Google-Update – Am 21. April macht Google mobile Nutzerfreundlichkeit zum SEO-Ranking-Faktor

Infografik SEO für Mobile, für den 21. April 2105

Kürzlich hat Google bekanntgegeben, dass die für den 21. April 2015 angekündigten, erheblichen Veränderungen alle mobilen Suchergebnisse – und zwar in sämtlichen Sprachen weltweit – betreffen werden. Webseiten und Apps können von diesem Update profitieren und künftig bei der mobilen Suche eine grössere Rolle spielen. Das sind gute Nachrichten für alle, die über das Smartphone suchen – und das ist heute mit 60% bereits die Mehrheit der User.

Anmerkungen zur Mobile-Tauglichkeit eines Suchergebnisses finden sich bereits seit vergangenem Jahr in den mobilen Suchergebnissen. Während der passive Hinweis „Für Mobilgeräte“ bis dato noch dezent und unauffällig umgesetzt wurde, scheint die Stossrichtung eher in Richtung aktiver Warnungen vor ungeeigneten Seiten zu gehen – Search Engine Land hat dazu einen lesenswerten Artikel veröffentlicht.

Wer möchte schon vor seiner eigenen Seite den auffällig roten Hinweis “langsam” lesen? Im folgenden erklären wir, wie Sie den negativen Folgen des Updates aus dem Weg gehen, und sogar von ihm profitieren können.

 


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Von der Kennzeichnung zur Warnung

SEO: Google Mobile KennzeichnungAuf Googles Webmaster Central Blog gibt der Suchgigant selber Auskunft über die anstehenden Entwicklungen in der mobilen Suchmaschinen-Optimierung. User sollten immer die relevantesten und aktuellsten Inhalte gezeigt bekommen, unabhängig davon, ob Apps oder Webseiten die Quelle sind. Mit zunehmender Mobilität der Suchenden sollen sich die Algorithmen deren Mustern anpassen. Bereits in der jüngeren Vergangenheit wurden viele Schritte in diese Richtung unternommen. Nach dem korrekten Set-up der URL-Strukturen, dem Prüfen der Fingerfreundlichkeit des Designs und der oben erwähnten Integration des Tags „Mobile-Friendly“ sind auch Apps zum festen Bestandteil der Suchergebnisseiten geworden. Jetzt stürzt sich Google also noch tiefer in die Thematik.

Mit dem 21. April 2015 nimmt der Einfluss der Mobile-Optimierung als Ranking-Faktor markant zu. Konsequenterweise wird es also für Nutzer einfacher, inhaltlich relevante Seiten zu finden, die für das Gerät des Suchenden optimiert sind. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass nicht optimierte Seiten deutlich an Boden verlieren werden.

Wie optimiere ich meine Mobile-Seite?

Neben dem Mobile Usability Report in den Google Webmaster Tools stellt der Suchgigant für Entwickler und Anbieter auch einen Online Check zur Überprüfung der eigenen Seiten zur Verfügung.

Die wichtigsten Punkte bei der Optimierung für mobile Geräte sind:

  • Die Google-konforme Deklaration mobiler Seiten
  • Die Zugänglichkeit der Ressourcen für die Google-Bots
  • Die Vermeidung häufiger Fehler:
    • Blockierte JavaScript-, CSS- und Bilddateien
    • Nicht abrufbare Inhalte (z.B. Flash oder andere ungeeignete Formate)
    • Fehlerhafte Weiterleitungen
    • Mobile spezifische 404-Fehler
    • App-Download- und allgemeine Interstitials
    • Integration irrelevanter, gegenseitiger Links
    • Langsame mobile Seiten, ungenügende Performance

Für App-Betreiber gibt es ebenfalls einige wichtige Inputs zu beachten. Informationen indexierter Apps werden ein Faktor für eingeloggte User mit entsprechenden Installationen. Inhalte aus den Apps werden bereits jetzt prominenter in den Suchergebnissen gelistet. Google stellt für Entwickler einen aufschlussreichen Step-by-step Guide zur Verfügung.

UPDATE vom April 2015

Google hat ein FAQ veröffentlicht rund um „Mobilegeddon“. Darin werden die häufigsten Fragen beantwortet und konkrete Empfehlungen ausgesprochen. Beispielsweise der Einfluss des Updates auf am Desktop Suchende oder Relevanz von Links auf nicht mobile optimierte Seiten.

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