Kriegspropaganda mit Web 2.0

US-StreitkräfteDas Web 2.0 ist inzwischen zu einem festen Bestandteil der heutigen Gesellschaft geworden. Vor allem Facebook und Twitter werden für die Kommunikation sehr geschätzt. Nun haben auch die US-Streitkräfte den Nutzen vom Web 2.0 entdeckt und startet eine Web-Offensive.

Die US-Streitkräfte haben angeblich zunehmend mit Falschmeldungen über ihre Tätigkeiten in Afghanistan zu kämpfen. Die Gegner machen sich dabei die Hilfsmittel vom Internet zu nutzen und verbreiten so Ihre Propaganda. Nun entdecken die amerikanischen Streitkräfte auch das Web 2.0 und initialisieren auf verschiedenen Plattformen ihre eigene Kriegspropaganda.

So gibt es zum Beispiel eine Facebook-Seite von den Streitkräften in Afghanistan. Auch ein Twitter-Feed ist aktiv und bei YouTube gibt es einen Channel der U.S. Forces in Afghanistan. Dadurch wollen die Amerikaner weitere Segmente erreichen und so ihre Kommunikation erweitern und verbessern.

Die US-Streitkräfte reagieren damit auf die Tätigkeiten ihrer Gegnern. Insbesondere die Taliban benutzen schon jetzt das Web 2.0 für Ihre Propaganda. Laut einem US-Sprecher will man diesen Falschmeldungen entgegenwirken und ein unverzerrtes Bild von der Lage in Afghanistan wiedergeben. Wer schlussendlich die Wahrheit kommuniziert ist jedoch eine andere Frage.

Werden die US-Streitkräfte mit Ihrer Web-Offensive Erfolg haben und wird eine solche Kriegspropaganda im Web 2.0 von den Useren überhaupt akzeptiert?

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3 Kommentare

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  1. Marion | 3.06.2009 21:21

    Die Kreise des Web 2.0 machen eine immer größere Runde. Man probiert es echt mit allen Mitteln…Unglaublich!

  2. Yves | 3.06.2009 09:05

    Ich denke nicht, dass dieser Kanal für die Kommunikation was bringt. Ich vermute mal, dass die Taliban eine andere Zielgruppe als die US-Streitkräfte haben und somit auch jeweils der entsprechenden Partei zugehört wird. Was für mich interessant wäre, sind News von unabhängigen Journalisten. Gibts aber auch immer weniger. Die Amerikaner setzen ja alles daran, dass die Journis bei ihnen eingebunden werden und auch schreiben, was die Amerikaner hören wollen.

  3. Oliver | 3.06.2009 08:51

    Es wäre sicher kontraproduktiv, wenn die US-Streitkräfte diesen „Nachrichten“-Kanal komplett ihrer Gegenseite überlassen würden.
    Die Wahrheit sagen die zwar sicherlich auch nicht, aber beide Seiten sehen zu können ist meiner Meinung nach besser als nur von einer Seite Informationen zu bekommen.
    Ja, ich denke, dass sie damit erfolg haben werden.

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