Twitter: Neu kann jeder das Echo auf sein Gezwitscher messen

Bislang watwitterr es das Privileg ausgewählter Nutzer und von Werbekunden, von Twitter selbst darüber informiert zu werden, wie viele Leser ein eigener Tweet so hat. Bislang gab es lediglich Analyse-Tools anderer Anbieter, jetzt hat Twitter sein Dashboard für alle Vogelfreunde freigegeben.

Jeder Twitter-Nutzer kann nun feststellen, wie viele seiner Follower eigene Tweets gelesen haben, auf darin enthaltene Links klickten und einiges mehr. Zum Beispiel Herkunft, Interessen, Nutzungshäufigkeit. Und sobald etwas messbar wird, wird es natürlich auch optimierbar. Während es zuvor im Wesentlichen gute Ratschläge gab, welche Anzahl Tweets pro Tag zu welchen Zeiten abgesendet eine möglichst hohe Aufmerksamkeit erzielen, kann nun jeder Tweeter selber überprüfen, welche Resonanz er erzielt. Und mit welchen Mitteln er seine Reichweite steigern, seine Tweets erfolgreicher machen kann.

Twitter Analytics Symbolbild

Die Oberfläche von Twitter-Analytics orientiert sich offensichtlich stark an vertrauten und verbreiteten Messinstrumenten anderer Grössen im Netz. Das GUI wirkt übersichtlich und intuitiv. Neben der Zahl der Impressionen werden auch Interaktionen wie beispielsweise Klicks auf Links publiziert. Für Daten zu den eigenen Followern gibt es einen separaten Reiter der neben demografischen Werten auch Angaben zu den Interessen der Gefolgschaft preis gibt. Die Rubrik Twitter-Cards schliesslich widmet sich den wertigen, durch multimediale Inhalte angereicherten Link-Posts. An die Twitter-API anzuknüpfen und seine Seite für den Newsdienst fit zu machen lohnt sich also umso mehr.

Denn eines haben Menschen und Vögel gemeinsam. Sie zwitschern nicht, weil sie die eigene Stimme so schön finden, sondern weil sie Aufmerksamkeit und Wirkung erzielen möchten.

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