Second Screen(s) in unseren Breiten – mit Mini-Umfrage

Symbolbild Second ScreenWenn ich früher den heimischen Fernseher einschalten wollte, war das ohne vorgängige Konsultation des Programmhefts höchstens im Ausnahmefall erlaubt. Klar, die Senderzahl war noch überschaubarer, trotzdem denke ich mir manchmal, mitten in den Zapp-Orgien, dass ich wohl bei Einhaltung dieses Ablaufs gar nicht erst eingeschaltet hätte.

Beim passiven Verfolgen von Sendungen, die mich eigentlich gar nicht interessieren, beginne ich unmittelbar auf dem Tablet oder Smartphone den Facebook-Status zu checken oder beliebige News zu lesen. Das ist eines der Szenarien, die den Second Screen in unseren Stuben etabliert haben. Abschweifen wegen zu wenig Unterhaltungswert. Natürlich spielen die langen Werbepausen diesem Verhalten zusätzlich in die Karten.

Auch während Sportübertragungen nutze ich oft einen weiteren Bildschirm, dann allerdings eher um die Zwischenstände anderer Partien zu verfolgen. Während der Tatort all sonntäglich Herrn und, vor allem auch, Frau Schweizer zu bannen vermag, ist Twitter und damit die Kommunikation mit Dritten über das Geschehen der Auslöser.

Doch wie sieht es konkret aus? Der Begriff des Sceond Screen ist zwar omnipräsent in den Medien und scheint auch, ganz subjektiv am eigenen Umfeld beobachtet, eine Tatsache zu sein. Statistiken und Analysen zu Mitteleuropa oder gar der Schweiz konnte ich bisher allerdings kaum finden. Die Aussagekräftigsten Zahlen stammen von den deutschen Researchern von Fittkau & Maaß. Sie besagen, dass für 56% der deutschen Internet-Nutzer ein zweiter Bildschirm dazu gehört. Das ist eindrücklich und sollte zu Denken geben. Noch immer sind viele Firmen nicht vorbereitet auf den Ansturm mobiler Besucher. Sei es durch unpassende Webseiten, oder aber durch ungepflegte Auftritte in Social Media Kanälen. Man stelle sich nur vor welche Möglichkeiten man sich durch die Lappen gehen lässt wenn man das Feld kampflos der Konkurrenz überlässt.

Mich nimmt wunder, ob und wer in der Schweiz (gerne auch in Deutschland und Österreich) wirklich mit einem Gadget in der Hand vor der Glotze sitzt. Wie hoch ist der viel besungene Anteil und was ist der Anlass für dieses Verhalten? Ich hege natürlich keinen Anspruch auf Repräsentativität, freue mich aber, wenn möglichst viele die (wirklich) kurze Blitzumfrage ausfüllen. Natürlich freue ich mich umso mehr um Weiterempfehlungen des Links in jeglicher Form!

Genau so interessiert es mich, welche Fragen euch in diesem Zusammenhang beschäftigen und nehme dankbar Hinweise auf bereits erfolgte, von mir übersehene Auswertungen entgegen.

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