3 SEO-Vorstellungen, von denen wir uns verabschieden müssen

Was bedeutet SEO?Suchmaschinenoptimierung ist nicht mehr, was es einmal war. Aus den Kinderschuhen der 90-er und Jahrtausendwende ist SEO so gut wie raus. Muss es auch, um den heutigen Anforderungen gerecht werden zu können. Leider haben zahlreiche Unternehmen noch veraltete oder gar falsche Vorstellungen, was SEO betrifft.

Zwar sind Techniken, mit denen wir heute bei Google & Co. nicht mehr trumpfen können, den meisten Website-Betreibern weitgehend bekannt. Doch darüber, was SEO oder dann eben Suchmaschinenoptimierung alles beinhaltet oder wo es zum Tragen kommt, schwirren noch oft veraltete Vorstellungen in den Köpfen von vielen Marketing-Leuten, Geschäftsführern und Website-Betreibern.

Warum sich SEO lohnt und jedes Unternehmen sich damit auseinandersetzen sollte, habe ich in meinem letzten Post behandelt. Jetzt geht es darum, ein paar alte Klischees über das Bild von SEO zu beseitigen.

1. Einmal optimiert, immer optimiert

Leider nein – wäre wohl auch zu schön gewesen. Diese bittere Tatsache hat uns vor allem gröbere Algorithmus-Veränderungen von Google zu spüren bekommen lassen. Das bedeutet natürlich nicht, dass jede Website, die aufgrund von Google Updates an organischem Traffic verloren hat, schlechtes SEO betrieben hat. Zum Teil wurden einfach nur die „Spielregeln“ angepasst. Und alte Regeln müssen nicht unbedingt schlecht gewesen sein.

SEO ist ein Prozess, der eigentlich niemals aufhört. So oft sich die Algorithmen der grossen Suchmaschinen ändern werden, muss auch die SEO-Strategie überdacht und gegebenenfalls angepasst werden.

2. Aus den Augen, aus dem Sinn

SEO-Spezialisten können analysieren, empfehlen und beraten. Doch sie können den Job nicht (mehr) alleine erledigen. Mit ein paar starken Backlinks und dem Tuning sogenannter Metatags kommen wir heute nicht mehr weit. SEO bedeutet, den Inhalt der Website zu pflegen, diesen ständig zu erweitern und gelegentlich auch A/B-Tests durchzuführen. Das alles, damit Besucher einen Mehrwert erblicken, Freude haben und damit positive Signale an Google senden. Ohne die Bereitwilligkeit vom Unternehmen, sich aktiv an der Optimierung der Inhalte zu beteiligen, wird Suchmaschinenoptimierung nicht mehr die gewünschten Erfolge erzielen können.

(Wie gesagt, wir analysieren. Auch Ihre Website, wenn Sie möchten. Mit einem kostenlosen Webcheck zeigen wir Ihnen, wie der Zustand Ihrer Website aussieht und wo Anknüpfungspunkte bestehen. Doch nun weiter im Text.)

3. Wir haben Leute für Marketing, IT…ja, dann noch einen für SEO

In den Anfängen wurde Suchmaschinenoptimierung als eine Art Peripherie in der Internet-Welt gesehen, etwas, das nur Webmaster, Programmierer und ein paar Nerds verstehen. Man konnte es nehmen oder es lassen. Dann kam die Zeit, in dem das SEO-Thema mehr Frust als Lust bereitete. Eine neue Website, ein Redesign. Enthusiastisch wurde geplant und programmiert. Alle waren happy, bis nach dem Go-Live der SEO-Mensch kam und seine Liste mit den Mängeln der neuen Website einreichte. 🙂

Wenn wir davon ausgehen, dass der Grossteil der Besucher über Suchmaschinen auf die Website gelangen, sollte es für uns klar sein, das Suchmaschinenoptimierung heute ein fester Bestandteil von unserer Website darstellt und alle Marketing Kampagnen positiv beeinflussen und über deren Erfolg massgebend mitentscheiden kann. Sei es offline oder online, national, global oder auch lokal.

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