E-Mail Mania, und was für ein Typ bist Du?

e-mail1Es gibt nichts, das mehr Web 1.0er ist als E-Mail und doch hat das Informationsmedium so einige anderen Innovationen überlebt. Zum einen ist es eines der mächtigsten Online-Marketinginstrumente, nämlich wenn es um’s Permission Marketing geht, und zum andern nervt’s, bedenkt man die E-Mail Flut, mit der man’s täglich zu tun hat.

Nun, welche Typen von E-Mail-Schreibenden haben die Jahre hervorgebracht? Ich habe mir dazu ein paar Gedanken gemacht und die in einem Video zusammengefasst:

E-Mail-Typen, der…

  1. Leermacher
  2. To jedermann
  3. CC an möglichst viele
  4. BCC-ler für Hasenfüsse
  5. Hypergraphen
  6. Chatter
  7. Senden/Empfangen-Drücker
  8. Ignorant
  9. Kleinschreiber
  10. Anredelose
  11. Aus-Versehen-zu-Früh-auf-Senden-Klicker by Simon07
  12. Attachment-Vergesser by Simon07
  13. save-your-ass by Oliver
  14. E-Mail Avoider by Sam
  15. alle empfänger sichtbar lasser by Alexandra
  16. Minimalist by Dirk
  17. fun mailer by Dirk
  18. “mailbox full” by Dirk
  19. 133 email Adressen by Dirk
  20. Betreff losen by Gustavo
  21. Attachement-Erwähner by Marcel Widmer
  22. Forwarder by Ralph

Was für Typen seid Ihr? Und welche Typen kennt Ihr noch?

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16 Kommentare

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  1. Marcel Widmer | 20.05.2009 11:51

    @Sam 🙂

  2. Sam Steiner | 20.05.2009 11:45

    @Marcel – dem CSS ist korrigiert.

  3. Ralph | 19.05.2009 00:24

    „Der Forwarder“ – sendet die gesamte Mailkorrespondenz ungelesen weiter und tritt so öfters in ein Fettnäpfchen, weil weiter unten noch vertrauliche oder persönliche Inhalte gestanden haben.

  4. Joe | 18.05.2009 19:17

    Voni hat vor langer Zeit einmal einen guten Artikel zu seinem „Management der Erreichbarkeit“ geschrieben:

    http://www.andreasvongunten.com/blog/2007/4/18/das-management-der-
    erreichbarkeit.html

    Indirekt sehr passend zum Thema.

  5. Marcel Widmer | 18.05.2009 18:54

    Nachtrag: die numerierte Liste im Beitrag würde es ertragen, wenn da mal einer noch ein bisschen am CSS rumschraubt 😉

  6. Marcel Widmer | 18.05.2009 18:52

    Was ich in den Holzbriefen schon seit einiger Zeit weglasse, aber in Mail nicht: „Ich sende Ihnen im Attachment die Übersicht …“
    Ergo: es gibt Attachment-Erwähner – wie mich 🙂

  7. David | 18.05.2009 12:38

    Ok, der Ton ist ja wirklich -äh- Scheisse! Sonst lustiges Thema, etwas langfädig in der Umsetzung. Dieses Schildli-Hochhalten ist als Konzept lustig, die frage ist, obs nicht etwas lehrerhaft wirkt.

    Ton: ich brauch e für meine Videos einen iMac, für den Ton das integrierte Mic (ist besser als das der MacBooks). Ansonsten ist ein externes Mic sicher zu empfehlen.

    Bild: ich bin nicht fan von „hei-ich-richte-die-kamera-an-die-decke-damit-man-mein-büro-nicht sieht“. Du wirkst so von oben herab. Suche dir doch eine Position, welche ein gutes Bild im Hintergrund ergibt. Ein Schrank, eine Pflanze, egal. Hauptsache nicht so -äh- öde wie eine weisse Decke.

    Nur weiter so!

  8. Dirk | 18.05.2009 11:18

    Meine Ergänzung der Liste:

    – der Minimalist:
    Antwortet auf Informationen zu kurz als möglich (kürzen sogar OK mit k ab)

    – die fun mailer:
    meist Beamte und andere Bürolangweiler, die nichts anderes zu tun haben, als den ganzen Tag ach so lustige PPT files zu verschicken

    – die „mailbox full“ Typen:
    jede zweite Mail kann nicht zugestellt werden, weil sie von ihren 100.000 mails immer nur 3 löschen und nach 20 min die Mailbox wieder erschöpft ist

    – die 133 email Adressen Typen:
    die einem jedesmal von einer anderen Adresse aus schreiben oder antworten. Meist mit absolut nicht zuzuordnenden Adressen wie I-am-your-father-luke@gmx.com

  9. Philipp Sauber | 18.05.2009 10:39

    Das mit der Technik und dem Ton ist klar, der muss klar besser sein.
    Muss mir da was anderes einfallen lassen. Gut wäre wahrscheinlich ein Mic aber vielleicht hat mir da jemand einen Tipp. Aus meiner Sicht ist die Webcam meines Notebooks ausreichend.
    Die Typen werde ich spätestens heute Abend aufreihen, besten Dank für die tollen Inputs!

  10. Alexandra | 18.05.2009 10:20

    Guter Beitrag.
    Ich bin tatsächlich vom Typ „Ignorant“, aber nur, weil soviel Arbeit reinkommt. Der Typ Ignorat könnte also auch ein Abarbeiter sein (Leermacher), der offensichtlich nicht schnell genug ist mit dem Abarbeiten, bevor die neuen Anfragen geschickt werden.

    Ein „Email-Avoider“ kann ich als Dienstleister für Normalo-Kunden gar nicht sein. Zur Zeit habe ich nur einen Kunden, mit dem ich Skyple. Aber ehrlich gesagt nervt das ja auch, wenn ich mitten in der Arbeit durch einen Skype-Anruf oder Skype-Dialog gestört werde. Dann wär ich lieber Typ „Ignorat“…

    Mir fällt noch ein Typ ein: der Spammer und in diese Kategorie gehören auch die Freunde, die PP-Präsis weiterleiten und alle Empfänger sichtbar im Email lassen (Profil: Eltern, Schwiegerletern, Grosseltern, Leute 55+)

  11. Fabienne | 18.05.2009 10:11

    Morgens, nach dem Mittag und abends anschauen und sofort erledigen. Mit einem sinnvollen Ablagesystem geht das. Ich habe Gmail, auch für die Firma, und vertagge alles. Samstag und Sonntag beantworte ich grundsätzlich nichts, auch wenn ich die Mails vielleicht mal anschaue. Sonst gewöhnen sich die Leute nur dran, dass man immer erreichbar ist.
    Und wenn ich richtig fleissig am Arbeiten bin, mache ich jegliche Kommunikationsplattform zu, ab und an sogar das Telefon. Notifications von irgendwas (Xing, Twitter) sind alle deaktiviert. Das reduziert die Email-Flut um gefühlte 75%. Zeug das ich aus beruflichen Gründen abonnieren muss (Newsletter, Pressemitteilungen), geht alles auf eine separate Emailadresse, die ich 1 Mal im Tag anschaue und das meiste gleich löschen kann.

  12. gustavo | 18.05.2009 09:36

    Witzing, fühle mich irgendwie angesprochen 😉 für mich gibts auch noch die „Betreff losen“. Die nerven am meisten.
    Ton könnte besser sein.

  13. Sam | 18.05.2009 09:19

    Ich bin zunehmends ein „E-Mail Avoider“. Fällt mir in deutsch kein passendes Wort ein. Bin bewusst schlecht per E-Mail erreichbar – es gibt genügend andere (spam- und todo-freiere) Kanäle, mich zu erreichen. Zum Beispiel erhalte ich in Twitter- oder Facebook-Direct Messages viel weniger bis gar kein Spam. Gut.

  14. Oliver | 18.05.2009 09:17

    Der Post auf den ich ja eigentlich schon eine Weile gewartet hatte… 🙂

    Einen Typen ahst Du meiner Meinung nach vergessen:
    den save-your-ass-Typen, der alles per Mail schreibt, was er möglicherweise irgend wann mal wieder braucht.

    Ich weiss ja, dass Du Emails nicht magst. Aber genauso wie Brief und Fax hat auch Email als geschriebene Kommunikation ihre Vorteile.
    Die Kunst des Schreibens hat aus einem Rudel aggressiver und weitgehend ignoranter Jäger und Bauern eine Zivilisation gemacht. Es ermöglicht nämlich die indirekte Weitergabe, und auch die Aufbewahrung, von Wissen.
    Das geschriebene Wort ist also enorm wichtig. Und es ist genauso wichtig, dass das geschriebene Wort erhalten bleibt.

    Und dann noch eine Frage am Rande: Abgesehen davon, dass Twitter natürlich cooler (weil neuer) ist: Wenn ich eine Information an einen oder mehrere Empfänger geben will, macht dann die Wahl des Tools wirklich so einen riesigen Unterschied?

    Für einen Broadcast (Information, die sich an viele unspezifische Empfänger richtet) ist Email nicht so das tolle Tool. Sobald der (oder die) Empfänger aber spezifisch ist (sind), ich also einer bestimmten Person eine Information oder Frage zukommen lassen will, finde ich Email nach wie vor ungeschlagen. Ich kann meine Emails bequem sammeln und sortieren, kann mich darum kümmern, wenn ich Zeit dafür habe, und kann später nochmal nachschauen, was da eigentlich konkret gesagt (bzw. geschrieben) worden ist.
    Das alles in einem Tool, mit den unterschiedlichsten Empfängern (und Empfängertypen), sei es meine Freundin, die wissen will ob ich Zeit fürs Kino habe, ein Geschäftskontakt, der wissen will, warum zwei Personen in derselben Firma total unterschiedliche Informationen zu einem Thema weitergeben, oder eine Firma, die mir was verkaufen will… Alle haben einen kleinsten gemeinsamen Nenner, und das ist Email.

    Und dann noch was zum Thema Hypographie:
    Nicht jeder Text ist nur gut, wenn er kurz ist. Wenn ich viele Informationen habe, oder es für eine Antwort kein geeignetes zusammengesetztes Substantiv gibt, dann braucht es manchmal mehrere Sätze. Alternativ könnte man ja auf eine Mail mit 6 Fragen drin auch sechs getrennte Antwortmails schreiben, um eine Wunschlänge nicht zu überschreiten. Ob das aber dann besser wäre… Das überlasse ich der Interpretation des genigten Lesers 🙂

  15. Simon07 | 18.05.2009 09:11

    cooler Videopost! Noch 2 Typen die ich kenne: 1) Aus-Versehen-zu-Früh-auf-Senden-Klicker 2) Der Attachment-Vergesser

  16. su franke | 18.05.2009 08:58

    hey Philipp, lustig. Der Ton könnte noch bissle besser sein, aber dafür gibts ja die netten Schilder 😉 Erinnert mich irgendwie an ohne Rolf.

    Es gibt noch die alles via Mail-Typen und die beliebten Hinterher-Telefonierer. Meistens im Marketingumfeld zu finden. Haben Sie mein E-Mail (an info@) zu dem und dem Thema bekommen? Ähm weiss nicht, steckt das in meinen 103 ungelesenen Mails? Fangfrage: Können Sies mir nicht via Skype schicken? Skype? Hab ich nicht, aber ich will Ihnen unser E-Mail-Marketing-Tool vorstellen. usw. schönen Tag noch

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