Twitter, geht das auch für Firmen?

Seit ein paar Monaten versuche ich bei twitter followers und followings zu finden. followers sind Leute die meinen tweets folgen und followings eben solche, denen ich folge.

twitter ist eine micro blogging site, die unter den usern vorallem bekannt ist, weil sie einen schönen Teil des Tages „down“ oder wie twitter sagt „twitter is over capacity“ ist, trotzdem aber enorm viele user hat (wie viele es genau sind, weiss man nicht so genau, es kursiert aber die Zahl von 20’000 tweets pro Tag).
Auf TwitterTroll.com finden man übrigens alles aus der twitter community, eine Art Suchmaschine für twitter.

Aber schon beim Suchen nach followings fängt das Problem an.
Wenn ich nun meinen Freundeskreis absuche, finde ich kaum jemand, der bei twitter aktiv ist oder sogar nur ein account gelöst hat. Und das selbst wenn ich über den Tellerrand hinaus suche also in Deutschland oder sogar England.
Nun gibt’s Beispiele von Firmen die twitter als eine Art Agenda einsetzten, dh ich schreibe morgens rein wo ich Tags über bin (oder erledige das von unterwegs, IPhone & Co lässt grüssen) und meine Kollegen und Kunden informieren sich dann via twitter, wann sie mich am besten erreichen können.

Davon sind wir wohl sehr weit entfernt und deshalb frage ich mich auch, ob eine community wie twitter für uns irgendwann ein ernst zu nehmendes Thema sein wird. Die Amis sind da anders, vor allem auch weil sie sozial grundlegend anders veranlagt sind als wir (allein darüber könnte man einen Blog schreiben).

Vielleicht kennt jemand ein Beispiel wie twitter hierzulande in Firmen zur Anwendung kommt, ich werd’s auf jeden Fall weiter verfolgen und versuche mehr followings zu finden.

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3 Kommentare

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  1. Rick | 4.07.2008 13:12

    Twitter ist auch ein tauglicher Ersatz für Gruppen SMS. Wenn ein Verein oder eine Gruppe sich über SMS koordinieren will, wäre dies eine kostengünstige Variante. Ist eine ernsthafte Konkurrenz zu Diensten wie Luk.ch etc. Auch z. B. Sportresultate, Wetterprognosen usw. könnten so per SMS verteilt werden. Natürlich kann dazwischen auch Werbung gestreut werden. Links sind ja auch möglich.

  2. Philipp Sauber | 3.07.2008 17:39

    Das mit den Speisekarten ist ein interessanter Aspekt und könnte tatsächlich in Zukunft auch hier bei uns funktionieren. Denn vor allem die Spam-Problematik wir solchen Systemen aufwind geben.

  3. Rick | 3.07.2008 10:38

    Seit wenigen Wochen beschäftige ich mich auch ein wenig mit Twitter. Ich sehe es im Moment mehr als eine Art moderne Form von Selbstgespräch. Die Sache lahmt im Moment noch, da es in Europa noch wenig verbreitet ist. Wie es in den Staaten ist, kann ich zu wenig beurteilen. Natürlich kann sich dies schnell ändern. Facebook hatte in Europa auch einen eher harzigen Start, kommt aber immer mehr.

    Zum Einsatz in Unternehmen. Im Moment sehe ich für den Nutzer den Vorteil, dass er sich News von Zeitungen oder Newsportalen just in Time anzeigen kann. Sei es am Bildschirm (ginge auch per RSS) oder per SMS. Z. B. der Tagesanzeiger ist bei Twitter ziemlich aktiv.
    Einen weiteren Nutzen sehe ich zum Beispiel für Restaurants, die ihre Tagesmenüs per Twitter unter die Leute bringen könnten ohne dass es im Spamfilter von x Leuten landet. Generell zur Verbreitung von Zeitkritischen Kurzinformationen ist dies ein geniales Tool.

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