Facebook Gruppen wie „Esther Maurer muss weg“ mit wachsender Fangemeinde

Anti Esther Maurer Gruppe auf Facebook

Innerhalb des ersten Monates schliessen sich auf Facebook über 2’000 Mitglieder der Gruppe „Esther Maurer muss weg“ an oder mobilisieren unter dem Gruppennamen „Ich könnte Mike Shiva pausenlos in die Fr…. hauen“ mit über 3’000 Mitglieder.
Haben solche Aktionen Auswirkungen und finden sie ein breites Publikum?

Facebook, das Social Network, das nach wie vor mit über 200’000 neuen Mitgliedern pro Tag wächst, gewinnt in den letzten Monaten auch in der Schweiz immer mehr an Aufmerksamkeit.

Zum einen gibt es immer mehr Applikationen die von jedermann oder jeder Firma entwickelt und integriert werden können. So zum Beispiel die Anwendung von Abercrombie & Fitch, bei welcher man einem Freund ein Geschenk machen kann. Natürlich geht es hier um eine reine Branding-Aktion von Abercrombie & Fitch.

Zum andern gibt es die Facebook Gruppen. So sammelt man dann eben Fans, die für eine Absetzung von Esther Maurer (Polizeivorsteherin der Stadt Zürich und SP Mitglied) sind oder gegen den Hypnose-Freak Mike Shiva.
Gerade im politischen Bereich kommen immer neue Gruppen dazu, die mit unter stark polarisieren. So frage ich mich dann wie clever es wohl sein mag, wenn man seine politische Gesinnung im Internet allen zugängig macht. Aber das ist wohl ein Thema, das einen eigenen Post verdient.

Jetzt stellt sich wie eingängig erwähnt die Frage, ob man damit auch ein breiteres Publikum als „nur“ die Facebook Community erreicht.
Die Antwort ist „JA“, den gestern Abend berichtet ein Zürcher Lokalradio, dass sich die Anti Esther Maurer Gruppe auf Facebook bereits im ersten Monat über mehr als 2’000 Mitglieder erfreut.

Offensichtlich ein Thema das auch die Medien interessiert und so natürlich ein breiteres Publikum erreicht. Klar, dass nach solche einer Medienmitteilung auch die Fangruppe weiter anwächst.

Was sind eure Erfahrungen mit Facebook Gruppen oder welches sind eure Favoriten?

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6 Kommentare

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  1. ANNA ANNA | 3.02.2010 08:58

    ja esther maurer sett eifach me bohne esse

  2. Philipp Sauber | 4.03.2009 00:01

    @Iris Ein Social Network lebt von der Selbstkontrolle und von der Selbstdisziplin. Der Aufwand alle Gruppen, Bilder, Inhalte etc zu prüfen wäre viel zu gross.
    Missbräuche können aber an Facebook gemeldet werden und sollten dann von der Plattform verschwinden.
    Ich gebe Dir aber recht, es ist ein Problem, dass immer wieder adressiert werden muss, fragt sich nur ob’s auch Wirkung zeigt.

  3. Iris Hülße | 3.03.2009 15:53

    zu meinen Erfahrungen: ich stoße immer wieder auf Gruppen wie „Execute Salman Rushdie“ in der alle Muslime aufgefordert werden, den Schriftsteller zu töten, weil er in den Propheten beleidigt hätte. Die Funktion „report group“ bringt nach meiner Erfahrung gar nichts. Ich kann mir schon vorstellen, dass man unmöglich alle neuen Gruppen überprüfen kann, aber es sollte bessere Möglichkeiten geben, Facebook über solche menschenfeindlichen Gruppen zu infomieren.

  4. Philipp Sauber | 15.08.2008 08:48

    Ich gehe mit euch beiden einig, dass es bei den Gruppen weitgehend um den Fun und möglichst viele Mitglieder geht.
    Was nun aber bei Esther Maurer passierte, geht schon etwas weiter. Die gute Frau war in den letzten Tagen nun auch in anderen Medien ein Thema, kam so unter Druck und musste sich schlussendlich rechtfertigen. Ganz ohne Spuren ging das also nicht an ihr vorbei.

  5. ymotux | 14.08.2008 14:15

    Ich sehe in Facebook vor allem einen sozialen Treffpunkt wie es ein Stammtisch oder ein Marktplatz sein kann. Er dient neben anderem dazu den neuesten Klatsch und Tratsch auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und eben sich in Gruppen zusammen zu schliessen. Wie die Stammtischrunde einstimmig der Meinung ist, dass der Hellseher wohl das Letzte ist, so kann sich in Facebook auch so eine Gruppe bilden. Die Gruppen müssen nicht unbedingt zum Ziel haben, andere Leute zu bashen oder politische Ziele zu verfolgen. Ja sie müssen nicht mal ein Ziel haben. Viele werden auch einfach just vor fun gegründet. Nützliches lässt sich dabei natürlich auch finden.

    Meine Favoriten:

    Save the Fail Whale (Surealität macht Spass)
    Rampe Club (Bekomme News und Vergünstigungen in der Rampe)
    Zürcher Oberland (Informationen)
    Tja, beim Shiva bin ich auch dabei (einfach weil er nervt)

  6. Sam | 14.08.2008 13:23

    Meiner Erfahrung nach zählt bei den meisten Gruppen nur die Mitgliederanzahl.

    Im Programmierbereich bin ich in einer Gruppe, die wirklich aktiv ist (Einladungen zu Online-Trainings etc) aber ansonsten geht’s irgendwie nur darum, die Zahl zu vergrössern. Da könnte Facebook etwas nachbessern: man müsste Wege finden, die Gruppe „am Leben“ zu halten. So kriege ich heute meines Wissens nur dann mit, wenn sich was getan hat in der Gruppe, wenn ich selbst nachschauen gehe – das animiert nicht sehr…

    Weiter finde ich Gruppen von ehemaligen Schülern einer Schule interessant. Diese Gruppen klappere ich hin und wieder mal gerne ab, auf der Suche nach verschollenen Klassenkameraden 🙂

    Meine Favoriten:
    – Kopf voran in die Türe: http://www.new.facebook.com/group.php?gid=40339966936
    – Save the Fail Whale: http://www.new.facebook.com/group.php?gid=26903061123
    – Die Gruppe unserer Kirche „O2“: http://www.new.facebook.com/group.php?gid=7273633014
    – und eben die Programmier- und Schulen-Gruppen…

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