Brauchen Firmen einen Blog? Studenten der HWZ beurteilen das Kommunikationsinstrument!

Bloggen ist immer noch ein Thema, welches noch lange nicht bis in alle Bereiche der Unternehmenskommunikation vorgedrungen ist. Braucht die Welt Corporate Blogs oder investiert man seine Zeit besser in andere Marketingmassnahmen.
Wie meine Studenten der HWZ das Marketing- & Kommunikationsinstrument Blog beurteilen erfahrt Ihr im Video.

Teil 1: SWOT-Analyse aus Sicht a) Geschäftsleitung und b) Kunden:

Brauchen Unternehmen einen Blog?
Kann man damit Geld verdienen oder geht’s in erster Linie darum, sein Mitteilungsbedürfnis zu befriedigen?

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16 Kommentare

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  1. adocom | 9.07.2010 10:42

    Wir finden, dass ein Unternehmensblog eingebettet in einer integrierten Kommunikation hilft, mit zukünftiger Mitarbeiter, potenziellen Kunden in den Dialog zu treten und sich zu positionieren.

    Tipp:
    Wie Unternehmen ihre Kommunikation auf die veränderten Medienumfelder abstimmen können, hat Virtual Identity zusammengefasst, inklusive Whitepaper – Download.

    adocom

  2. Annubis | 17.06.2009 11:05

    danke sam

  3. Sam Steiner | 17.06.2009 08:55

    nur bitte was bedeutet SWOT übersetzt?

    SWOT – Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats – Stärken, Schwächen, Chancen, Gefahren.

  4. Annubis | 16.06.2009 23:12

    so herr sauuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuubeeeeeeeeeer ;p
    ich bleib bei du…
    also zuersteinmal schade das du mein verschlimmbesserungswunsch/idee vom süssen püppli ned umgesetzt hast ;p

    nun ob eine firma ein blog braucht – darüber habe ich schon mit sam ziemlich heiss diskutiert. ich sehe es immernoch nicht wirklich ein, dass KMU blogs führen sollen – die haben doch die kapazität und die zeit für sowas gar nicht. grössere unternehmen können das schon benützen aber bei kleineren sehe ich nicht ganz ein.

    trotzdem eine gute analyse nur bitte was bedeutet SWOT übersetzt?

  5. Sam Steiner | 16.06.2009 18:19

    @Philipp – „Nur kauft keiner was, zumindest in der heutigen Zeit, das nicht schnellstens zu Kohle gemacht werden kann.“

    Seh ich anders – Firmen geben auch sonst Geld aus für den Kundendienst. Daraus kann man auch keinen ROI erwarten. Ein Blog ist zum Teil auch Kundendienst (und bei einer lebendigen Community hilft es da auch sparen – mit dem Kunde hilft Kunde Effekt).

  6. Philipp Sauber | 16.06.2009 18:12

    @Sam, grundsätzlich hast du recht. Nur kauft keiner was, zumindest in der heutigen Zeit, das nicht schnellstens zu Kohle gemacht werden kann. Also wär’s auch gut wenn ein Blog mit einem ROI belegt werden könnte.

    @dworni ok ok, wir nehmen’s raus. Ich fand’s bei anderen Blogs immer ganz nützlich.

  7. @dworni | 16.06.2009 17:28

    (das die E-Mail-Abos der Kommentare auf diesem standardmässig aktiv sind, würde ich ändern)

  8. Sam Steiner | 16.06.2009 16:52

    „Kann man damit Geld verdienen?“ finde ich die falsche Frage, wenn man wissen will, ob „Firmen Blogs brauchen“.

    Ein Firmenblog ist in der Regel nicht dazu da, Geld zu verdienen. In den allerseltendsten Fällen wird eine Firma mit einem Blog mehr Geld einnehmen als ausgeben. Aber es geht ja eben um Interaktion mit (pot.) Kunden, Imageaufbau sowie um das Einholen von wichtigen Feedbacks zur Verbesserung des Angebots.

    EIne Firma braucht ein Blog, um Geld zu sparen – nicht zu verdienen 🙂

  9. Sam Steiner | 16.06.2009 16:47

    Wie negativ sind denn wirklich negative Kommentare im Firmenblog? Es bringt den Konflikt weg von der Strasse (Twitter) hin zu einem Ort, an dem die Firma besser darauf reagieren kann. Wenn die Firma auf negative Kritik (die durchaus mal berechtigt sein kann!) gut reagiert, kann genau auf diese Weise die Stimmung geändert werden. Auf welche Weise denn sonst?

    Klar, Cablecom müsste jetzt nicht gerade einen kommentaroffenen Blog starten. Für alle anderen Firmen denke ich, kann das Bloggen grosse Vorteile bringen.

  10. @dworni | 16.06.2009 13:32

    Tja, genau solche Beiträge führen dazu, dass Kunden von mir (KMU und grössere) für den Werbrelaunch „einen Blog“ wollen. Das sei doch super, man hätte da die Möglichkeit mit den Kunden zu kommunizieren* und und und. Auf meine Frage, wer dann im Unternehmen den Blog füttern und über was man bloggen würde, kommt der Kunde dann meistens ins stottern.

    Ich glaube, soweit sind die Überlegungen längst klar, dass Blogs was Gutes sein können. Jetzt brauchts Firmen, welche sich professionell dieser Thematik widmen und Beratungen/Begleitung/Ghostwriting zu diesem Thema anbieten. Und in etwa 10 Jahren hat auch die GL Verständnis dafür und gibt das Budget frei.

    *mit gewissen Kunden kommuniziert man sicher ein wenig, finde dieses Argument aber eher schwach

  11. Philipp Sauber | 16.06.2009 11:54

    @JWD Endlich mal einer der’s auf den Punkt bringt. Bloggen lohnt sich, danke für’s statement. Und was die Bannerwerbungbetrifft – der könnte von mir sein 😉

    Trotzdem, der Aufwand einen Blog zu schreiben muss man einplanen, sonst wird’s nichts. Bin aber auch der Meinung, dass sich die Investition früher oder später ausbezahlt und man qualitative Leads generieren wird. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

  12. JWD | 16.06.2009 11:34

    Aus unsere Praxis überwiegen die Vorteile des integrierten Blog-Projektes in Bezug auf Neukontakte, F+E Anregungen und quasi Fan-Plattform für unsere Produkte.

    Kaum ein anderes Medium, außer vielleicht Twitter ist derart interaktiv.

    Ich kann nur Mittelständler raten, dieses Medium nicht nur den Konzernen zu überlassen. Produkte werden durch die Globalisierung austauschbarer, auf der anderen Seite interessieren sich Kunden für die Menschen hinter dem Produkt und wollen verstehen, was Made in Germany bedeutet.

    Und in der Tat: wir wollten doch nie mit Bannerwerbung oder ähnlichem Geld verdienen.

    Gruss!
    JW

  13. Yves | 16.06.2009 10:40

    Meiner Meinung nach sehen die Studenten die wahren Vorteile eines Unternehmensblogs noch nicht so richtig. In der Studie nimmt das „Geld verdienen“ eine viel zu grosse Bedeutung an. Die wahren Qualitäten sind aber woanders. Wo sonst habe ich als Unternehmen die Möglichkeit, mit den Kunden direkt zu kommunizieren? Und mit Kommunikation meine ich vor allem zu hören. Gibt es ein einfacheres Mittel, um zu erfahren was die Kunden, und die die es vielleicht werden, über meine Firma und meine Produkte denken? Wo kann ich schneller auf Kundenwünsche eingehen? Auch negative Kommentare, wenn sie berechtigt sind, bringen mich als Unternehmen weiter. Kann ich in einem Blog nicht schneller darauf reagieren, als in den Printmedien? Man kann den Kunden ja auch zeigen, dass man Kritik ernst nimmt und damit umgehen kann.

    Also, wenn mir die Kunden egal sind, solange sie bei mir kaufen, dann brauche ich sicherlich keinen Blog. Wenns nicht so ist, dann würde ich mir das gut überlegen, auch wenn im Blog selber kein Geld verdient wird.

  14. Philipp Sauber | 16.06.2009 09:33

    @Adrian ich stimme Dir zu, dass man den Aufwand nicht unterschätzen darf. Ein Punkt den ich bei Kunden immer als erstes erwähne.
    Denn Aufsetzen und Hosten ist im Verhältnis zum Führen des Blogs beinah vernachlässigbar.
    Dass die Frage falsch ist nehme ich so an, muss ja nicht Deiner Meinung sein.

  15. Adrian Iten | 16.06.2009 09:27

    Stellt man die Frage so („Brauchen Unternehmen einen Blog?“), gibt es nur eine Antwort: „Nein“

    Es gibt keine Unternehmung (ausgenommen Firmen, die direkt mit Blogs Geld verdienen (Software-Anbieter, Berater, etc.)), die zwingend einen Blog braucht. Die Wortwahl ist eindeutig falsch! Eine ähnliche Frage wäre: „Muss ein Unternehmen Print-Werbung machen?“

    Ein Blog ist lediglich ein weiteres Intstrument in der Palette, das vor der Anwendung durchdacht und geplant werden muss. Der Aufwand darf dabei nicht unterschätzt werden. Ein schlecht geführter und aufgebauter Blog richtet definitiv mehr Schaden an, als dass er nützt.

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