Google Helpouts – ein Umdenken gefragt?

seo-ranking-faktorenSeit gestern gibt es etwas Neues aus der Google-Küche. Unter dem Slogan „Real Help from Real People in Real Time“  hat der Suchmaschinen-Gigant sein Angebot mit der Innovation Google Helpouts ergänzt, ein globaler Support-Service zu diversen Themen via Video-Chat. Die Hilfe ist jedoch – ungleich der alt bekannten YouTube-Tutorials – nicht ganz gratis…

Das Geschäftsmodell steht schon lange auf der Türschwelle. Die meisten von uns haben bereits einmal YouTube konsultiert bezüglich dem besten Schokoladenkuchen-Rezept, einer Produkt-Review eines Staubsaugers oder sogar um das Laute-Spielen zu erlernen – die Auswahl ist gross, die Qualität schwankt und je nach gefundenem Video kann man, sollte man den Rat des „Experten“ befolgen, böse Überraschungen erleben.

Google hat sich mit dem neuen Service „Helpouts“ die Kanalisierung dieser Hilfestellungen zum Ziel gesetzt, zusammen mit einer Personalisierung und dem Real-Time Aspekt: Helpouts sollen einen ratsuchenden Nutzer anhand eines Chats basierend auf dem Google Hangouts-Prinzip mit einem „geprüften“ Experten verbinden. Dies – selbstverständlich – gegen Bezahlung, entweder pro Session oder pro Minute. Die Möglichkeiten, welche mir hierzu spontan in den Sinn kommen sind unzählbar, die Fragezeichen jedoch auch.  

Die allgemeinen Sorgen und Überlegungen bezüglich der Helpouts tendieren jedoch klar zu Sicherheitsthemen (Patientenschutz oder Arztgeheimnis bei Gesundheitshilfen etc.), sowie zu den Qualitätsthemen. Der Service steht noch in den Kinderschuhen, wodurch man sich als Nutzer solcher offenen Fragen bewusst sein muss. Die ersten Schlagzeilen werden nicht lange auf sich warten lassen, doch dies soll uns nicht von der Grundidee abschrecken, denn…

..ein ganz anderer Gedanke scheint mir bezüglich der Thematik spannend zu sein. Die Frage nach der Expertensuche innerhalb von globalen Unternehmen wird je länger je mehr thematisiert. Die Idee einer internen live-chat Datenbank könnte für einige einen interessanten Gedankenanstoss sein, welche das Knowledge-Sharing ein klein wenig revolutionieren, und die Nutzung von internem Potential verbessern könnte.

Für uns Otto-Normalverbraucher jedoch könnte es sich je nach Thema (noch) lohnen, vom first-mover-Effekt zu profitieren, und sich als Experten bewerben. Dafür heisst es, einen Zugangscode anzufordern unter dieser Adresse: Google Helpouts Expert Signup. Ich persönlich werde nächstens einmal reinschauen, vielleicht zu einer privaten Fitness-Beratung oder ich lerne doch noch, Klarinette zu spielen…

Google Helpouts – Benötigte Entwicklung oder unsinnige Spielerei? Würdest Du den Service nutzen? Wenn ja, zu welchen Themen?

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