Die digitale Universität – Wie man heute studiert

MobileDie Zeiten des Bücherschleppens, des kleinen Rollkoffers und des Endlos-Kopierens sollen nun endgültig vorbei sein. Der moderne Student ist digital – und dies mit gutem Grund. Geht man über die Bücher (oder Apps), stellt sich heraus, dass die Anschaffung eines Tablets sich meist als die kostengünstigste Lösung herausstellt, zumindest auf die lange Sicht betrachtet. Aber womit arbeitet man am besten?

Welcher Student kennt es nicht? Stapel an Unterrichtsfolien und Textexzerpten werden täglich mitgeführt und trotzdem hat man nie alles dabei, was man eigentlich dabei haben möchte. Dies lässt sich digital um einiges nutzerfreundlicher gestalten. Wie damals – die Älteren unter uns erinnern sich – der Wechsel vom Discman (man hatte NIE die CD dabei, die man gerade hören wollte) hin zum mp3-Player.

Für Studenten liegt der Hauptfokus meist auf der Textverarbeitung sowie auf der Sammlung und Bearbeitung von PDF-Dateien (Literatur etc.). Für das Letztere eignet sich iAnnotate, welches jedoch mit CHF 10 nicht zu den günstigsten Angeboten gehört. Die App importiert Datein über einen Sync mit der Dropbox, und erlaubt die Bearbeitung deren (anstreichen, Randnotizen in Commenboxen und Handschrift etc.).  Für die Textverarbeitung ist CloudOn eine praktikable Lösung, welches die Bearbeitung von Office-Dokumenten in gewohnter UI bietet. Allerdings nicht ohne gelegentlichen Performanceschwankungen und Crashs. Eine gängige und einfache Studienunterstützung bietet das altbekannte Evernote. Mit Ablage, Notizen und Cloudservice bietet die App auch in der basis-Version einiges für das Studentenleben. Was zudem natürlich nie fehlen darf, ist die Dropbox, vor allem auch für den Austausch mit den Kommilitonen.

Was sich zum Thema zu durchstöbern lohnt ist zudem iTunes U, die virtuelle Universität. Auch wenn die eigene Uni noch nicht auf der Plattform tätig ist, finden sich trotzdem brauchbare Informationen von anderen Instituten zum Download, welche in zahlreichen Fächern weiterhelfen können. Allerdings zählt dies dann eher zur Freizeitbeschäftigung.

Es zeigt sich also, wer heute digital unterwegs ist, der spart sich Druckkosten und kommt leichter durch den Uni-Dschungel, ganz ohne Rollkoffer.

Wie meisterst du/hast du den Uni-Alltag gemeistert? Auf was könntest du nicht verzichten?

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1 Kommentar

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  1. Sebastiano Mereu | 25.09.2013 10:06

    Wenn unterwegs, konnte und wollte ich meine physischen Textbooks nicht mitschleppen und war somit sehr glücklich über die Möglichkeit alles auf meinem Tablet abrufen zu können, und die Sync-Funktion (von Dropbox u.a.) hat das Organisieren nochmal vereinfacht. Und, ich musste mir nie überlegen welche Klassen an welchem Tag stattfinden, um die richtigen Bücher einzupacken.

    Trotzdem, für meine Promotion lese (und kaufe) ich sehr viele Bücher, welche ich in physischer Form bevorzuge. Da ich jedoch keine Vorlesungen im klassischen Sinne besuchen muss, kann ich gezielt Lektüre einpacken, welche ich gerade lese und meine Tasche somit nicht mit sämtlichem Material vollstopfen muss. Irgendwie mag ich das old-school Gefühl mit einem Highlighter und einem Stift in ein Papierbuch zu schreiben trotzdem noch am Besten. Trotzdem habe ich mein Tablet zusätzlich noch mitdabei, um bei Bedarf allfällige PDFs usw. nachzusehen.

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