Friends on Fire – Personenortung via Facebook

friendsonfireYahoo startet mit „Friends on Fire“ einen neuen Dienst zur Personenortung und schafft damit ein Konkurrenzprodukt zu Google Latitude. Die Facebook-Anwendung basiert auf Yahoo FireEagle und soll den Standort von Freunden auf einer Karte darstellen. Eine Mobile-Version lässt allerdings noch auf sich warten.

Ähnlich wie mit  Google Latitude lässt sich mit der Yahoos „Friends on Fire“ der Aufenthaltsort von Freunden ermitteln bzw. der eigene aktuelle Standort bekannt geben. Sämtliche Facebook-Mitglieder können die Anwendung ab sofort in ihrem Profil installieren und ihre Freunde dazu einladen.

So funktioniert das Ganze:
Um die Facebook-Applikation zu aktiveren, muss zunächst FireEagle autorisiert werden. Im zweiten Schritt kann der User dann bestimmen, wie viele beziehungsweise welche Informationen mit anderen geteilt werden sollen. Nach diesen Einstellungen listet die Facebook-Applikation schliesslich alle Freunde auf, die „Friends on Fire „ebenfalls nutzen. Wie bei Google Latitude ist es jederzeit möglich, sich auszublenden oder sämtliche Information über sich selbst zu löschen.

„Friends on Fire“ kämpft mit Kinderkrankheiten
Bislang scheint „Friends on Fire“ jedoch noch nicht wirklich überzeugen zu können. Fehlinformationen, lange Ladezeiten und die aufwändige Anmeldeprozedur sind einige der Schwachpunkte, mit denen Yahoos-Personenortung noch deutlich zu kämpfen hat.

Und eine Anwendung für Mobiltelefone lässt auf sich warten
Das wohl entscheidende Manko ist jedoch, dass eine mobile Version bislang fehlt. Während das Google-Konkurrenzprodukt basierend auf einer eigens entwickelten Technologie für sich alleine existiert, wird bei „Friends on Fire“ Yahoos FireEagle mit Facebook verknüpft. FireEagle allerdings bezieht keine GPS-Informationen, sondern basiert auf WLAN-Punkten und Adressen, die bei anderen Diensten selbst eingetragen wurden. Angeblich soll Yahoo allerdings über eine mobile Anwendung nachdenken. „Wir sind an einer Mobile-Site interessiert, bringen zu diesem Zeitpunkt aber keine heraus“, so Tom Coates, Verantwortlicher für FireEagle.

Wenn Google einen neuen Dienst ins Leben ruft, dauert es meist nicht lange, bis Yahoo ein Konkurrenzprodukt präsentiert. Vergleicht man die zwei Dienste miteinander, macht Google Latitude einmal mehr klar das Rennen. Was haltet ihr von Yahoos „Friends on Fire“?

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2 Kommentare

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  1. Sebi | 18.03.2009 18:15

    Ich stimme Yves zu. Personenortung unmobil macht nicht Sinn. Schade, dass sich Yahoo nicht die Zeit nimmt, um gleich mit einem brauchbaren Produkt aufzufallen.

  2. Yves | 18.03.2009 13:56

    Personenortung ohne Mobilen Client macht irgendwie keinen Sinn. Ist wohl wieder mal ein Schnellschuss von Yahoo, um nicht zu weit hinter Google herzuhinken.

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