Budgets verlagern sich 2009 weiter ins Online Marketing

Budgets verlagern sich auch 2009 ins Online Marketing

Während in 2008 die Werbebudgets auf einen Tiefstand gesunken waren, wie man Ihn in den letzten 15 Jahren nicht erlebt hatte, wurde der Anteil für online Kampagnen ständig grösser. In 2009 wird die Verlagerung der Budgets in Richtung Online Marketing Kampagnen weiter wachsen.

Wie immer in Krisenzeiten werden Budgets für Werbung gekürzt -ganz entgegen der Idee gerade dann die Werbetrommel kräftiger zu schlagen, wenn die Umsätze nach unten gehen. Einzig im Bereich Online Marketing wollen die Entscheider in den Unternehmen mehr investieren. So gaben 70 % der Werbetreibenden laut einer Umfrage der European Interactive Advertising Association unter 300 grossen Unternehmern in Europa an, die Budgets für die Werbung im Internet weiter zu verstärken. Nur 8% wollen ihre entsprechenden Budgets kürzen. Weiterhin gaben 47% der Befragten an, dass das Internet ein unverzichtbarer Kanal für Ihre Unternehmenskommunikation sei.
Selbst Milliradenkonzerne wie Renault geben an, für 2009 satte 20% ihres 800 Millionen Euro Etats für den Bereich onlnie auszugeben und damit den klassischen Bereich vor allem im Print zu reduzieren.

Werbeausgaben 2009 Übersicht

Als Grund wurde in der Hauptsache das Targeting genannt, um die mit den klassischen Medien verbundenen demographischen Zielgruppenlücken auszugleichen. Besonders die Zielgruppe 25-44 stehe hier im Zentrum des Targeting.

Auch in der Schweiz ist dieser Trend längst angekommen. So liess Goldbach Media schon Anfang 2008 verlauten, dass die Ausgaben im Bereich Online stark ausgebaut würden. Und zwar einhergehend mit den steigenden Ausgaben der Privathaushalte für Internetzugänge.

Der Trend ist sicherlich für alle Dienstleister im Online Marketing Bereich erfreulich. Fraglich ist meines Erachtens nach, ob der massive shift der Budgets in die Online Richtung daher rührt, dass die Marketingverantwortlich wirklich das Potential des Internets erkannt haben, oder ob es mal wieder, wie so oft, eine hauptsächlich monetäre Entscheidung war. Einfach mal Webausgaben auf der Rechnung besser aussehen als Print und TV. Wie ist Eure Erfahrung mit Kunden diesbezüglich?

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2 Kommentare

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  1. Yves Moret | 4.05.2009 10:38

    Ich denke mal, gerade hier in Europa, speziell in der Schweiz besteht noch ein ziemlicher Aufholbedarf in Sachen Onlinemarketing. Das die Budgets in den klassischen Marketingdisziplinen zusammengestrichen werden hat sicherlich mit der Krise zu tun. Das vermehrt in Onlinewerbung investiert wird, lässt hoffen, das die Marketingverantwortlichen gemerkt haben, dass hier mit weniger finanziellen Mitteln mehr erreicht werden kann.

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