The Royal Baby – Kommunikation aus alten Tagen

The Royal BabyDie Welt hat gewartet, und gewartet bis der royale Nachwuchs endlich da war: Der (noch namenlose) Prinz von Cambridge hat sich bis am Montag Zeit gelassen, und wurde uns gestern stolz von den frischgebackenen Eltern präsentiert. Nun kommt das grosse Warten  was die Namenswahl betrifft, was auch online gross diskutiert wird. Polls, Wettbewerbe etc. tippen auf George, Philipp oder gar doch Albert I.? Zwar ein spannendes Ratespiel, doch interessant war etwas anderes an der ganzen Geschichte.

Das Königshaus ist bekannt für die traditionelle Handhabung der Kommunikation. Auch wenn sie sich immer wieder offen zeigen, wie bei der YouTube-Liveübertragung der Hochzeit  von Catherine und William, bleiben traditionelle Kommunikationsformen zentral, wie sich auch bei der Geburt des „zukünftigen Königs“ zeigte: Nachdem feierlich die Mitteilung der Geburt, sowie des Geschlechts des Thronfolgers auf einer Staffelei vor dem Buckingham Palace angebracht wurde, verkündete die Nachricht anschliessend der Stadtschreier Tony Appleton an das gemeine Volk.

Es scheint als ob traditionelle und zentrale Kommunikationsformen wie ein Zettel in der heutigen Zeit zum Teil doch noch mehr Gewicht haben können, als perfekt instradierte Massenkommunikation, gerade da Papier und co. heute einen immer grösseren Seltenheitswert aufweisen. Vielleicht mit der stillen Werbung zu vergleichen, wobei KEINE Nachricht heute teilweise weitaus mehr Aufmerksamkeit erreicht als der perfekte Slogan. Natürlich haben unsere Royals einen Aufmerksamkeitsvorsprung gegenüber den Normalsterblichen, mein Zettel vor meiner Wohnung würde wohl eher geringeren Einfluss ausüben…

Aber trotz Tradition und minimalistisch gestaltete Kommunikation, ganz beim Zettel auf der Staffelei hat es auch die königliche Familie dann doch nicht belassen. Es wurde frisch fröhlich aus dem Hause Windsor getwittert und im Dialog mit dem Volk über die „neuen Medien“ kommuniziert. Ohne Social Media geht’s halt doch nicht mehr heute. Dann sind wir doch mal gespannt aus welcher Quelle wir den Namen des Kleinen erfahren werden…

Traditionelle Kommunikationsformen vs. neue Medien – was kommt heute besser? Was können wir von der traditionellen Art zu kommunizieren mitnehmen?

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