Facebook Kampagne gewinnt Gold in Cannes

Ich will gar nicht hämisch rüberschauen, zu dem PR „Profi“ der noch vor zwei Wochen schrieb, Social Media Kampagnen können nicht funktionieren. Gerade sind die Cannes Lions wieder vergeben worden und bei den Cyber Lions war so einiges dabei, dass ihn direkt Lügen strafte. Wie die Kampagne „Whopper Sacrifice“ von Crispin, Porter + Bugosky für Burger King.

(Einige Teile dieses Videos stammen direkt von Crispin, Porter + Bogusky)

Wirklich grosses Kompliment nach Boulder, Colorado von mir. Den Spiess umzudrehen, es mit dem viralen Effekt statt  durch Freunde einladen, über Freunde „löschen“ zu versuchen war gewagt, aber hat sich bezahlt gemacht – und somit das ganze Facebook Konzept auf den Kopf gestellt. Und da sieht man liebe PR’ler: Wenn man die richtigen Leute an solche Sachen ran lässt, dann funktionierts auch. Denn eine Viertelmillionen gelöschte Freunde und millionenfache Erwähnung in wirklich allen Medienkanälen sprechen für sich (und das Gewicht der Mitmachenden jetzt wahrscheinlich auch).

Kanntet Ihr die Kampagne? Wie findet Ihr das Konzept? Und habt Ihr selbst den einen oder anderen Favoriten bei den Cannes Lions?

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15 Kommentare

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  1. Daniel | 29.05.2010 12:42

    Nettes Video – nun bin ich hungrig 🙂

  2. chris nürnberg | 26.07.2009 09:50

    also ich behaupte mal die Kampange hätte bei McDonalds nicht so eingeschlagen- der Whopper ist halt einfach der leckerste (FastFood) Burger. Tolle Idee….

  3. Yves | 16.07.2009 09:48

    @Chris: I like smart asses. Smart asses made me clever. 😉

  4. Dirk Worring | 15.07.2009 18:59

    @jaegi: wir haben ein bluetooth mikro angeschlossen, dass man perfekt zwischen uns aufs sofa legen konnte. es war nicht etwa in der hello kitty versteckt 😉
    und vielen dank fürs kompliment. wir hatten enorm viel spass beim dreh. und die gesichter der leute im burger king waren ebenfalls gold wert

  5. @jaegi | 15.07.2009 18:31

    Hallo Dirk

    Amüsantes Video – weiter so. Wie habt ihr den Ton gemanagt? Sehe kein Mic, klingt aber wie aus der Sprecherkabine. Richtmikrophon auf der Kamera?

  6. tanya | 15.07.2009 16:25

    🙂 meine mitzekatze, und meine fetten zwei 🙂
    guten appetit

  7. Dirk Worring-Ramstoeck | 15.07.2009 15:23

    @Chris: Don’t worry, you are not the smart ass and Yves got the picture right. Just making a funny comment on a really funny campaign idea. And yes the freakout campaign was great too. We just wanted to show (nacked up by the top notch jury members in Cannes) that Social Media campaigns can actually work, even though some classic advertisers and PR Guys don’t believe it.
    Thanx for your comment an spread the word.

  8. Chris | 15.07.2009 15:04

    @Yves:sorry for me being a smart ass, but the promotion is limited to one coupon per Facebook account (http://news.cnet.com/delete-10-facebook-friends-get-a-free-whopper/).
    And it doens’t beat their Freakout campaign: http://www.youtube.com/watch?v=Jqgr4UUqdNg

  9. Dirk Worring-Ramstoeck | 15.07.2009 12:39

    @guido: Für freundesarme Menschen gibt es ja immer noch die Tafel. 🙂

  10. guido | 15.07.2009 12:38

    ich hab sowenig freunde … ich hätt glaub ich nicht mal nen halben burger bekommen.

    lg guido

  11. Kevin Durukan | 15.07.2009 11:52

    Diät wird danach eh wieder gehalten! Die Aktion der Kampagne hat doch so oder so ihren Effekt nicht verfehlt. Ob die Leute nun wieder ihre Freunde adden oder es dabei belassen, steht doch eh nicht zur Debatte. Tatsache ist dass durch diese Kampagne die Anzahl der Übergewichtigen gestiegen ist. Man sieht immer wieder wie schnell sich solche viralen Kampagnen verbreiten. Twitter und der Activity Stream tragen hier wesentlich dazu bei. Ob die Imagepflege damit nicht belastet wird, naja… Burger King kennt eh jeder und deren Image ist wie ein Sommergewitter – mal schön, mal fürn ar***.

  12. Yves | 15.07.2009 09:36

    Genau. Freunde löschen, Burger essen, Freunde adden, Freunde löschen, Burger essen, Freunde adden, Freunde löschen, 2. Burger essen…… Bis zum Platzen. „Super Size Me“ lässt grüssen.

  13. Dirk Worring-Ramstoeck | 15.07.2009 09:17

    @Sam: das ist ja genau der Punkt den viele nicht verstanden haben mit der Facebook Reaktion: zu erwarten war doch, dass die Leute – kaum den Burger fertig gekaut – ihre Freunde gleich wieder hinzufügen.

  14. Sam Steiner | 15.07.2009 09:07

    Ich glaube nicht, dass man den Burger zurückgeben musste, wenn man die Freunde nach der Aktion wieder „geaddet“ hat, oder?

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