr verschwiegen, Produkte werden plötzlich und ohne Ankündigung auf den Markt gebracht, in einem Stadium das zur Veröffentlichung taugt. Bei Wave geht man einen anderen Weg. Was ich gestern erleben durfte, war ein System, dass äusserst Schwerfällig daher kam. Funktionen die angekündigt sind, findet man nicht. Andere sind als Buttons in der App zu finden, mit dem ALT Tag: noch nicht implementiert. Extrem langsam ist es, wohl auf Grund des immensen Ressourcen Hungers. Milliarden von älteren Enduser Computern werden Wave nicht einmal zum laufen bringen. In diesem Stadium gibt es natürlich auch noch keine Widgets und Apps von anderen Entwicklern, die den Spass an Google Wave so gross machen sollen. Durch die Kombination mit dem halb fertigen Wave, wurde auch den Webprofis gestern nicht klar, was mit dem System anfangen. Es verwirrt, es macht noch keinen Sinn und Spass erst recht nicht. Google Bug?

Grösstes Manko: völlig geschlossen.
Bis dato gibt es keinerlei Integration für all die anderen Kanäle die wir nutzen. Twitter, Facebook, email – Fehlanzeige. Dass es nicht mal eine Integration für Googles gmail gibt ist wohl die grösste Enttäuschung gewesen. Vielleicht will man das auch gar nicht auf Google´s Seite. E-mail ist tot und Wave soll es begraben? Aber durch diese Geschlossenheit ist es eben sehr schwer den Nutzen zu erkennen. Was will Wave von uns und mit uns? Nach einer ganzen Weile meldete sich dann ein Robot bei uns, genannt Tweety Bot. Er versprach die erste Schnittstelle zu sein zu Twitter und forderte uns in einem kleinen Formular auf unsere Twitter Accountdaten einzugeben. Aber da wollte keiner so recht dran mit seinem Passwort. Zu gross die Gefahr, dass es doch noch keine Schnittstelle ist, sondern nur ein kluger Hacker, der sich ergaunerte Passwörter an den Kühlschrank klebt und ins Fäustchen lacht.

Hat jemand von Euch schon Google Wave live erleben oder testen können? Habt ihr es verstanden? Und hattet ihr ganz neuen „Kommunikationsspass“ auf einem höheren Level?

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29 Kommentare

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  1. Dirk Worring | 7.08.2009 12:43

    Heute morgen hat mir mein Kollege Yves diesen Link geschickt. Google Wave auf dem iPhone (soll sogar einigermassen flüssig laufen):
    http://thenextweb.com/2009/08/06/google-wave-iphone-awesome/

  2. Dirk Worring | 7.08.2009 12:42

    @Andreas: In der Tat, Fragen ob Google wirklich „not evil“ ist werden immer häufiger. Und es gab auch am Event bei Namics Stimmen, die die Vermutung in den Raum stellten, das ganze sei der nächste Streich um den endlosen Informationshunger von Google zu stillen.

  3. Andreas von der Eltz | 7.08.2009 12:24

    Ja, es ist schade, dass Google nicht schneller vorangekommen ist. Seit ich das erste Video zu Wave gesehen habe, bin ich wie wahrscheinlich alle hier super gespannt.
    Der Ansatz von Wave, die statischen Seiten, das völlig veraltete Mail und die zahlreichen social networks durch so eine dynamische, offene Architektur zu ersetzen ist klasse!
    Ich bin zwar kein Entwickler und werde die Tiefen im Code nie entdecken, doch eines kann ich sagen: die Wave wird viele etablierte, proprietäre Inseln wie Facebook, Xing, mySpace und auch Twitter richtig aufmischen und die Integration mit diesen Diensten wird nur eine Zwischenlösung sein…
    Wozu auch – wenn Google’s Plan gelingt und davon gehe ich aus, dann haben wir ein geniales, neues Informationsmedium.
    Meine Bedenken sehen allerdings den Informationshunger von Google und die Gefahr, dass man dort auch die privaten Nachrichten mitliest, wie das in irgendeiner Vorversion auch schon als „Bug“ auftauchte.
    Die Frage heisst dann auch wieder mal… Vertrauen zu Google?

  4. Reto Hartinger | 6.08.2009 14:41

    dann muss ich sagen war es schade, dass ich nicht dabei war – ich hätte schon viel über die strategie des produktes sagen können – und wo es zurzeit wieso noch happert.

  5. Sam Steiner | 6.08.2009 10:59

    Ich finde ehrlich gesagt, diese Strategie von Google „Release early, release often“ besser als 6 Jahre lang an einem Produkt zu arbeiten und dann erst zu veröffentlichen. Gerade auch, wenn es klar so deklariert wurde, dass man kein fertiges Produkt erwarten sollte.

    Dank dieser Strategie fahre ich jetzt noch schneller im Internet mit Chrome 3.0 Beta:
    http://www.tech-tonic.ch/168-google-chrome-30-beta/

    Dank dieser Strategie haben sie viel mehr Feedbacks von Entwicklern und Endusern, die sie direkt und frühzeitig in die Produktentwicklung einfliessen lassen können. Mich erstaunt, dass man hier plötzlich darüber erstaunt ist.

  6. Dirk Worring | 5.08.2009 21:34

    @Jürg Schön das ich dabei sein konnte. Es lag ja auch an niemandem im Raum und schon gar nicht an Dir, dass es einfach nicht viel zu sagen gab. Letztendlich denke ich, hat Google mit seinen Leistungen bis dato die Erwartungslatte einfach sehr hoch gelegt – und nun einmal nicht erfüllen können. Das wird weder uns noch ihnen das Genick brechen. Ein bisschen zu viel Trubel der bei solchen Sachen in Zeiten der Social Media Welt ensteht. Aber ich bin (wie wohl viele) dennoch gespannt was da noch kommt.

  7. Reto Hartinger | 5.08.2009 18:14

    Google Wave ist an seinen Anfängen – technisch, wie auch vom Konzept. Colayer benutzt seit 10 Jahren die gleiche Metapher. Siehe dazu meinen Blogpost über Colayer

    http://blog.internet-briefing.ch/2009/06/18/google-erfindet-e-mail-neu/

    Dass auch bei Wave nicht alles Gold ist was glänzt, darf man ja zu Beginn nicht sagen. So hat Markus Hegi im Interview das ich mit ihm gemacht habe nur zaghaft angedeutet, dass Wave techisch ein Problem hat das sie zu Beginn auch hatten und es deshalb so langsam ist. Es beruht auf einer Fehlüberlegung.

    Hier zum Interview
    http://blog.internet-briefing.ch/2009/06/18/colayer-vs-google-wave-interview-mit-markus-hegi/

    Colayer hat sich als Produkt schon seine Sinnfindung hinter sich und auch einige Features drin, die Wave fehlen. Diese gehören einfach hinein, sonst wird das nur unübersichtlich. Aber lest einfach die beiden Blogposts

  8. Felix Kaiser | 5.08.2009 17:59

    Aus meiner (Nicht-Techie)-Sicht spannend ist das _Kommunikationswerkzeug_ Wave — und das scheint mir keinen Vorteil zu haben, der nicht durch seine Nachteile aufgewogen oder gar zunichte gemacht werden.

    Das einzige grundsätzliche Feature für Nutzer, das ich nicht schon in einem Teamchat oder gar Skype habe, ist das nachträgliche Bearbeiten von Waves und die sofortige Aktualisierung bei allen Teilnehmern. Letztere bringt bspw. gegenüber Skype keinen Vorteil: mitlesen was andere schreiben brauch‘ ich nicht, nur wissen, dass sie bereits dran sind.

    Das nachträgliche Bearbeiten ist aber nun ein Feature, das mir Probleme bereitet: wenn ich mich mit jemandem unterhalte möchte ich mich auf das verlassen, was er sagt. Klar, _vernünftige_ Nutzer werden nicht nachträglich ändern ohne mir aktiv darüber Bescheid zu geben, dass Sie etwas korrigiert haben haben. Aber dann können Sie auch gleich nur Ihren Fehler berichten. Unten am Ende des Chat, wie bei jedem echten Gespräch auch.

  9. Jürg Stuker | 5.08.2009 17:32

    Ich habe gestern ja schon alles gesagt, was ich sagen wollte. Danke für den Post und für den Dank wegen der Gastfreundschaft. Ob Namics erwähnt wird oder nicht, ist mir nicht wichtig… wichtig sind mir die Leute, die Gast waren bei uns und dabei Namics-Luft witterten.

  10. Jay Martin | 5.08.2009 17:06

    Enttäuschung oder Vorfreude sind intim abhängig von der verwendeten Terminologie, an der natürlicherweise die Erwartungen aufgehangen sind. Gerade unser Düsseldorfer Hackathon hat mich eher darin bestärkt, Wave nicht als „unfertiges Produkt“ zu sehen, das „auf den Markt gebracht“ wurde. Für mich war Wave von Anfang an eine Idee, randvoll mit allen möglichen und unmöglichen Tools, an der alle Interessierten von Anfang an partizipieren können. Ein riesiges technisches und konzeptionelles Abenteuergelände, auf das ich mit Begeisterung mein Zelt, meinen Campingkocher und meine Klampfe mitbringe, und von dem ich eher ein wenig enttäuscht gewesen wäre, wenn ich dort schon die ersten Hotels vorgefunden hätte.

  11. capo | 5.08.2009 16:24

    Ich war auch da.
    Das einzige was mich Enttäuscht hat war das Google ein so unfertiges Produkt an die öffentlichkeit lässt.

    Der technische hintergrund finde ich noch immer super. Und den ansatz genjal.
    Das was ich gesehen habe ist weit weg von Beta oder Alpha. Ist klar pre Alpha.
    Ich bin noch immer sehr Optimistisch, und denke das Wave was grosses werden wird. Google soll sich einfach nicht verzetteln.

    Ich wurde spontan an Peter Molyneux erinnert. Der damals vor der entwicklung von Populous an einer Spielekonferenz das spiel mit einem Excelsheet vorgestellt hat. Die genjalen ansätze waren zu sehen. Aber mehr nicht.

    Das beste am Event bei Namics war die kurze führung durchs Haus und das gespräch danach 😉

  12. Dirk Worring-Ramstoeck | 5.08.2009 16:04

    @Christian, Namics: VIelen lieben Dank für die Gastfreundschaft, Showcase und die leckeren Brenzeln. 🙂

  13. Dirk Worring-Ramstoeck | 5.08.2009 16:03

    @siggi: wir doch keine traffic baiter… ein grundwehrlicher Blog über online marketing, der jederzeit um authentischen und guten Content bemüht ist. Nicht überall wo Marketing drauf steht, ist „Werbung“ drin 🙂

  14. Christian Leu | 5.08.2009 15:50

    @mds
    also ich wart mal ab bis Google Wave wirklich in einer Public Preview vorhanden ist. Im Moment ist das ganze ja noch geschlossen und ohne Nutzen. Da investiere ich meine Zeit lieber in Scripting in Google Apps. 🙂

    @Dirk
    Wäre ja immer noch der Moment das zu tun. 🙂

  15. Daniel Mettler | 5.08.2009 15:28

    Google Wave ist derzeit a) eine Preview und b) eine solche für Developer, noch keine massentaugliche Version für Endanwender. Darauf hat Google im Invite-Beantragungsformular explizit hingewiesen (übrigens auf recht humorvolle Art ;). Anders ausgedrückt: Wer nach prognostizierten 10-12 Beaufort eine ruhige See oder Alpamare-Verhältnisse erwartet, ist selbst schuld.

    Auch die I/O Konferenz richtete sich in erster Linie an Entwickler, auch wenn der Marketing-Effekt darüber hinaus wohl beabsichtigt war.

    Aus strategischer Sicht verstehe ich, dass Google hier den Weg des frühen Developer-Releases gewählt hat. Es handelt sich um einen interessanten, umkämpften und neuen Markt („Real-time“ Data Streams, „RT“ Services Platform -> vgl. Twitter, Facebook, FriendFeed usw.). Early Mover Advantages und Netzwerkeffekte spielen eine wichtige Rolle. Man will rasch Präsenz markieren und möglichst schnell viele Schnittstellen implementieren (lassen), was am besten unter Einbezug von externen Entwicklern geht.

    mettlerd at wavesandbox

  16. siggi | 5.08.2009 15:15

    Shame on me! Das ich nach all den Jahren Internetz einen contrarian-traffic-bait schlucke. Und oben steht auch noch: Marketing. 😉 Ts ts.

  17. Dirk Worring-Ramstoeck | 5.08.2009 15:01

    Ich muss hier ehrlich (nach diesem Artikel hinter vorgehaltener Hand) gestehen, ich bin auch immer noch sehr gespannt. Weil ich weiss, was Google anpackt wird was. Was natürlich enttäuschte, war nach der Keynote auf der I/O das nun endlich mal live zu sehen. Und zu sehen gabs irgendwie (fast) nix. Aber das alles stürtzt mich nicht in tiefe Traurigkeit. Der Ansatz, da stimme ich nach wie vor siggi, Tim, Alexander zu, ist klasse und der richtige Schritt und Vision für die Online Kommunikation von morgen.

  18. siggi | 5.08.2009 14:46

    Um Wave zu beurteilen muss man im Moment die Funktionalität eher abstrakt auffassen und mit sehr viel Phantasie über den Tag hinaus exptrapolieren. Wenn ich die Archtiektur am Wochenende richtig verstanden habe, dann kann ist das was wir da sehen ein pädagoggisches Entgegenkommen von Seiten Googles.

    Ausserdem ist Wave mit der generellen Fragestellung nicht alleine. Es gibt mindestens ca 2 andere Anbieter und in den Wings lauern bestimmt andere. Dh die Zeit ist reif für Tools, die die soziale Temperatur (um mit Chardin zu sprechen) auf Terra weiter erhöhen.

    Ob das gesellschaftlich verträglich und in großen Firmen erwünscht ist – keine Ahnung. Das sind auf jeden Fall Entwicklungen die die herkömmlichen Organisationsformen herausfordern.

  19. Tim Bruysten | 5.08.2009 14:36

    Ja, wir haben Wave intensiv gestestet und mein Fazit ist anders, auch wenn ich den Frust in dem obigen Beispiel gut nachvollziehen kann. Aber es ist eben keine Beta, es ist auch keine Preview.

    Alle, die jetzt reingeguckt haben, haben angegeben, dass sie Techniker sind, Phantasie haben und „mit den Haien schwimmen möchten“. Deswegen ist mosern und zetern irgendwie uncool 😉 Konstruktive Kritik aber durchaus angebracht.

    Trotzdem kann ich einige Argumente wirklich nachvollziehen: Es ist wirklich langsam, das UI Design ist wirklich gruselig. Aber die UI ist auch nicht Wave, sondern ein möglicher Wave Client – andere Wave Clients können ganz anders aussehen.

    Und zur Zeit ist es auch noch schwer, die Phantasie aufzubringen, zu sehen, was „ein Tool wie Wave“ auswirken könnte. Zur Zeit besteht der Verdienst von Google mit Wave darin, uns einen Mißstand noch mal deutlich vor Augen zu führen: Unsere aktuellen Kommunikationstools beruhen häufig schon auf Jahrzehnte alten Konzepten und arbeiten mit Jahrhunderte alten Metaphern; die zwar sehr mächtig sind, uns leider aber oft ausbremsen. (Was zum Beispiel soll das mit dem „Dokument“ und der „Seite“ in einer digitalen Welt? – Gibt es da noch einen guten Grund für? Wenn ja, ok, aber die Frage muß man stellen.)

    Daher ist der Anspruch, dies konsolidieren und ins 21. Jhd. bewegen zu wollen durchaus berechtigt. Ob Wave dies am Ende leistet, bleibt abzuwarten… Aber die Paste ist aus der Tube… Irgendwer wird es nun machen 😉

  20. Alexander Benker | 5.08.2009 14:26

    Wave ist sicherlich noch etwas entfernt von einer Beta-Version.
    Aber es hat schon einiges an Potenzial. Für einfach ein bisschen rumspielen ist es leider auch noch nicht stabil genug.
    Wir haben hier letztens in Düsseldorf einen Hackathon gehabt, wo wir uns zwei Tage intensiv mit Google Wave auseinandergesetzt haben (wobei jeder einen eigenen Account hatte)
    http://sites.google.com/site/duesseldorfgtug/googlewave
    auf der Seite haben wir auch diverse Berichte von den Teilnehmern verlinkt.
    Generell ist die Unreife schon ein Problem – aber ich denke die überwiegende Stimmung war eher „Vorfreude“ als „Enttäuschung“

  21. Sam Steiner | 5.08.2009 13:24

    Bei Android hat sich Google mehrmals eher zuviel Zeit genommen für das Veröffentlichen der SDKs etc. Vielleicht haben sie zu viel daraus gelernt.

  22. Markus Hegi | 5.08.2009 13:13

    Siehe auch Colayer vs Google Wave: http://bit.ly/16DvPX
    oder: http://colayer.com/PAGE_googlewave

  23. Yves | 5.08.2009 13:12

    Ich hatte letzte Woche das Vergnügen (für Christian, auch bei Namics) und es ist mir in etwa gleich gegangen.Ich denke der „komische“ Zustand, den das Projekt (hoffentlich nur) im Moment hat, kommt daher, dass bei diesem Googleprojekt in einem sehr frühen Stadium schon auf Drittprogrammierer gesetzt wird. Ich müsste mich täuschen, wenn dies bei den bisherigen Google Gadgets so der Fall war.

    Ich bin auf alle Fälle neugierig, was die Welle bringen wird und vor allem wann das Teil stabil laufen wird.

  24. Dirk Worring-Ramstoeck | 5.08.2009 12:13

    @Christian: Ja, ich hätte für die Gastfreundschaft und Brezeln danke sagen sollen. Da hast Du recht. Und den Jungs bei Namics ging es genauso wie allen. Ratlosigkeit auf breiter Ebene. 🙂

  25. mds | 5.08.2009 12:07

    @Christian Leu: Probier’s doch einfach selbst aus … Google verteilt den Zugang mittlerweile selbst grosszügig, ansonsten hätte ich kein Konto erhalten.

  26. Christian Leu | 5.08.2009 11:53

    Schön, ihr geht zu Namics an die Wave Demo, schreibt darüber aber erwähnt das ganze mit keinem Wort. Find ich jetzt nicht ganz sauber!

  27. Dirk Worring-Ramstoeck | 5.08.2009 11:48

    @Tom: Ja, ich glaube dieser Umstand verwirrt die Leute noch mehr als Wave an sich. Was ist nur los mit Google. Aber wie Jürg Stucker gestern meinte, vielleicht hat MIcrosoft oder Yahoo was ähnliches in der Mache und man wollte der Erste sein. Und hat sich diesmal übernommen mit dem Termin und Paukenschlag.

  28. BloggingTom | 5.08.2009 11:40

    Die (imaginären) Fragezeichen haben sich bei mir auch rund 24 Stunden nach der Demo noch nicht wirklich gelüftet. Und somit gilt für mich weiter, was ich gestern auch getwittert hatte: „Vieles angedacht, aber nix funktioniert richtig“.

    Gut, man mag nun argumentieren, dass das alles noch eine Developer Preview sei und darum dies und das (oder fast alles) noch nicht funktioniert. Aber: Bei jedem anderen Unternehmen würde ich das durchgehen lassen, doch bei Google lass ich das nicht gelten. Google als der Konzern, der seine Produkte immer gleich ziemlich marktreif auf die Massen loslässt (auch wenn da meist ein ewiges „Beta“ dranpappt), veröffentlicht Wave in einem so frühen Stadium? Das konnte ich gestern gar nicht recht glauben.

    Irgendwie kommt es mir vor, als sei man selber nicht mehr weitergekommen und hoffe nun darauf, dass es die Community schon richten werde…

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