Blogs regelmässig lesen – Nichts einfacher als das!

Yves Moret, 20.03.2009 5 Kommentare

rssMan kennt das Problem. Es wird nach einem Begriff gegoogelt und man landet auf einer interessanten Site. Der Artikel auf dieser Seite beantwortet einem alle Fragen und gefällt auch sonst sehr gut. Da man diese Seite gerne später wieder aufsuchen würde, setzt man sich ein Lesezeichen und nimmt sich vor, die Site regelmäßig zu besuchen. Erfahrungsgemäß ist jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass die Site aus den Lesezeichen regelmäßig wieder besucht wird, ziemlich klein. Zu gerne geraten Bookmarks in Vergessenheit.

Um diesem Phänomen Einhalt zu gebieten wurde das RSS-Format (Really Simple Syndication) geschaffen. Inzwischen verwenden viele Newsseiten und Blogs diese so genannten RSS Feeds. Diese ermöglichen ein einfaches Abonnieren der einzelnen Artikel. In der Tat ist das abonnieren einfacher, als dass dieser technische Begriff vermuten lässt.

Auf Sites, die sich abonnieren lassen, findet man meist ein kleines Icon, das in etwa so aussieht wie in der Grafik zu Beginn dieses Artikels. Mit Klick auf dieses Icon lässt sich der betreffende Feed abonnieren. Er wird in einen so genannten Feedreader integriert.

So ein Feedreader wird für das Lesen und Verwalten der abonnierten Feeds benötigt. Feedreader gibt es in vielen möglichen Varianten, die meist kostenlos sind. Je nach Präferenzen wird man den einen oder den anderen Reader bevorzugen. Viele Mailprogramme unterstützen RSS-Feeds ebenfalls. Liest man die Feeds immer auf dem gleichen Computer, kann ein Feed Reader als Client installiert werden. Liest man die Feeds allerdings auf mehreren Computern, hat man hier den Nachteil, dass die verschiedenen Clients nicht immer auf dem gleichen „Lesestand“ sind. Dies lässt sich durch einen Online Feed Reader verhindern. Ich selber verwendet den Google Reader, mit dem ich sehr zufrieden bin. Er bietet auch den Vorteil, dass er auch mobil auf dem Handy verwendet werden kann.

Hat man sich mal für einen Feed Reader entschieden und entsprechend darin Feeds abonniert, kann der Spaß los gehen. Man sieht von jeder abonnierten Site die letzten aktuellen Einträge. Öffnet man einen Eintrag, wird einem je nach Feed entweder ein kurzer Teaser oder gleich der ganze Textinhalt angezeigt. Bei Klick auf den Titel lässt sich der Eintrag auch auf der Originalseite anschauen. Schließt man diesen Text wieder, wird der Eintrag als gelesen markiert.

Erscheint nun auf einer News Seite oder in einem Blog, den man abonniert hat, ein neuer Beitrag, wird er direkt im Reader angezeigt. Es muss also nicht mehr jede einzelne Site angesurft werden, nur um fest zu stellen, dass sie aktualisiert wurde.

Ich persönlich finde einem RSS Reader eines der nützlichsten Tools für das Internet. Nur so lassen sich Newsseiten und Blogs regelmäßig lesen. RSS-Neulinge sollen es doch gleich mal ausprobieren! Rechts von diesem Beitrag in der Rubrik „Beiträge abonnieren“, findet man den entsprechenden Link zum RSS Feed unseres Blogs. Keine Angst, mit dem abonnieren des Feeds gehen Sie keine lebenslange Verpflichtung ein. Jeder Feed kann im Reader jederzeit wieder entfernt werden. Diejenigen Leser unseres Blogs, denen der Umgang mit einem Feed Reader zu technisch ist, haben bei uns natürlich auch die Möglichkeit, sich die neuen Beiträge per E-Mail schicken zu lassen.

Wie sind eure Erfahrungen mit RSS-Feeds? Welche Feed-Reader benutzt ihr und weshalb gerade diesen? Gibt es eine einfachere Variante, bestimmte Sites regelmässig zu lesen?

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5 Kommentare

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  1. Yves Moret | 20.03.2009 10:10

    @Sam Steiner
    Vielen Dank für die Zusammenfassung. Vielleicht werden ja so aus Weniglesern begeisterte Vielleser, was zu begrüssen wäre. 😉

  2. Sam Steiner | 20.03.2009 09:52

    Kurz für Wenigleser: mit dem Online-Tool „Google Reader“ kann man Website-Inhalte an zentraler Stelle lesen. Man gibt im linken Menu bei „Add a subscription“ die Adresse der zu abonnierenden Website ein: fertig.

    (wer dann wie ich viele Websites liest, sollte sich die Tastenkürzel anschauen!)

  3. Webstandard-Team (Heiko) | 20.03.2009 09:50

    Welche Feed-Reader von den Besuchern zum Lesen der Feeds verwendet werden, bringt eine Menge interessanter Antworten zu Tage. Vielleicht interessieren dich ja auch die Antworten der Leser des Webstandardblogs zu diesem Thema. Die Frage lautete: Womit lest ihr Eure RSS-Feeds? Ich nutze im übrigen den RSS-Owl Feed-Reader als Eclipse-Plugin.

  4. Yves Moret | 20.03.2009 09:37

    @Cyrill Schneider
    Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar. Die Links sind sehr nützlich. Feedly habe ich kurz angeschaut. Ich muss sagen, es begeistert mich. Hätte nicht gedacht, dass so viel Komfort noch möglich ist.

  5. Cyrill Schneider | 20.03.2009 09:12

    …aber irgendwann hat man soviele RSS-Feeds, dass man denen auch nicht mehr Herr wird.

    Feedly hilft hier, spannende Artikel auf eine attraktive Weise darzustellen.
    Das tolle, wer mit Google Reader arbeitet kann synchron zwischen beiden Tools switchen. Toll auch die vielseitigen Share-Funktionen.

    http://cyrill.tumblr.com/post/78733230/feedly-read-your-rss-feeds-magazine-like
    http://www.feedly.com/

    Zur Informationsfindung (als Feed-Aggregator) auch nett, Alltop oder MyAlltop – hier kann man zum Beispiel sehen, welche Feeds Web2.0-Berühmtheiten abonniert haben:

    http://cyrill.tumblr.com/post/87262895/myalltop-create-a-ustom-alltop-page
    http://my.alltop.com/
    http://alltop.com/

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