re:publica’09 (shift happens) – Impressionen und Aufnahme von Informationen

republica092Die re:publica ist eine Konferenz in Berlin, die sich dem Themen Social Media und Web 2.0 annimmt. Ich war vor Ort und habe ein paar Impressionen (vom ersten Tag) gesammelt und versuchte, alles was mir erzählt, gezeigt, getwittert etc wurde zu tracken und abzuspeichern.

Die Rolle von Twitter
Twitter ist eine Plattform, die von solchen Konferenzen nicht mehr wegzudenken ist. Sei es die Twitter wall, welche die aktuellen Tweets zur #rp09 (das offizielle Hashtag der re:publica’09) fortlaufend auf die Leinwand projiziert oder das Q&A mit dem Veranstalter zu Themen wie WLAN, Präsentationen oder Referanten.
Dieser Aspekt wurde von der #rp09 vernachlässigt. Meiner Meinung nach muss sich der Veranstalter eine Person leisten, die sich nur um den Twitter-Stream kümmert.

Blogger vs. Print-Journalisten
Immer ein heisses Thema!
Zum Thema deutsche Blogs wurde leider nicht viel Neues erzählt. Das berichtet auch Matthias Schwenk. The usual suspect diskutierten über Sinn und Unsinn, wie man mit Bloggen Geld verdienen kann und über was man denn schreiben soll. Die Unterhaltung hat sich etwas tot gelaufen, nichts Neues also.
Mehr Unterhaltungswert hatte die Diskussion mit u.a. Peter Hogenkamp und Helmut Lehnert. Er meinte, dass das was in Blogs und auf Twitter steht ein Haufen Schrott sei. Da ist sicherlich was dran, darf aber auf keinen Fall pauschalisiert werden. Den der shift (shift happens war übrigens das Motto der #rp09) vom Print zum Blog-Jounalismus findet statt, da waren sich alle einig.

Das leidige Thema WLAN und wie tracke/speicher ich alle Informationen
Eine Konferenz wie die #rp09 ist ohne WLAN nur halb so viel Wert!
Denn wenn ich das, was hier erzählt wird, einigermassen tracken will, sodass ich zu Hause nochmals in Ruhe die highlights checken kann, muss es einen gut funktionierenden WLAN Zugriff geben.
Leider funktionierte das nur selten.

Hier noch mein Bild zur re:publica’09, please re:tweet.

Lässt sich das WLAN-Problem hier in Europa technisch überhaupt lösen? Wie tracken andere den Input von Konferenzen? Und was waren Eure Impressionen von der re:publica’09?

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5 Kommentare

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  1. Philipp Sauber | 3.04.2009 23:09

    Danke für die Inputs.
    Das mit dem WLAN ist wirklich ein leidiges Thema.
    Und ich für meinen Teil kann sagen, dass eine solche Konferenz ohne Web-Access fast wertlos ist.
    Dazu kommt was @bloggingTom sagt, dass wir Schweizer mit einer UMTS-Karte im Ausland uns ziemlich hohe Kosten anlachen.
    Enttäuschend finde ich, dass die Veranstalter der re:publica’09 auf unsere Aufrufe nicht reagiert haben.
    Schade eigentlich, denn die Konferenz bez die Redner waren wirklich gut.

  2. Sam Steiner | 3.04.2009 14:17

    Ich erinnere mich noch an die US-Amerikaner, die damals bei der LeWeb über Europa gelacht hatten und sich sicher bestätigt fühlen. Sind Europäer technische Banausen in WLAN-Dingen? Schade.

  3. Yves | 3.04.2009 11:30

    Das Problem mit den WLans führe ich darauf zurück, dass die meist nationalen Besucher (in diesem Fall die Deutschen) über einen günstigen Handyconnect verfügen und vielleicht darum das WLan nicht hoch gewichtet wird.

    Mich wundert es, dass noch immer über den Schrott im Web 2.0 gejammert wird. Ich denke mal, in den herkömmlichen Medien (Zeitungen, TV, Radio) wimmelt es auch nur so von Schrott. Inzwischen hat sich der Konsumment daran gewöhnt, sich den Schrot vom Hals zu halten und dies als Rauschen auszufiltern. Das Web bietet dazu ja auch die besten Möglichkeiten.

  4. Frank | 3.04.2009 11:26

    Ihr und eure unnütze Veranstaltung. Dieser Beitrag von Fefe bringt es genau auf den Punkt. http://tinyurl.com/cetypg

  5. BloggingTom | 3.04.2009 09:35

    Es erstaunt mich schon immer wieder, dass es Konferenzveranstalter trotz teilweise massiven Budgets nicht fertig bringen, ein funktionierendes WLAN auf die Beine zu stellen. Unbestritten ist, dass der technische Aufwand für ein WLAN gerade bei Veranstaltungen, wo jeder nicht nur mit dem Laptop, sondern auch noch mit dem iPhone rumläuft, ziemlich gross ist. Trotzdem: Irgendwie scheint mir, dass das ein europäisches Problem ist. Ausserhalb Europas habe ich noch selten was von solch massiven Problemen gehört.

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